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15.09.2011, 11:02
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#1 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Großkanzler
Registriert seit: 20.06.2011 Ort: Unterm Dach , buchstäblich
Beiträge: 1.085
| Hitler in Pasewalk, warum ? Hitler in Pasewalk.
Bekanntermaßen kurierte Hitler seine in Flandern erlittene Gasverletzung in Pasewalk/Hinterpommern aus. Im Gegensatz zu seinen ebenfalls am gleichen Tag und Ort verletzten Kameraden, die vor Ort in Flandern behandelt wurden, kam Hitler in das rd. 800km entfernt liegende Pasewalk, unter damaligen Umständen eine Reise von 2-3 Tagen.
Vor einiger Zeit wurde nun theoretisiert, dass Hitler objektiv gar nicht blind im medizinischen Sinne gewesen sein soll, subjektiv jedoch und dass ihn ein österreichischer Arzt hierauf mit Hypnose behandelt haben soll, dieser ihn darum in das 800 km entfernte Pasewalk bringen ließ.. Es gibt auch die Version, wonach diese Behandlung durch den österreichischen Arzt erst nach einer psychischen Auffälligkeit Hitlers in Pasewalk begann.
Tatsache ist, dass diese Verlegung aus Flandern passiert ist.
Simulaten gab es an der Front sicher zuhauf, insofern eine eingebildete Blindheit für die Ärzte in Flandern wenig glaubhaft., selbst bei psychischer Auffälligkeit Hitlers „ den schicken wir nach Pasewalk, da ist auch so ein Österreicher, der solche Typen kuriert“ .
Ein „Verpissen“ Hitlers von der Front scheidet ebenfalls aus, Hitler war ein mutiger Soldat. Dass es sich hierbei um eine landsmannschaftliche Hilfeleistung, ein Österreicher hilft den anderen gehandelt hätte, ist ebenso unglaubhaft, es gab der Osterreicher Viele
Wer kann etwas zu den Hintergründen sagen ?
(Wenn ich ab und an durch Pasewalk fahre, habe ich immer eine Vision: Der „Führer und Reichkanzler“ mit Speichelfluss aus den Mundwinkeln poussierend an einer Gartentür lehnend … eine köstliche Vorstellung. )
Geändert von krasnaja (15.09.2011 um 11:04 Uhr).
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15.09.2011, 13:42
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 02.03.2009 Ort: Göppingen
Beiträge: 2.484
| Kenne mich mit dem Leben Hitlers gut aus (dachte ich), aber mir ist nicht bekannt, dass die erwähnten Vorgänge irgendwo als merkwürdig diskuttiert wurden. Tut mir deshalb leid, kann nichts dazu beitragen. Falls es überhaupt dazu etwas Erwähnenswertes gibt.
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20.09.2011, 07:01
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Haushofmeister
Registriert seit: 22.04.2008 Ort: Mainhattan Westend & Cali - Colombia
Beiträge: 257
| Hitler wurde in Pasewalk zunächst als diagnostizierter Psychopath mit hysterischen Symptomen psychiatrisch behandelt. Nach der dtsch. Kapitulation verfiel Hitler in eine tiefe Depression mit hysterischer Erblindung und wurde von dem Marine-Stabsarzt Professor Dr. Edmund Forster mittels Hypnose behandelt - es gab meines Wissens drei Hypnosesitzungen.
Über Hitlers Aufenthalt in Pasewalk gibt es sogar ein Buch: "Hitler in Pasewalk: Die Hypnose und ihre Folgen" von Bernhard Horstmann (2004).
Allerdings ist dieses Buch mit Vorsicht zu geniessen, denn der Autor geht über die Tatsache der Heilung Hitlers durch Hypnose noch hinaus und stellt die auf äusserst wackligen Beinen stehende und geradezu abenteuerliche These auf, Hitler sei erst durch die Hypnose vom abgestumpften Befehlsempfänger zum Hass und Rache speienden politischen Agitator geworden
Saludos!
