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Tags: bildung, fremdsprachen, kultusminister

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Alt 25.08.2011, 16:16   #1 (permalink)
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Bildungspolitik

So, weil uns in einem anderen Thread die Diskussion ein wenig abgeglitten ist, eröffne ich hier einen neuen Thread mit dem Thema "Bildungspolitik."

Das Thema Bildung ist ja nach wie vor ein extrem wichtiges Thema, für das sich gerne jede politische Partei einsetzen möchte. Allerdings scheint darunter etwas anderes zu verstehen.

Auch die Ziele der Bildungspoltik scheinen höchst unterschiedlich zu sein. Während die einen das Ziel der Bildungspolitik vor allem darin sehen, der Wirtschaft gut ausgebildete, sozial kompetente und leistungsfähige junge Menschen zur Vefügung zu stellen, sehen andere als Ziel der Bildungspolitik, möglichst vielen Menschen ein selbstbestimmtes, freiheitliches Leben zu erlauben.

Über die Wege dort hin wird aber noch viel erbitterter gestritten. Deswegen die Frage: Welche Bildung brauchen wir wofür?

Der hessische FDP- Chef und stellvertretende Ministerpräsident Hahn erklärte in dieser Woche, daß die G8-Lehrpläne weiter gekürzt werden müßten, und daß es nicht mehr darauf ankäme, alles zu wissen, sondern daß es vor allem wichtig sei, zu wissen, wie man mit Hilfe der Technik an Wissen gelangen könne.

Hat er recht? Oder muss "Bildung" mehr enthalten als die bloße Wissensvermittlung? Wenn ja- was macht "Bildung " aus? Welche "Bildung" ist wünschenswert? Worauf legt die schulische Bildung zu wenig wert, worauf zuviel?
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Das Böse- und dieser Satz steht fest- ist stets das Gute, das man läßt.

Wilhelm Busch
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Alt 25.08.2011, 17:10   #2 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
Hat er recht? Oder muss "Bildung" mehr enthalten als die bloße Wissensvermittlung? Wenn ja- was macht "Bildung " aus? Welche "Bildung" ist wünschenswert? Worauf legt die schulische Bildung zu wenig wert, worauf zuviel?
Sicher ist für mich: Das Erlernen der Recherche hat heute einen sehr hohen Stellenwert.
Trotzdem sollte ein gewisses Grundwissen bei JEDEM vorhanden sein.
In vielen Schulen wird genug gelernt, von der Situation in G8 - Gymnasien habe ich kein Bild. Ich bin mir nicht sicher, ob man am G8 oder allgemein am Gymnasium genug lernt, ich bin mir aber definitiv sicher, dass der Bildungsunterschied in der Bevölkerung zwischen Einsergymnasiast und Hauptschulabbrecher verkleinert werden sollte.
Videos, Texte und Audiodateien wie "Pisa - Polizei", "Der dümmste Schüler Deutschlands" etc. schockieren mich total, weil man an der Masse derartiger Videos / Texten / Audiodateien erkennt, dass das alles keine Einzelfälle sind.
("Angelo Mertel war doch nach Hitler")
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Alt 25.08.2011, 17:23   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach ein vernünftiger Schritt. Nur so kann man die Abiture Landesweit vergleichen.
Ja, das stimmt.
Allerdings kann man dann das Abitur nicht auf die Bedingungen der Schule, der Lehrer und der Schüler einstellen.
Man muss jetzt genau das lernen, was später im Zentralabi abgefragt wird, und wenn man aus bestimmten Gründen weniger Zeit zum Lernen hat, dann wird es richtig ungemütlich.

PS: Ich stelle diese Antwort in den Bildungspolitik - Thread, erstens, da er dort hingehört, und zweitens, um im DDR - Thread wieder auf die DDR kommen zu können. Ich denke, das ist richtig so.

