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Zitat von Rohana
Die Politik ignoriert das Problem, weil sie ansonsten handeln müßte.
Aber wer bitte sind "die Meinungsmacher", wer die "Politisch Korrekten"?
Wen genau meinst du damit? |
Einflußreiche in der Öffentlichkeit bekannte und beliebte Persönlichkeiten aus Kultur,Wissenschaft, Medien und Politk an denen sich viele Menschen orientieren. Ich spreche jetzt mal nur von Ö und D.
In der Kunst und Kultur scheint eine linke/grüne und politisch korrekte einstellung Pflicht zu sein. 99% der Künstler, die sich politisch äußern, gehen ganz klar in diese Richtung. Welche die vielleicht eine andere Meinung haben, schweigen. Eine der ganz wenigen Ausnahmen in diesem Bereich ist der österreichische Schriftsteller Peter Handke, er ist bekennender serbischer Nationalist, eine Einstellung, der ich aber genausowenig abgewinnen kann.
Die für die Politik relevanten Sozialwissenschaften, sind ganz extrem im links/grünen politisch korrekten Schemaverwurzelt. AM Institut für Politikwisenschaft der Uni Wien gilt die ÖVP als dumm und ist abzulehen, die FPÖ ist in deren Augen eine rechtsexreme Nazipartei, die verboten gehört.
Ich wurde in einem Tutorium für Publizistik als rechtextrem gerügt, weil ich in einer Wortmeldung den Begriff "Bananenrepublik" verwendet habe.
Seit ich weiß, wie es in der Wissenschaft in diesem Bereich zugeht, kann ich die Vertreter selbiger, die oft in den Medien mit ihren einschlägigen Floskeln Stellung beziehen, nicht mehr ernst nehmen. Was dort betrieben wird, ist keine wissenschaftliche Herangehensweise. Ich schätze, daß 90% der Sozialwissenschaftler in diese Richtung geht. Willst du zb. auf der Uni erfolgreich sein, kannst du gar keine andere Meinung vertreten.
Was die Politik anlangt, sehe ich große Unterschiede zwischen Ö und D. Sapiens Bavarius meinte einmal süffisant, es gebe in D nur linkslibarale und linksextreme Parteien. Nun das ist wohl übertrieben,aber es ist schon so, daß der politische Apparat und der politische Diskurs, der ebenso wie, die Vertreter aus Kultur und Wissenschaft unsere Meinung prägt, ganz stark nach links hängt. Tätigt man in D als (Spitzen)Politiker eine "falsche" politisch nicht korrekte Aussage, setzt man sich ziemlich schnell in die Nesseln (z.B. Steinbach, z.B. Seehofer,....)
Bei den Jourmalisten und Medienvertretern ist es nicht ganz so krass, aber es geht ebenso in diese Richtung. Für D kann ich das nur für den ARD und ZDF bestätigen, in Ö gilt es für alle Sender, für alle Nachrichtenmagazine und für einen guten Teil der Zeitungen, vor allem für die wichtigste Zeitung der Eliten, dem "Standard".
Es gibt eine wissenschftliche Untersuchung von Johanna Dorer aus den 90ern, die ganz klar feststellt, daß ein großer Teil der Journalisten ( es waren zwischen 60 und 80%) sich politisch links einordnen.
Noch zwei Beispiele aus meinem Alltagsleben:
Eine sonst sehr nette Arbeitskollegin hatte eine Diplomarbeit in Publizisteik verfasst die das Thema der politisch korrekten gendergerechten Sprache behandelte. Sie tadelte mich, weil ich das Wort "Mannschaft" benutzte, dieses sei frauendiskriminierend weil es das Wort "Mann" beinhalte, man solle nur noch das neudeutsche politisch korrekte Wort "Team" benutzen.
In einen hoffenungslos überfüllte Hörsaal kam eine blinde schwarze Studentin. Sie hatte ein Spezialnotebook, welches ohne Sitzplatz nicht verwendbar war. Sie kam deshalb etwas später, weil sie davor eine ander Vorlseung hatte. Keiner half ihr bis ich mich vordrängt, sie zu einem Sitzplatz führte (Ich hatte keinen) und den Kollegen bat, für sie aufzustehen, der dies auch noch ablehnte! Ein anderer machte dan Platz für sie.
Die Woche darauf das gleiche Szenario. Niemand half ihr (Ich konnte nicht, da ich in der letzten Reihe saß), bis der Professor erbost ins Auditorium brüllte, man solle der Kollegin doch helfen.
In der Praxis ist es mit den politisch korrekten Werten nicht weit her...
Zitat:
Zitat von Rohana Meinst du? Wenn alle journalistisch so handeln würden wie die Bild-Zeitung, denke ich schon, daß es soweit kommen könnte... |
Diese Ängste werden durch oben erwähnte Vertreter verbreitet. Aber ja, das ganze kann böse enden.
Sollte das passieren, ist nicht der Primitiv-Boulevrd in erster Linie dafür verantwortlich, sondern die Linken/Grünen.
Diese bestärken Migranten, die sich (mehr als) daneben benehmen in ihrem Verhalten, in dem sie es viel zu wenig sanktionieren und die Sculd dafür bei den Einheimischen sehen, da diese angeblich zu ausländerfeindlich seien un dso die Integration behiondern, was selbige noch wütender macht. Gleichzeitig, bekommen diejenigen Zuwanderer, die sich integriern und nichts zu schulden kommen lassen möglicherweise zuwenig positive Rückmeldung.
Zitat:
Zitat von Rohana Schon wieder. Was nicht in dein Weltbild paßt, kann nicht sein.
Es ist keine Ausnahme hier. Aber mein Heimatort ist nun mal ein Beispiel für gelungene Integration... |
Vielleicht entbehrt deine Kritik ind diesem Fall nicht einer gewissen Grundlage.
Auch ich bin nicht davor gefeit, eher auf die Fakten zu schauen, die meine Grundansichten bestätigen.
Ob du es glaubst oder nicht, ich freue mich über Migranten, denen es hier gefällt und Ö, so wie es ist, respektieren und als ihre zweite Heimat ansehen.Dabei ist es in meinen Augen keinesfalls nötig, daß sie ihre Kultur oder Muttersprache aufgeben. Wichtig ist, daß sie am österreichischen Leben partizipieren können und die gesellschaftlichen Norme, Werte und Gesetze achten.
Solche, die Ö und seine Bewohner verachten und nur fordern, können aber bleiben wo der Pfeffer wächst.
Ich bin aber leider mittleweile auf bestimmte Argumentationsmuster allergisch. Daß sich viele Migranten gut integrieren, ist nämlich Grundkonsens, darauf habe ich schon des öfteren hingewiesen. In Österreich werden aber immer wieder die selben 3-10 Fälle höchst erfolgreicher Muslime als repräsentatives Beispiel für alle herangezogen um so des Fehlverhalten vieler anderer Moslems zu entkräften und zu leugenen.