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23.11.2010, 09:54
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Eurokrise Nach der Krise in Griechenland ist nun Irland als nächstes Land dran, dass seine Schulden nicht mehr bedienen kann und unter den Schutz des Rettunggsfonfs treten muß. Die irische Regierung wird bis zu 100 Millarden Euro aus den Rettungsfond in Anspruch nehmen. Die irische Regierung ist aufgrund der Krise zerbrochen. Für nächstes Jahr werden Neuwahlen angkündigt.
Wir können nur hoffen, dass von den PIIGS-Staaten nicht als Nächstes Portugal drankommt. Wenn Spanien folgen sollte,dann ist der Fond ausgeschöpft. 
Kohl und Weigel hatten die Richtlinien für den Euro falsch konzipiert, in dem die Vorschrift bestand, dass jedes Land für seine Schulden selbst aufkommen muß. Eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächtes Glied.  
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23.11.2010, 12:14
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 02.10.2008
Beiträge: 6.625
| Zitat:
Zitat von dieter Nach der Krise in Griechenland ist nun Irland als nächstes Land dran, dass seine Schulden nicht mehr bedienen kann und unter den Schutz des Rettunggsfonfs treten muß. Die irische Regierung wird bis zu 100 Millarden Euro aus den Rettungsfond in Anspruch nehmen. Die irische Regierung ist aufgrund der Krise zerbrochen. Für nächstes Jahr werden Neuwahlen angkündigt.
Wir können nur hoffen, dass von den PIIGS-Staaten nicht als Nächstes Portugal drankommt. Wenn Spanien folgen sollte,dann ist der Fond ausgeschöpft. 
Kohl und Weigel hatten die Richtlinien für den Euro falsch konzipiert, in dem die Vorschrift bestand, dass jedes Land für seine Schulden selbst aufkommen muß. Eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächtes Glied.   | Eines der schwachen Glieder ist Deutschland (steht das "G" in "PIIGS" für "Germany"?),
welches nicht nur Teil der Lösung ist, sondern auch nicht schlecht Teil des Problems.
LG |
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23.11.2010, 14:10
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Zitat:
Zitat von RedScorpion Eines der schwachen Glieder ist Deutschland (steht das "G" in "PIIGS" für "Germany"?),
welches nicht nur Teil der Lösung ist, sondern auch nicht schlecht Teil des Problems.
LG | Lieber Skorpion,
das "G" steht für Griechenland.  Deutschland ist natürlich Teil des Problems, weil es unter Weigl und Kohl die Bedingungen für den Euro mit ausgehandelt hat. 
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23.11.2010, 14:18
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 02.10.2008
Beiträge: 6.625
| Zitat:
Zitat von dieter Lieber Skorpion,
das "G" steht für Griechenland.  Deutschland ist natürlich Teil des Problems, weil es unter Weigl und Kohl die Bedingungen für den Euro mit ausgehandelt hat.  | Du unterschätzt den Weigel Theo (der hat hinter den beeindruckenden Brauen ganz schöne 'was versteckt) und Onkel Helmut grandios.
LG |
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23.11.2010, 14:31
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Zitat:
Zitat von RedScorpion Du unterschätzt den Weigel Theo (der hat hinter den beeindruckenden Brauen ganz schöne 'was versteckt) und Onkel Helmut grandios.
LG | Lieber Skorpion,
wenn das so wäre, warum haben sie den ganzen Kladderradatsch nicht vorausgesehen? 
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23.11.2010, 14:51
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 02.10.2008
Beiträge: 6.625
| Zitat:
Zitat von dieter Lieber Skorpion,
wenn das so wäre, warum haben sie den ganzen Kladderradatsch nicht vorausgesehen?  | Sagen wir so:
Sie haben unterschätzt,
dass nationale Egoismen im Zweifelsfall stärker wirken als ein europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl.