__________________ ° "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer nur das, was er schon ist" [Brigitte Daniel, 7. Dan Jiu-Jitsu (Großmeisterin)] |
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20.09.2011, 08:20
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#4 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Großkanzler
Registriert seit: 20.06.2011 Ort: Unterm Dach , buchstäblich
Beiträge: 1.085
| Zitat:
Zitat von Kit Moto Hitler wurde in Pasewalk zunächst als diagnostizierter Psychopath mit hysterischen Symptomen psychiatrisch behandelt. Nach der dtsch. Kapitulation verfiel Hitler in eine tiefe Depression mit hysterischer Erblindung und wurde von dem Marine-Stabsarzt Professor Dr. Edmund Forster mittels Hypnose behandelt - es gab meines Wissens drei Hypnosesitzungen.
Über Hitlers Aufenthalt in Pasewalk gibt es sogar ein Buch: "Hitler in Pasewalk: Die Hypnose und ihre Folgen" von Bernhard Horstmann (2004).
Allerdings ist dieses Buch mit Vorsicht zu geniessen, denn der Autor geht über die Tatsache der Heilung Hitlers durch Hypnose noch hinaus und stellt die auf äusserst wackligen Beinen stehende und geradezu abenteuerliche These auf, Hitler sei erst durch die Hypnose vom abgestumpften Befehlsempfänger zum Hass und Rache speienden politischen Agitator geworden
Saludos! |
Hallo und Danke für den Beitrag.
Dass insbesondere eine falsche Deutung der Hypnose zu abenteuerlichen Mutmaßungen über die Verantwortlichkeit Hitlers für seine Taten führen kann, ist mir schon klar.
Mir kam es mit meiner Frage darauf an , WARUM 800 Km weg von der Front nach Pasewalk.
Außerdem:
- wurde Hitler erst nach der Kapitualation "blind" oder bereits im Zusammenhang mit seiner Gasverletzung.
- das hieße, dass das Lazarett Pasewalk nicht ein Krankenhaus zur Behandlung von Gasverletzungen sondern eine Art Psychatrie gewesen wäre. .
DAS allerdings wird nirgendwo genannt, dort heißt es nur lapidar und sinngemäß: Hitlers Gasverletzung wurde im Lazarett Pasewalk behandelt, er dort von der Kapitulation erfuhr, und er sich schwor, Politiker zu werden.
Geändert von krasnaja (20.09.2011 um 08:49 Uhr).
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20.09.2011, 08:56
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Haushofmeister
Registriert seit: 22.04.2008 Ort: Mainhattan Westend & Cali - Colombia
Beiträge: 257
| Naja: das Problem - auch der Darstellung in meinem obigen Post! - ist, dass das alles relative Spekulationen sind, denn Hitlers Krankenakte gilt bereits seit Ende der 1920er Jahre als verschollen! Es ist - objektiv betrachtet - noch nicht einmal gesichert, ob der von mir genannte Arzt, Dr. Edmund Forster, Hitler tatsächlich behandelte.
Hitler selbst schrieb nur, dass er duch den Gasangriff in Flandern erblindete. Wahrscheinlich ist, dass er durch seine Depressionen nach der Kapitulation einen Rückfall erlitten hatte und dann hypnotisch behandelt wurde.
Zumindest gab der nach dem Krieg im isländischen Exil lebende Arzt Karl Kroner den Amerikanern zu Protokoll, dass Dr. Forster Hitler in Pasewalk untersucht und ihm die Diagnose "Hysterie" gestellt habe...  Saludos!
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20.09.2011, 19:40
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 02.03.2009 Ort: Göppingen
Beiträge: 2.484
| Hitler war ganz besonders geräuschempfindlich und hatte einen Waschzwang, das könnten Spätfolgen seiner Zeit als Frontsoldat und seiner Gasvergiftung gewesen sein.
Später war Hitler für sein phänomenales Gedächtnis bekannt (sein Telefonist Günsche behauptet, er habe nie einen Namen, nie ein Gesicht vergessen), also wird er keine Schäden am Intellekt davongetragen haben. Schließlich konnte er schon 1920 lange Reden in Bierkellern schwingen, die die Zuhörer begeisterten.
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