LG
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Alt 25.08.2011, 18:38   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Maxdorfer Beitrag anzeigen
Sicher ist für mich: Das Erlernen der Recherche hat heute einen sehr hohen Stellenwert.
Sicher ist das wichtig- aber in der Schule hatte es zu meiner Zeit noch keinen allzu großen Stellnwert- und das fand ich auch richtig so. Wenn man weniger Textmaterial zur Verfügung hat, dann muss man einfach mehr Eigenleistung bringen. Je mehr Texte zu einem Thema einem zur Verfügung stehen, um so mehr kupfert man eben hier und da etwas ab. (Was dann vielleicht zu Plagiatsaffären führt...)

Kennst du von Michael Crichton das Buch "Dino Park", die Buchvorlage für Jurassic Park? Dort läßt er Ian Malcolm etwas über Wissenschaftler sagen, was ich sehr wichtig fand. Er (über eine lange Arguementationskette hinweg) gesagt, daß jemand, der sich jeden einzelnen Schritt einer Erkenntnis erst mühsam erwerben muss (weil er diese Erfahrungen selbst machen muss) dadurch auch die Disziplin erwirbt, sein Wissen verantwortungsvoll anzuwenden. Der Wissenschaftler hingegen, der sich die Ergebnisse anderer "anliest" hingegen erwirbt sich die Disziplin nicht und damit nicht den verwantwortungsvollen Umgang damit.
Ich denke, da ist etwas sehr wahres dran, und von daher lassen mich so Aussagen wie die des herrn Hahn doch eher schaudern.

Zitat:
Zitat von Maxdorfer Beitrag anzeigen
Trotzdem sollte ein gewisses Grundwissen bei JEDEM vorhanden sein.
In vielen Schulen wird genug gelernt, von der Situation in G8 - Gymnasien habe ich kein Bild. Ich bin mir nicht sicher, ob man am G8 oder allgemein am Gymnasium genug lernt, ich bin mir aber definitiv sicher, dass der Bildungsunterschied in der Bevölkerung zwischen Einsergymnasiast und Hauptschulabbrecher verkleinert werden sollte.
Ich weiß nicht, ob ich dieser Forderung so unbedingt so zustimmen sollte. Ich stimme dir insofern zu, daß das Bildungssystem so angelegt sein sollte, daß jeder die Möglichkeit hat, sich entsprechend seiner Fähigekeiten zu entwickeln. Faktoren wie Unterstützung von zu Hause oder Zahlugnsbereitscshaft der Eltern sollten idealerweise keine Rolle spielen.
Aber in der vergangenheit führte diese Verkleinerung der Differenz eignetlich nur dazu, daß die besten Schüler eben nicht mehr ihren Fähigekeiten entsprechend gefördert wurde, weil immer nur nach unten angepaßt wurde. Auch das ist nicht der richtige Weg.

