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28.03.2011, 18:45
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Kanzler
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| Wieviel wusste man wircklich Nach allgemeiner Auffassung war der Holocaust ein offenes Geheimnis. Trotz späterer Beteuerungen des Gegenteils hätten die allermeisten Deutschen von der Vernichtung der Juden gewusst. Nur wer sich bewusst blind stellte, habe den industriellen Massenmord, wie er in Majdanek, Belzec, Sobibor, Treblinka und Auschwitz betrieben wurde, übersehen können.
Auf dieser allgemeinen Kenntnis des Holocaust beruhe auch die „Deutsche Schuld": Indem es von der Vernichtung der europäischen Juden gewusst, aber nichts dagegen unternommen habe, sei das deutsche Volk vom „Mitwisser zum Mittäter" geworden.
Doch war der Holocaust wirklich ein „offenes Geheimnis"? Nein! Anders als etwa der höhnische Titel des Buches „Niemand war dabei und keiner hat’s gewusst" nahe zu legen sucht, hatten die allermeisten Deutschen tatsächlich keinerlei Kenntnis vom Holocaust. Sicher, es gab Gerüchte. Doch verlässliches Wissen gab es kaum.
Die Aussage „Davon haben wir nichts gewusst!" wird in aller Regel als bloße Schutzbehauptung abgetan. Mit dieser Aussage, heißt es, suchen die Deutschen sich ihrer Schuld zu entziehen.
Diese Ansicht lässt sich jedoch schwer verteidigen. Nehmen wir nur den ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss. Als Liberaler erhielt er schon bald nach der Machtergreifung Hitlers ein Publikationsverbot und verlor sein Lehramt an der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin. Obgleich er über die Vorgänge in Deutschland unterrichtet war und unter Pseudonym weiter politische Artikel verfasste, beteuerte er nach dem Kriege doch, von den Vernichtungslagern nichts gewusst zu haben. Eine bloße Schutzbehauptung?
Ähnlich äußerte sich die mit dem Widerstand in Verbindung stehende Publizistin Marion Gräfin Donhoff. Trotz ihrer „guten Verbindungen" habe sie „den Namen Auschwitz zum ersten Mal nach dem Krieg gehört."
Auch der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker und der Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt, die im Krieg als Offiziere dienten, versichern „von dem Genozid an den Juden nichts gewusst" zu haben.
Angesichts dieser Beteuerungen dürfte vielleicht auch deutlich werden, dass mit der weit verbreiteten Annahme einer bloßen „Schutzbehauptung" eine schwerwiegende Unterstellung verbunden ist. Sicher, es ist nicht auszuschließen, dass die sonst so vertrauenswürdig erscheinenden Politiker etwas verschweigen oder gar lügen. Doch bevor man einem Menschen wie Helmut Schmidt, dessen Familie im Dritten Reich Juden versteckt hielt, vorwirft, ein Lügner zu sein, sollte man gewiss über mehr als böswillige Anschuldigungen verfügen.
Wie vorsichtig man mit der Unterstellung einer „Schutzbehauptung" sein muss, wird vor allem auch klar, wenn man die Aussagen der Opfer berücksichtigt. Obwohl es für sie buchstäblich eine Frage von Leben und Tod war, hatten doch selbst die allermeisten Juden keinerlei Kenntnis vom Holocaust. So erklärte etwa der jüdische Schriftsteller und Auschwitzflüchtling Friedemann Bedürftig:
„Die in Auschwitz Ankommenden hatten samt und sonders nicht nur keine Ahnung, wo sie waren, sondern auch nicht die geringste davon, was ihnen zugedacht war. Sie ließen sich nicht etwa wegen ihrer ‚rassischen Minderwertigkeit’, wie die Nazis gerne behaupteten, fast widerstandslos zur Schlachtbank führen, sondern weil sie gar nicht wussten, daß sie sich auf die Reise dahin begaben."
Wie die allermeisten Deutschen, so glaubten auch die allermeisten Juden, dass sie lediglich für die Zeit des Krieges in den Osten abgeschoben würden und nach dem „Endsieg" in ihre Heimat zurückkehren dürften. Dies war schließlich auch die von der Nazi-Propaganda verkündete Botschaft. Denn nur so ließ sich gewährleisten, dass sie in den Lagern tatsächlich „gute Arbeit" leisteten.
