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Zitat von darkdidi Die politisch korrekten deutschen Eliten wollen doch tatsächlich gefährliche Gewaltverbrecher im Namen von "Freiheitsrechten" die deutsche Gesellschaft und ihre ehemaligen Opfer loslassen. |
Bitte wer sind die "politisch korrekten Eliten"? Soweit ich weiß, waren es Richter, die die Sicherungsverwahrung für ungesetztlich erklärt haben.
Zitat:
Zitat von darkdidi Wer denkt an die Opfer? Wie denkt empfindet eine Mutter eines geschändeten und getöteten Kindes, wenn der Täter wieder auf freiem Fuß ist und weiter Unschuldige gefährden kann? Hat ein Opfer, das nicht ohenhin schon genug gelitten hat, keinen Anspruch auf Schutz und Gerechtigkeit? Ich finde es unerträglich, wie man die Interessen der Täter vor den Schutz der Opfer stellen kann.. |
Interessantes Statement für jemanden, der sich ansonsten ganz gerne darauf beruft, daß unsere Kultur auf dem christlichen Glauben beruht.
Soweit ich weiß, ist mit dem christlichen Glauben der Gedanke an Reue und Vergebung untrennbar verbunden.
Das deutsche Strafrecht beruht auf diesem Prinzip, daß es keine Strafen verhängen darf für Taten, die noch nicht begangen wurden. Und es beruht auf der Annahme, daß es tatsächlich Menschen geben soll, die sich ändern und nicht wieder straffällig werden.
Von daher ist die Sicherheitsverwahrung nicht wirklich vereinbar mit deutschem Recht.
Gegenfrage: Wie soll denn ein Rechtssystem aussehen, daß es erlaubt, Menschen für etwas zu bestrafen, daß sie eventuell in der Zukunft tun könnten?
Aber es ist wie bei allem- es gibt nicht nur Schwarz-Weiß. Nur weil die Sicherungsverwahrung gekippt wurde, heißt das noch lange nicht, daß es keine Möglichkeit gibt, Straftaten zu verhindern. Es gibt Therapien, es gibt begleitetes Wohnen und andere Möglichkeiten. Sicher, es ist teuer. Aber eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
Und als Mutter kann ich auch eines sagen- ich habe ehrlich gesagt mehr Angst davor, daß mein Kind auf dem Schulweg oder dem Weg ins Fußball von einem rücksichtslosen Autofahrer mit einer viel zu großen und für den deutschen Straßenverkehr viel zu schnellen Kiste über den Haufen gefahren wird, als daß es ein Opfer von einem fremden Perversen wird.
Diese Wahrscheinlichkeit ist nicht nur ohnehin geringer, sie läßt sich auch durch persönliche Maßnahmen weiter verringern.
Bei potentiellen Mördern wie Rasern schreit keiner nach präventivem Schutz für Kinder...