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Tags: adenauer, stalingrad

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Alt 03.02.2012, 22:33   #21 (permalink)
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krasnaja sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärekrasnaja sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Zitat:
Zitat von Obotrit Beitrag anzeigen
Ähm., diese Klischees kannst ruhig in der Tasche lassen. Es gab sowas, aber die Sowjetunion hatte auch kein unendliches Menschenreservoir. Es gibt keine Familie in Russland, die nicht persönliche Menschenopfer erleiden musste.

sie schrieben ganz richtig: KEINE
Der widerliche Tenor dieser Beiträge im Stil peanutsjimmy lautet: eigentlich war Deutschland stärker, hätten die Russen nicht größere Reserven gehabt.

übrigens triton: die Deutschen MUSSTEN nicht vorher irgendwo für "Ruhe und Ordnung" sorgen, wie z.B in Polen, Jugoslavien oder Frankreich
krasnaja ist offline  
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Alt 03.02.2012, 22:41   #22 (permalink)
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Obotrit ist ein sehr geschätzer MenschObotrit ist ein sehr geschätzer MenschObotrit ist ein sehr geschätzer Mensch
Zitat:
Zitat von Triton Beitrag anzeigen
Auch weil sie so viele Panzer und Flugzeuge hatten.
Und auf die Schnelle viele Länder besetzt hatten und dort für Ruhe und Ordnung sorgen mussten. Also das, was die Deutschen die Jahre davor erledigen mussten.

Bis auf die USA gingen alle Länder nach dem Krieg auf dem Zahnfleisch, aber neben den USA hatte nur ein Flächenstaat seine Macht massiv ausgebaut.
Sorry, das ist imho einfach nur ein Dummspruch,
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„Wir wissen nicht alles” heißt noch lange nicht „Wir wissen nichts und alles ist möglich”.
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Alt 04.02.2012, 09:02   #23 (permalink)
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Triton ist einfach richtig nettTriton ist einfach richtig nettTriton ist einfach richtig nettTriton ist einfach richtig nett
Hatte die Rote Armee nicht zum Sturm auf Berlin die größte Artillerieansammluing in der Militärgeschichte zusammengestellt? Mit allem, was dazugehört. Also Logistik, Munition, Bedienungen und vor allem einem Heer an Luftwaffe und Panzern, die die Artillerie unbehindert in Stellung gingen ließ.

Unter "aus dem Loch pfeifen" stelle ich mir eher sowas vor, mit dem die 6.Armee Stalingrad erobern wollte. Sprich Unterlegenheit in jeder Beziehung mit Ausnahme der Qualität des Menschenmaterials. Was vor allem mit der Ausbildung zusammenhing.
__________________
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Alt 04.02.2012, 09:30   #24 (permalink)
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Der Vorstoß der Deutschen Richtung Stalingrad (Heeresgruppe B) war militärisches Vabanquespiel von Anfang an. Strategische Zielsetzung nicht nachvollziehbar, wahrscheinlich nur Prestige wg. des Namens. Den Vorstoß der Heeresgruppe A in den Kaukasus konnte man damit begründen, dass man die Herrschaft über die Erdölfelder bei Baku erlangen wollte. Strategische Zielsetzung nachvollziehbar.

Mein Opa war bei der 6. Armee. Eines morgens musste die Kompanie antreten und auf 2 abzählen. Dann hieß es: Ungerade Zahlen kommen nach Stalingrad, gerade Zahlen zur Heeresgruppe A Richtung Kaukasus. Opa hatte eine gerade Zahl, das hat ihm wohl das Leben gerettet.
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Alt 04.02.2012, 10:03   #25 (permalink)
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Zitat:
Zitat von peanutjimmy Beitrag anzeigen
Der Vorstoß der Deutschen Richtung Stalingrad (Heeresgruppe B) war militärisches Vabanquespiel von Anfang an. ./. Den Vorstoß der Heeresgruppe A in den Kaukasus konnte man damit begründen, dass man die Herrschaft über die Erdölfelder bei Baku erlangen wollte. Strategische Zielsetzung nachvollziehbar.
.
Zustimmung.