So unglaublich es vielen auch erscheinen mag, doch selbst die in Auschwitz gefangen gehaltenen Juden wussten zumeist nichts vom Holocaust. So hat beispielsweise Henryk Ingster, der zwischen 1941 und 1944 in zahlreichen polnischen Konzentrationslagern inhaftiert war und sich tagtäglich mit Auschwitz-Häftlingen austauschte, versichert, dass er erst im Oktober 1944 – also gerade einmal einen Monat vor dem Abriss der ersten Krematorien – von der dortigen Vernichtung der Juden erfahren habe.
Dass nur sehr wenige Menschen über den Holocaust informiert waren, lag daran, dass die Vernichtung der Juden ein Staatsgeheimnis war. Heute wird es leider nur zu oft vergessen, dass die „Endlösung der Judenfrage" eine „geheime Reichssache" war und so selbstverständlich unter den Führerbefehl Nummer Eins fiel. Dieser auf den 11. Januar 1940 datierte Befehl lautete:
„Grundsätzlicher Befehl
1. Keine Dienststelle und kein Offizier dürfen von einer geheimzuhaltenden Sache erfahren, wenn sie nicht aus dienstlichen Gründen unbedingt davon Kenntnis erhalten müssen.
2. Keine Dienstelle und kein Offizier dürfen von einer geheimzuhaltenden Sache mehr erfahren, als für die Durchführung ihrer Aufgabe unbedingt erforderlich ist.
3. Keine Dienstelle und kein Offizier dürfen von einer geheimzuhaltenden Sache früher erfahren, als dies für die Durchführung ihrer Aufgabe unbedingt erforderlich ist."
Dieser Führerbefehl, auf dessen Einhaltung streng geachtet wurde, ist auch dafür verantwortlich, dass selbst hohe SS-Offiziere in aller Regel keinerlei Kenntnis vom Holocaust erhielten. Ein besonders anschauliches Beispiel hierfür bietet der SS-Richter Georg Konrad Morgen. Auf Grund der Anzeige des Standortarztes von Auschwitz, Dr. Eduard Wirths, sah sich Morgen im Jahre 1943 gezwungen, gegen den Politischen Leiter des Konzentrationslagers, Maximilian Grabner, zu ermitteln. Grabner hatte sich laut Wirths der willkürlichen Tötung von Häftlingen schuldig gemacht. Morgen hat Grabner am 13. Oktober 1944 vor dem SS- und Polizeigericht in Weimar denn auch „wegen Mordes in 2.000 Fällen" zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt. Doch erst im Zuge seiner Ermittlungen stieß Morgen auf den Mord an den Juden in Auschwitz und strengte daraufhin auch Prozesse gegen Rudolf Höss und Adolf Eichmann an.
Auch der im Nürnberger Prozess vor Gericht gestellte, aber in allen Punkten der Anklage freigesprochene Hans Fritzsche besaß offenbar keine Kenntnis vom Massenmord. Als Leiter des Nachrichtenwesens in der Presseabteilung des Reichspropagandaministeriums war Fritzsche ein enger Mitarbeiter von Joseph Goebbels. Als er gegen Ende 1943 „das erste Mal von Tötungen mit Gas hörte", sagte Fritzsche, „lief ich zu Dr. Goebbels und fragte ihn, wie es damit stünde. Er erklärte, er wolle die Sache untersuchen, er wolle sie mit Himmler besprechen und mit Hitler. Am nächsten Tag kündigte er mir ein Dementi an. Die Gaswagen, die erwähnt worden wären, seien ein reines Produkt der Phantasie."
Am 28. Juni 1946 konnte Fritzsche den Nürnberger Richtern daher gewissermaßen aus eigener Erfahrung versichern: „Ich bin als Journalist, der in jener Zeit gearbeitet hat, der festen Überzeugung, das deutsche Volk kannte den Massenmord an den Juden nicht. Was auch immer an Behauptungen aufgestellt wurde, das waren Gerüchte, und was an Nachrichten in das deutsche Volk hineindrang von außen, das wurde amtlich immer und immer wieder dementiert."
