| Entwicklung zu den Schriften. I. Servus : Jetzt wo ich mich in dieses Thema etwas Eingelesen habe , merke ich erst wie komplex und umfangreich es ist. Es werden wohl einige Beiträge werden . Vorausschicken möchte ich die Meinung zweier Forscher . 1958 fragte sich der Assyriologe und Schrifthistoriker ,Ignatz J. Gelb : Wurde die Schrift wirklich richtig erfunden ? Oder anders ausgedrückt , gibt es so etwas wie Erfindung . Man könnte beobachten, das die sogenannten Erfindungen nur Verbesserungen schon bekannter Dinge sind. Er fuhr erläuternd fort : Bei allen großen kulturellen Errungenschaften müßen wir indes mit dem entscheidenden Eingreifen eines genialen Menschen rechnen, der entweder mit einer geheiligten Tradition brach oder etwas ,das andere nur spekulativ erwogen , in die Tat umsetzte. Eine ähnliche Meinung äußerte 1992 die Professorin und Archäologin ,Denise Schmandt-Besserat . Sie schrieb : Die Schrift war keine Erfindung aus dem Nichts , sondern nur das letzte Glied in einer langen Kette von Erfindungen , die aus sozialökonomischen und Kognitiven ( menschliche Erkenntnis und Informationsverarbeitung ) Veränderungen resultierte . Sie war das Ergebnis einer Jahrtausendelangen Erfahrung im Umgang mit Zeichen . Das bedeutet jede Verbesserung oder Ausformung baute auf älteren Systemen oder Techniken auf. Eigentlich fing alles schon mit Kerbhölzern , Kerbknochen und in den Höhlen mit den Wandmalereien an . Davon im zweiten Teil mehr. Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (04.04.2011 um 22:19 Uhr).
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