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Thema: Obamas Rede

  1. #1
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    Obamas Rede

    Wir kommen zu einer Zeit zusammen, die geprägt ist von Spannungen zwischen den USA und den Muslimen in aller Welt. (...) Gewalttätige Extremisten haben diese Spannungen benutzt, um eine Minderheit der Muslime zu beeinflussen, die klein aber mächtig ist. (...)

    Ich halte es für eine meiner Pflichten als Präsident der Vereinigten Staaten, negative Klischeevorstellungen über den Islam zu bekämpfen, wo auch immer sie mir begegnen mögen. Doch das gleiche Prinzip muss auch für die muslimischen Vorstellungen von Amerika gelten. Genauso wie die Muslime, die nicht in dieses grobgezeichnete Klischee hineinpassen, so passt auch Amerika nicht in diese Schablone eines selbstsüchtigen Imperiums. (...)

    Wir wollen unsere Truppen nicht länger in Afghanistan lassen. Wir wollen dort keine Militärstützpunkte haben. Es ist schmerzhaft für Amerika, unsere jungen Männer und Frauen dort zu verlieren. (...)

    Der heilige Koran lehrt, dass derjenige, der einen Unschuldigen tötet, die ganze Menschheit tötet, und dass es, wenn jemand einen Menschen rettet, so ist, als habe er die ganze Menschheit gerettet. Der tiefe Glaube von mehr als einer Milliarde Menschen ist um vieles größer als der engstirnige Hass einer kleinen Gruppe. Der Islam ist nicht Teil des Problems, wenn es um die Bekämpfung des gewalttätigen Extremismus geht, sondern ein wichtiger Teil zur Förderung des Friedens. (...)

    Im Gegensatz zu Afghanistan war der Irak-(Krieg) eine Entscheidungssache, und er hat in meinem Land und in der Welt große Meinungsverschiedenheiten ausgelöst. Obwohl ich glaube, dass die Iraker ohne die Tyrannei von Saddam Hussein letztlich besser dran sind, so glaube ich auch, dass die Ereignisse im Irak Amerika daran erinnert haben, dass wir Diplomatie und einen internationalen Konsens zur Lösung unserer Probleme nutzen sollten, sofern dies möglich ist. (...)

    Amerikas enge Bindung an Israel ist wohlbekannt. Diese Bindung ist unzerstörbar. (...) Auf der anderen Seite ist es auch unbestritten, dass das palästinensische Volk - Muslime und Christen - auf der Suche nach einer Heimstätte gelitten haben. (...) Sie müssen täglich die kleinen und großen Demütigungen ertragen, die eine Besatzung mit sich bringt. (...)

    Viele Jahre lang hat sich der Iran teilweise durch seine negative Haltung gegenüber meinem Land definiert. Und tatsächlich liegt eine wechselhafte gemeinsame Geschichte zwischen uns. (...) Es wird schwer sein, die Jahrzehnte des Misstrauens zu überwinden, aber wir werden dies mit Mut, Aufrichtigkeit und Entschlossenheit tun.

    Quelle: diePresse


    LG Phigo

  2. #2
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    Vielleicht auch interessant:

    Obama: "Negative Vorurteile über Islam bekämpfen" « DiePresse.com

    Mal sehen wie sich das entwickelt

    LG Phigo

  3. #3
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    Nichts als Bla Bla.

  4. #4
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    So eine offene Rede kann vielleicht auch als (kleiner) Schritt in die richtige Richtung aufgefasst werden.


    Vorausgesetzt man fühlt sich nicht besonders gut dabei alles niederzureden.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Scifi Beitrag anzeigen
    Nichts als Bla Bla.
    Welch ein düsterer Geselle schreibt sich hier durchs Leben^^

    Ich meine, ganz verdenken kann ichs dir ja nicht. Sehe das selbst sehr skeptisch. Aber man muss ja nicht immer alles negativ sehen. Obwohl das natürlich den positiven Effekt hat, dass man nur positiv überrascht oder in seiner Annahme bestätigt wird. Und die meisten Menschen freuen sich wenn sie recht hatten...

    Aber wie ich schon sagte, man wird sehen wie das weiter geht.

    LG Phigo

  6. #6
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    @ Diviciacus:
    Immer noch nicht herunter von Deinem "Obama ist der Messias"-Trip?

    Abgesehen davon, dass er die Rede sicher nicht selbst geschrieben hat:

    Diese Rede enthält viele schöne Floskeln, aber nichts substantiell Neues. Dass der Krieg gegen den Terror und der Irakkrieg nicht gegen den Islam schlechthin gerichtet sind, hat auch Bush mehrmals betont.
    Dass die Amerikaner den Afghanistankrieg gerne irgendwann beenden würden ist eh klar.
    Vom Irakkrieg hat er sich nicht ausdrücklich distanziert.
    Dem Iran gegenüber die Hand ausgestreckt und einen Militärschlag abgelehnt haben Bush und Rice auch schon. Die beiden haben bei Israel auch immer für eine Zweistaatenlösung und einen Siedlungsstopp plädiert.