Diese Dementis sind auch der Grund dafür, weshalb man den wenigen Informationen, die von den Alliierten verbreitet wurden, zumeist keinen Glauben schenkte. Als im Juni 1942 etwa der „Daily Telegraph" als erste Zeitung meldete, dass die Deutschen „700.000 Juden vergast" hätten, fühlten sich viele an die Gräuelpropaganda des Ersten Weltkrieges erinnert. Denn im März 1916 hatte derselbe „Daily Telegraph" die frei erfundene Meldung verbreitet, dass die Deutschen „700.000 Serben vergast" hätten.
Doch was ist mit Thomas Mann? Hatte er die Deutschen nicht regelmäßig über den Rundfunk aufgeklärt? Tatsächlich hatte sich Thomas Mann zwischen Oktober 1940 und Mai 1945 in 55 Sendungen der BBC an das deutsche Volk gewandt. Doch nur in einer Übertragung war ausdrücklich vom Völkermord an den Juden die Rede. Dies war am 14. Januar 1945. In dieser Rede sagte er:
„Weißt du, der mich jetzt hört, von Majdanek bei Lublin in Polen, Hitlers Vernichtungslager? Es war kein Konzentrationslager, sondern eine riesenhafte Mordanlage. Da steht ein großes Gebäude aus Stein mit einem Fabrikschlot, das größte Krematorium der Welt. Eure Leute hätten es gern rasch noch vernichtet, als die Russen kamen, aber größten Teils steht es, ein Denkmal, das Denkmal des Dritten Reiches. Mehr als eine halbe Million europäischer Menschen, Männer, Frauen und Kinder, sind dort in Gaskammern mit Chlor vergiftet und dann verbrannt worden, 1400 täglich. Tag und Nacht war die Todesfabrik in Betrieb, ihre Kamine rauchten immer. Die Schweizer Flüchtlingshilfe weiß mehr. Ihre Vertrauensmänner sahen die Lager von Auschwitz und Birkenau. Vom 15. April 1942 bis zum 15. April 1944 sind allein in diesen beiden deutschen Anstalten 1.715.000 Juden ermordet worden. Ich habe nur ein paar Beispiele gegeben von dem, was euch zu erfahren bevorsteht."
Auch aus diesen von Thomas Mann übermittelten Informationen lässt sich allerdings keine allgemeine Kenntnis vom Holocaust ableiten. Schließlich wagten es nur wenige, Feindsender abzuhören, nachdem darauf Gefängnishaft und in einigen Fällen sogar die Todesstrafe stand. Auch war der Holocaust als die Sendung am 14. Januar 1945 ausgestrahlt wurde, bereits vorbei. Und offenbar war selbst Thomas Mann davon überzeugt, dass die Mehrheit der Deutschen nichts von den Verbrechen ihrer Regierung wusste, anderenfalls hätte er kaum mit den Worten geschlossen: „Ich habe nur ein paar Beispiele gegeben von dem, was euch zu erfahren bevorsteht."
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28.03.2011, 18:46
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Kanzler
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Beiträge: 693
| Angesichts all dieser Aussagen kann man eigentlich nur zu demselben Schluss kommen, zu dem auch der amerikanische Völkerrechtler Alfred de Zayas in seinem kürzlich erschienenen Buch „Völkermord als Staatsgeheimnis" gelangte, nämlich dass „die These, wonach das deutsche Volk über ausreichendes Wissen über den Holocaust verfügte, als unhaltbar gelten muss."
Wieviele Menschen in Deutschland tatsächlich vom Holocaust wussten, ist offenkundig eine Frage, die sich nie wirklich zufriedenstellend beantworten lassen wird. Möglicherweise ist der am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtete Rechtswissenschaftler und Widerstandskämpfer Helmut James Graf von Moltke der Antwort aber noch am nächsten gekommen, als er schrieb:
„Und selbst in Deutschland wissen die Menschen nicht, was vor sich geht. Ich glaube, daß mindestens neun Zehntel der Bevölkerung nicht weiß, daß wir Hunderttausende von Juden ermordet haben. Sie glauben immer noch, daß die Juden abgesondert irgendwo ein Leben führen, genauso wie früher auch, nur weiter im Osten. Wenn Sie diesen Menschen sagen würden, was wirklich geschehen ist, würden sie antworten: Sie sind ein Opfer der britischen Propaganda. Erinnern Sie sich doch nur einmal, welch lächerliche Dinge die Briten 1914 bis 1918 über die Deutschen berichtet hatten. – Aber selbst ich bekomme alle diese Informationen nur in recht vager und undeutlicher Form, obwohl ich mich ja bemühe, so etwas herauszufinden."