Zitat:
Strategische Zielsetzung nicht nachvollziehbar, wahrscheinlich nur Prestige wg. des Namens.
Nachvollziehbar ist das schon.
Stalingrad war der Verkehrsknotenpunkt über den "alles" aus der Kaukasus-Region und Persien (L+L) kommende gelaufen ist.
Die Erdölpipeline aus dem Kaukasus hat man mit der Einnahme von Rostow schon abgeschnitten.

Strategisch wusste der Hitler meist schon was und warum.
Der Hammer hier ist jedoch, der dt. Aufklärung war die Eisenbahnlinie entlang des Kaspischen Meeres nach Astrachan entgangen. so ist man hunderte von kilometern gen Süden gezogen, paralell zu dieser Bahnlinie, ohne sie abzuschneiden. Durch die Bahnlinie hat Stalingrad natürlich entscheidend an Bedeutung verloren.
Irgendwann im August 42, als alles am laufen war, hat man dann erste Infos über die Bahn bekommen. Zu spät.
__________________
suebe_geschichteätyahoo.de
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Alt 04.02.2012, 12:08   #26 (permalink)
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Ihr wisst aber schon, dass das Thema hier nicht lautet: Schlacht um Stalingrad sondern die Rezeption diese Schlacht in der Adenauer- Ära.

Nicht dass dann hier noch Strategen auftauchen, die mit ihrer militär-strategischen Kenntnissen dann noch nachträglich Ratschläge erteilen, wie diese Schlacht hätte gewonnen werden können, davor graut mir nämlich
(sowohl vor einer militärisch gewonnenen Schlacht als auch vor Beiträgen, wie dieses hätte gemacht werden können)
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Alt 05.02.2012, 06:26   #27 (permalink)
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Emotionales zum Thema Stalingrad in der Adenauerzeit: bin ja in dieser Zeit groß geworden, Stalingrad wurde mir nie anders geschildert denn als eine furchtbare Katastrophe in Schnee + Eis mit mangelhafter Ausrüstung, ohne Pathos + Heldentum. So haben es uns die Lehrer beigebracht. WK-Teilnehmer im Familien- und Bekanntenkreis äußerten sich ähnlich. TV-Berichte gab es eher selten. Starken Einfluss in der Öffentlichkeit hatte der Film "Hunde wollt ihr ewig leben" der Ende der `50er Jahre in die Kinos kam. Damals ging noch die halbe Nation geschlossen ins Kino, es war die große Zeit des Kinos. Relativ früh war mir bekannt, dass Paulus in der DDR lebte. Weil er Mitglied des "Nationalkomiteés Freies Deutschland" war, das die Russen zu Propagandazwecken aufgebaut hatten, bot man ihm dort ein warmes Plätzchen. Den Mut, in der BRD zu leben, hätte er wohl nicht aufgebracht. Dort hätte man ihn ständig auf sein Verhalten/Versagen angesprochen. Für mich persönlich hatte der Mann einfach kein Format, ein Versager halt.
peanutjimmy ist offline  
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Alt 05.02.2012, 07:44   #28 (permalink)
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Zitat:
Zitat von peanutjimmy Beitrag anzeigen
Für mich persönlich hatte der Mann einfach kein Format, ein Versager halt.
Wie kommst du darauf?

Weil er den Reichenau-Erlass für die 6. Armee aufhob, den Kommissarbefehl nicht weiter befolgen wollte?
Oder weil er später in Nürnberg aussagte und seine Mitschuld eingestand?
__________________
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Geändert von Nafets (05.02.2012 um 08:14 Uhr).
Nafets ist gerade online  
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Alt 05.02.2012, 10:00   #29 (permalink)
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peanutjimmy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Es gibt das Beispiel Yorck von Wartenburg. Paulus hat nicht alle Optionen in der Krise gezogen. General von Seydlitz-Kurzbach plädierte für Ausbruch, als das noch möglich war. Ein OB ist letztendlich auch für das Wohl der ihm unterstellten Soldaten verantwortlich. Es gibt immer ein höheres Handeln nach dem Gewissen.
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Alt 05.02.2012, 10:42   #30 (permalink)
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Zitat:
Zitat von peanutjimmy Beitrag anzeigen
Es gibt immer ein höheres Handeln nach dem Gewissen.
Und selbiges sprichst du also Paullus ab?

VG
Christian
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De Woch fangt scho guat oo.. (der "Bayerische Hiasl" kurz vor seiner Hinrichtung)
913Chris ist offline  
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