    Der einzige Unterschied zwischen Bush und Obama ist der, dass all diese Töne bei Bush geflissentlich überhört wurden, weil er ja der böse Bush war und daher nur Böses von sich geben konnte, während Ihr an Obamas Lippen hängt, also würde durch ihn Gott sprechen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Scifi Beitrag anzeigen
    Der einzige Unterschied zwischen Bush und Obama ist der, dass all diese Töne bei Bush geflissentlich überhört wurden, weil er ja der böse Bush war und daher nur Böses von sich geben konnte, während Ihr an Obamas Lippen hängt, also würde durch ihn Gott sprechen.
    Und dass Obama den Irak-Krieg nicht will. Bush wollte einen Krieg - und er bekam ihn.

    Ist es nicht immer so, dass man nur sieht, was man sehen will?
    Bush hat eben alle Chancen vertan noch zu punkten. Und dennoch wurde er 2x gewählt...

    Ich finde das sagt einiges über die Denkweise der Amis aus... Erinnert mich ein wenig an Berlusconi, nur dass er wenigstens noch keinen Krieg angefangen hat...

    LG Phigo

  8. #8
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    Aber summa summarum hast du, meiner Meinung nach, recht.
    Er hat gesagt, was man von ihm erwartet hat, dass er sagt. Aber nicht zu viel.

    So machen es doch die meisten Politiker, sagen das was sie denken (oder wissen) dass die die sie ansprechen wollen hören wollen. Aber nicht zu viel.

    Wären alle Politiker immer ehrlich, wäre das sehr außergewöhnlich.

    LG Phigo

  9. #9
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    Zitat Zitat von Scifi Beitrag anzeigen
    @ Diviciacus:
    Immer noch nicht herunter von Deinem "Obama ist der Messias"-Trip?
    Ich war nie auf einem, klingt vielleicht für einen Hardcore-Pessimisten und Sympatisant der Republikaner so. Aber das zeigt wiedereinmal, dass es Menschen gibt, die nur sehen was sie wollen. Vielleicht auch um eine Angriffsfläche zu haben?!
    Es sei dir versichert, dass ich Obama auch kritisch gegenüberstehe.

    Zitat Zitat von Scifi Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon, dass er die Rede sicher nicht selbst geschrieben hat:
    Wer tut das heute schon noch? Außerdem wird er nicht blind das sagen, was seine Schreiber im vorsetzen...

    Zitat Zitat von Scifi Beitrag anzeigen
    Diese Rede enthält viele schöne Floskeln, aber nichts substantiell Neues. Dass der Krieg gegen den Terror und der Irakkrieg nicht gegen den Islam schlechthin gerichtet sind, hat auch Bush mehrmals betont.
    Nur klang es aus dem Mund des arroganten Texaners irgendwie... falsch...


    Zitat Zitat von Scifi Beitrag anzeigen
    Der einzige Unterschied zwischen Bush und Obama ist der, dass all diese Töne bei Bush geflissentlich überhört wurden, weil er ja der böse Bush war und daher nur Böses von sich geben konnte, während Ihr an Obamas Lippen hängt, also würde durch ihn Gott sprechen.
    Du machst es dir seeeehr einfach. Wir sollen uns rechtfertigen, dabei bist du es, der hier wilde Thesen in den Raum stellt. Rechtfertige deine Ablehnung Obamas doch einfach mal sachlich. Fang doch damit mal an: Was genau ist schlecht, dass er diese Rede gehalten hat? Wo gibt es neagtive Folgen im Dialog zw. Islam. Welt und dem Westen? Warum ist das kein Schritt in die richtige Richtung?
    Selbst wenn Bush Ähnliches sagte. Erst durch diesen neuen Präsident ist ein Neuanfang möglich. Das ist einfach so. Bush war verbrannt. Er hatte quasi zuviel Dreck am Stecken...

  10. #10
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    Nichts war schlecht daran dass er die Rede gehalten hat.

    Solange die Rede nicht angreifend ist, ist nichts schlecht daran.
    Sie steckt nur die Erwartungen sehr hoch, und wer hoch steigt fällt umso tiefer.
    Er sollte wenigstens dann ein bisschen was von dem Gesagten umsetzen (oder es allermindestens versucht haben).

    Dann war es ok, aber das wird sich erst zeigen.
    Sonst war es nur Heuchlerei...

    LG Phigo

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