Die Aussage „Davon haben wir nichts gewusst!" hat also durchaus einen realen Hintergrund. Und es ist moralisch ungerechtfertigt, sie als eine bloße Schutzbehauptung „der" Deutschen hinzustellen.
Insofern es keine „Mitwisserschaft" gab, sollte freilich auch die „Mittäterschaft" entfallen. Tatsächlich jedoch ist die viel bemühte Behauptung, dass die Deutschen „von Mitwissern zu Mittätern" geworden seien, ohnehin unhaltbar. Eine bloße Mitwisserschaft begründet noch keine Mittäterschaft - jedenfalls nicht in Diktaturen. Um dies zu sehen, muss man sich nur einmal die Frage vorlegen, ob es gerechtfertigt wäre, alle Russen für die Verbrechen Stalins, alle Chinesen für die Verbrechen Maos und alle Kambodschaner für die Verbrechen Pol Pots verantwortlich zu machen. http://www.wissenslogs.de/wblogs/blo...nichts-gewusst
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28.03.2011, 18:55
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 16.05.2009 Ort: Westfalen
Beiträge: 6.448
| Also das die Mehrzahl der Deutschen oder alle Deutschen von Holocaust wussten halte ich auch für unwahrscheinlich, da man ihm sonst kaum hätte durchführen können.
Mich würde mal interessieren wie viel die Alliierten vom Holocaust wussten.
__________________ Mitglied der Aktionsgruppe Rettet das Forum |
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28.03.2011, 21:02
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 02.03.2009 Ort: Göppingen
Beiträge: 2.484
| Roosevelt und Churchill wussten Bescheid. Ein geflohener Häftling aus Ausschwitz berichtete selbst bei Roosevelt, der nur erwiderte, dass die Verbrecher nach dem Krieg bestraft werden würden. Großartige Luftangriffe fanden aber nicht statt. Man hatte letzte Zweifel am Umfang der KZs, niemand glaubte wohl, dass die Reichsbahn sich den Luxus erlauben konnte, statt Soldaten und Nachschub, millionenweise Juden nach Osten zu transportieren.
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28.03.2011, 21:15
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 02.10.2008
Beiträge: 6.625
| Wir hatten schon einen 3d hier irgendwo über das Thema.
Es ist auch sicherlich interessant.
Wenn Du es allerdings so auffädelst wie im Eröffnngs-Post, Jerome,
dann ist sehr ähnlich dem anderen Thema da, welches gelöscht wurde. Ich lese da schon heraus, dass es darum gehen soll, Verantwortung von sich zu weisen, Verbrechen zu verschleiern und auf einige Marsmenschen abzuwälzen und die politische Rechte, welche sich nur manchmal distanziert von NS, zu entlasten bzw. ideologisches Kanonenfutter zu liefern.
LG |
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28.03.2011, 21:34
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Kanzler
Registriert seit: 23.02.2010
Beiträge: 693
| Zitat:
Zitat von RedScorpion Wir hatten schon einen 3d hier irgendwo über das Thema.
Es ist auch sicherlich interessant.
Wenn Du es allerdings so auffädelst wie im Eröffnngs-Post, Jerome,
dann ist sehr ähnlich dem anderen Thema da, welches gelöscht wurde. Ich lese da schon heraus, dass es darum gehen soll, Verantwortung von sich zu weisen, Verbrechen zu verschleiern und auf einige Marsmenschen abzuwälzen und die politische Rechte, welche sich nur manchmal distanziert von NS, zu entlasten bzw. ideologisches Kanonenfutter zu liefern.
LG |
Nein Rs dan hast du ihn gänzlich falsch verstanden.Es geht einzig und allein um Tatsachen.
Bereits Ian Kershaw beschreibt es in seiner Hitler Biographie sehr deutlich,das es in Hitlers Natur lag,nur bestimmten Kreisen,bestimmte Dinge zu erzählen.
Die Verantwortung wird damit nicht abgewältzt.Deutschland ist sich sehr wohl dessen bewusst,und richtet auch die Politik danach aus.
Du solltest nochmals lesen um was es geht.