Das eigene Portemonnaie ist einen eher näher als Brüssels Hose.
Wenn Staaten wie Luxemburg Steuer- und Finanzpolitik betreibt auf Kosten der EU, dann wirkt sich das freilich aus auf die Allgemeinheit.
Wenn allerdings Staaten wie D anfangen, eben jenes zu tun, dann hat das eine ganz andere Tragweite.
Und eben das passiert.
LG |
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23.11.2010, 22:49
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 12.12.2009 Ort: Wien
Beiträge: 2.653
| Zitat:
Zitat von dieter wenn das so wäre, warum haben sie den ganzen Kladderradatsch nicht vorausgesehen?  | Gute Frage, die man sich bei vielen politischen Fragen stellen kann. Etweder sie haben das Problem ignoriert oder unterschätzt oder, was ich eher glaube, einfach in Kauf genommen, eingedenk, daß es sie ohnehin nicht mehr betreffen wird.
Bekannt war das Problem aber auf alle Fälle, so dumm/naiv sind Politiker und ihre Berater nicht.
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MfG,
Titus Feuerfuchs
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24.11.2010, 03:41
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 25.01.2009
Beiträge: 2.160
| Der Teufelskreis geht weiter... Die Europäischen Staaten die einigermasse gut durch die Krise gingen, müssen solidärisch für die Schulden der anderen Europäer einstehen.
Das heisst Deutschland und Holland und andere Staaten müssen Steuern erhöhen um die Schuldenlasten der andere Staaten zu Schultern. Die Kaufkraft der Bürger wird in Deutschland geschwächt.
Die Deutschen Banken haben Spanien mehr als 80 Milliarden Euro, Darlehen und Kredite die noch ausstehen, nächste Kandidat für Schutzschirm steht schon fest.
Interressant ist was Mr.Doom dazu sagt, Marc Faber ist das Orakel der Krisen er hat schon mehre Krisen schon voraus gesagt.
Er sagt Amerika ist so gut wie Bankrott, der Euro wird zum Dauer Patient, sollte Europa nicht die Geldpresse nicht voll anlaufen, so fliegt der Euro auseinander.
Noch ein Paar Geldtipps von Guru, Obligation verkaufen(Staatspapieren Rentenpapiere in Deutschland Schweizerausdruck) denn die Obligation Markt wird zusammenbrechen.
Ein Teil des Vermögen in Aktien und in Gold investieren, der Goldpreis wird zulegen.
Das Interview mit "Mr Doom" Link 20min.ch 20 Minuten Online - «Die USA sind wohl heute schon pleite» - News
LG
Obelix
__________________  Sic semper tyrannis "So soll es jedem Tyrann ergehen" von Shakespear Cäsar. diese Worte wurden von Herr Booth bei der Ermordung des Präsidenten Lincoln gesagt.
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24.11.2010, 08:42
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 02.10.2008
Beiträge: 6.625
| Die USA sind alles andere als am Ende,
und der Euro hat noch ordentlich Luft.
Im Ggteil, das Problem ist nicht ein zu schwacher Euro, sondern, dass man vor einem schwächeren Dollar Angst hat.
P.S. Gold ist immer Hochrisiko.
LG |
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24.11.2010, 09:45
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Zitat:
Zitat von RedScorpion Sagen wir so:
Sie haben unterschätzt,
dass nationale Egoismen im Zweifelsfall stärker wirken als ein europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl.
Das eigene Portemonnaie ist einen eher näher als Brüssels Hose.
Wenn Staaten wie Luxemburg Steuer- und Finanzpolitik betreibt auf Kosten der EU, dann wirkt sich das freilich aus auf die Allgemeinheit.
Wenn allerdings Staaten wie D anfangen, eben jenes zu tun, dann hat das eine ganz andere Tragweite.
Und eben das passiert.
LG | Lieber Skorpion,
Deutschland muß in diesen Fond am Meisten einzahlen. 
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