Nämlich um nicht mehr als darum,das damals eben kaum einer gewusst hat,was da passiert.
Wen du den Artikel wiederlegen kannst dan bitte mach das.
Falls du das aber nicht kannst,dan ist das ganz einfach Geschichte.
Und um die geht es hier ja und darum das sie richtig dagestellt wird,so wie sie ist.
PS:Es ist sehr unhöflich auf eine Pn nicht zu antworten,wo die ausdrückliche Bitte der Rückantwort erbeten wird.
Aber das ist eh deine Sache.
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28.03.2011, 22:03
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 02.10.2008
Beiträge: 6.625
| Zitat:
Zitat von jerome4802 Nein Rs dan hast du ihn gänzlich falsch verstanden.Es geht einzig und allein um Tatsachen.
...
Wen du den Artikel wiederlegen kannst dan bitte mach das.
Falls du das aber nicht kannst,dan ist das ganz einfach Geschichte.
Und um die geht es hier ja und darum das sie richtig dagestellt wird,so wie sie ist.
... | Es gibt "die Tatsachen" und "die Geschichte" gar nicht.
Das ist schon eine total falsche Prämisse.
Mit einer Prise Salz gewürzt auch dadurch, dass eben gerade Diktaturen gern suggerieren, es gebe die alleseligmachende Wahrheit, derer welcher allein sie im exklusiven Besitz ist. Zitat:
Zitat von jerome4802 ...
PS:Es ist sehr unhöflich auf eine Pn nicht zu antworten,wo die ausdrückliche Bitte der Rückantwort erbeten wird.
Aber das ist eh deine Sache. | Ja Schatzi, Du spinnst doch wohl.
Abgesehen davon, dass ich schon geschrieben habe, dass ich die Löschung für gerechtfertigt halte,
worauf Du mir gepostet hast, ich müsste noch 2 weitere PMs lesen, welche Du dann ein paar Tage später geschickt hast (und die insselbe Horn stossen),
hatte ich am Wochende nicht grossartig Zeit, mich dem Forum zu widmen.
Darüberhinaus weiss ich aber auch nicht, was ich Dir antworten soll: Ja, wie geschrieben, ich find's unmöglich, ein Thema so aufzumachen, wie Du es tust ("es gibt unumstössliche Tatsachen, wie sogar der Jude da schreibt" und "tut mir ja auch leid, wo doch meine Vorfahren teilweise selber Juden sind", und dann kommen die ganzen anderen Verfechter eigener, lächerlicher Reinwaschung punktuell aus ihren Löchern), und das unter die Mission der Erkenntnisgewinnung stellst.
Wenn Du meinst, dass Deine Fuzzis da die einzigen 10 Personen sind, die Newtons Weltformel gefunden haben und unumstössliche Weisheiten ausscheiden,
ja, wunderbar, dann brauchst Du doch keinen 3d mehr und keinen Austausch, dann kannste gleich auf den Olymp oder ins Nirvana. Ist doch prima.
LG |
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29.03.2011, 01:30
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 25.01.2009
Beiträge: 2.160
| Mein Kampf stand in jedem Bücher Regal.. Zuerst einmal stand im jedem Haus eine Ausgabe von "Mein Kampf" von Adolf Hitler, dort sind die Hitlerische Ziele ziemlich deutlich beschrieben, man musste es einfach mal durchlesen..
Dann die Filmindustrie in Deutschland wo die Juden als Untermenschen und zynisch den Ratten gleichgesetzt wurde, Ratten werden bekanntlich als Schädlingen angesehen wo man vernichtet..
Also das sind Merkmale, keine Militärisches Geheimnis kann lange geheim gehalten werden, es gab Massenerschiessungen an der Front und auch Oppositionellen wurden kaltblütig erschossen, Menschen die andere Menschen so etwas antun müssen, bekommen meistens Post Traumatisches Stresssydrom und erzählen auch weiter..
Laut dem Autor von dem Stück der Stellvertretter gab es sogar SS Offizier der den Papst orientierte was in Deutschland geschah.
Der Jüdische Weltkongress hatte sein Sitz in Genf und wusste bescheid vor dem Vorkomisse und der Vernichtungspolitik in Deutschland, Schweizer Medien berichtet von Gräuel wo Deutsche Soldaten an Zivilisten anstellten..
Nach dem Krieg erzählten viele Deutsche das sie täglich den Schweizer Landessender "Beromünster" hörten und das dort auch über Gräuel der Deutschen erzählt wurden, die Schweiz war ein Neutrales Landes und die Berichterstattung von Deutschen hörer geschätz..
Die Haganah und der Jüdische Untergrund Widerstand musste bescheid über die Vernichtungslager, das sieht man auch ihm Film der "Pianist" wo gewarnt wurde von der Deportation und ihre Folgen..
Die RAF und die Air Force der Amerikaner hatten sehr gute Aufklärer auf den Fotos musste man Ungefähr wa dort passierte man sah auch Das viele Boden Umgegraben wurde..
In der Schweiz erzählten Flüchtlinge was geschah massen Erschiessungen, ein teil der Bevölkerung musste was geschah und sagten zu Schweizer Grenzsoldaten die Flüchtlingen nicht mehr zurück schicken, weil ihr dort sonst nur Unheil erwartet..
Klar musste man nicht das so eine Vernichtungspolitik stattfand doch von massen Erschiessungen und Progrom gegen Juden und andere Minderheiten und Opposition das war bekannt..
Die Vernichtung war so abschaulich und das man sie war haben wollte, man versuchte sich zu schützen, es war so unbegreiflich wie Menschen so etwas andere Menschen antun können.
LG
Obelix
__________________  Sic semper tyrannis "So soll es jedem Tyrann ergehen" von Shakespear Cäsar. diese Worte wurden von Herr Booth bei der Ermordung des Präsidenten Lincoln gesagt.
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29.03.2011, 02:19
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 12.12.2009 Ort: Wien
Beiträge: 2.653
| Selbst wenn viele Deutsche davon gewußt haben, stellt sich doch die Frage, was sie in einer totalitären Diktatur mitten im Krieg hätten tun sollen?
Ich denke man macht es sich aus heutiger Sicht sehr leicht (um nicht von Anmaßung zu sprechen) , den damaligen Ottonormalverbraucher zu verurteilen. Keiner kann mit Sicherheit sagen, wie er damals gehandelt hätte.
Wenn man sich ohne großes Waffenarsenal gegen eine Diktatur stellt, so wie die Chinsen 1989 am Tian-anmenplatz, die Ungarn 1956 oder die Tschechen 1968, sieht man, was passiert.
Zudem wird es schon seinen Grund gehabt haben, warum die allermeisten KZs weit im Osten und nicht auf dem Gebiet der BRD waren. Die Nazis hatten natürlich Interesse daran,die Massenmorde in abgelegenen Gebieten zu begehen.
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MfG,
Titus Feuerfuchs
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29.03.2011, 03:20
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 25.01.2009
Beiträge: 2.160
| Das war nur ein Replik zu jerome, These man hat nichts gewusst.. Zitat:
Zitat von darkdidi Selbst wenn viele Deutsche davon gewußt haben, stellt sich doch die Frage, was sie in einer totalitären Diktatur mitten im Krieg hätten tun sollen?
Ich denke man macht es sich aus heutiger Sicht sehr leicht (um nicht von Anmaßung zu sprechen) , den damaligen Ottonormalverbraucher zu verurteilen. Keiner kann mit Sicherheit sagen, wie er damals gehandelt hätte.
Wenn man sich ohne großes Waffenarsenal gegen eine Diktatur stellt, so wie die Chinsen 1989 am Tian-anmenplatz, die Ungarn 1956 oder die Tschechen 1968, sieht man, was passiert.
Zudem wird es schon seinen Grund gehabt haben, warum die allermeisten KZs weit im Osten und nicht auf dem Gebiet der BRD waren. Die Nazis hatten natürlich Interesse daran,die Massenmorde in abgelegenen Gebieten zu begehen. | Meine Äusserung ist nur eine Replik auf Jeromes These , das man das nicht wissen konnte, es ist kein Vorwurf oder so etwas zu werten.
Ich meine unsere Generation kann solche Anmasssung gar nichts stellen, ich bin 30 Jahre alt, es hat in dieser Zeit dutzende von Völkermorde gegeben, angefangen von Sebreniza bis Racak, Darfur bis Ruanda, zukünftige Generation werden auch fragen wieso das man das nicht verhindert hat..
LG
Obelix
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