Zitat:
Zitat von Maxdorfer Beitrag anzeigen
Videos, Texte und Audiodateien wie "Pisa - Polizei", "Der dümmste Schüler Deutschlands" etc. schockieren mich total, weil man an der Masse derartiger Videos / Texten / Audiodateien erkennt, dass das alles keine Einzelfälle sind.
("Angelo Mertel war doch nach Hitler")
Ja, aber hier gilt es zunächst herauszufinden, warum so etwas so häufig gesehen oder genutzt wird. Irgendetwas müssen die Jugendlcihen doch davon haben, daß sie sich so etwas ansehen. Da muss man ansetzen. Herausfinden, was ihnen diese Formate geben- und darauf einwirken.
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Alt 25.08.2011, 18:45   #5 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
Kennst du von Michael Crichton das Buch "Dino Park", die Buchvorlage für Jurassic Park? Dort läßt er Ian Malcolm etwas über Wissenschaftler sagen, was ich sehr wichtig fand. Er (über eine lange Arguementationskette hinweg) gesagt, daß jemand, der sich jeden einzelnen Schritt einer Erkenntnis erst mühsam erwerben muss (weil er diese Erfahrungen selbst machen muss) dadurch auch die Disziplin erwirbt, sein Wissen verantwortungsvoll anzuwenden. Der Wissenschaftler hingegen, der sich die Ergebnisse anderer "anliest" hingegen erwirbt sich die Disziplin nicht und damit nicht den verwantwortungsvollen Umgang damit.
Ich denke, da ist etwas sehr wahres dran, und von daher lassen mich so Aussagen wie die des herrn Hahn doch eher schaudern.
Ich kenne das Buch nicht, aber interessant ist der Ansatz schon. Ich muss jedoch sagen, dass man nicht alles erleben und erfahren, probieren und testen kann. Recherche braucht man einfach früher oder später.
Zitat:
Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, ob ich dieser Forderung so unbedingt so zustimmen sollte. Ich stimme dir insofern zu, daß das Bildungssystem so angelegt sein sollte, daß jeder die Möglichkeit hat, sich entsprechend seiner Fähigekeiten zu entwickeln. Faktoren wie Unterstützung von zu Hause oder Zahlugnsbereitscshaft der Eltern sollten idealerweise keine Rolle spielen.
Aber in der vergangenheit führte diese Verkleinerung der Differenz eignetlich nur dazu, daß die besten Schüler eben nicht mehr ihren Fähigekeiten entsprechend gefördert wurde, weil immer nur nach unten angepaßt wurde. Auch das ist nicht der richtige Weg.
Klar, auch das ist falsch. Eine Differenzierung des Bildungssystems, "dass jeder die Möglichkeit hat, sich entsprechend seiner Fähigkeiten zu entwickeln", halte ich schon für richtig. Allerdings sollte ein Grundwissen - dabei bleibe ich - bei jedem vorhanden sein. Um das zu erreichen, muss ja nicht der Anspruch der höheren Schulen sinken.
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Alt 25.08.2011, 21:57   #6 (permalink)
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Triton ist einfach richtig nettTriton ist einfach richtig nettTriton ist einfach richtig nettTriton ist einfach richtig nett
Vor ein paar Jahren hätte ich noch gesagt, das Abitur auch als Hochschulreife bezeichnet wird und die Abiturienten deshalb vor allem in der Lage sein sollten, sich Wissen selbstständig anzueignen ohne dass ihnen jemand dabei ständig das Händchen hält. Aber spatestens die neuen Bachelor-Studiengänge sind angeblich völlig verschult und da braucht es diese eigenständige Vorgehensweise nicht mehr.

Wer meint, die Hochschulen sollen Ausbildungsstätten unserer Wirtschaft sein, ist auf dem Holzweg. Das fürs Berufsleben nötige Fachwissen kann sich jeder selbstständig lernende Absolvent schnell aneignen, vor allem ist er es aber gewöhnt, sein Wissen auf eigene Faust zu aktualisieren. Aber wer bis 25 nur immer Wissen gepaukt hat, wird mit Veränderungen schwer zurechtkommen.
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Geändert von Triton (26.08.2011 um 01:11 Uhr).
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Alt 25.08.2011, 22:17   #7 (permalink)
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Also zuerst einmal muss ich loswerden, dass es keinen Sinn macht über Bildung zu philosophieren, solange man 16 verschiedene Bildungssysteme im gleichen Staat hat. Bildung gehört meiner Meinung nach auf die Bundesebene.

Nächste persönliche Forderung wäre, dass man sich mal gemeinsam auf ein Schulsystem verständigt, das im Konsens beschließt und es vor allem auch in der Grundstruktur in Verfassungsrang hebt, damit nicht jeder neue Bildungsminister wieder alles auf den Kopf stellen kann. EIn Schulsystem kann grundsätzlich nur funktionieren, wenn es mal eine Weile so bleibt, wie es ist.

Dann kann man anfangen, sich über den Rest Gedanken zu machen. Ich finde Bildung muss keinen wirtschaftsdienlichen Zweck erfüllen, denn dafür gibts die betriebliche Ausbildung. Was Bildung aber leisten sollte, ist bei Kindern und Jugendlichen selbstbestimmtes und kritisches Denken zu fördern. Dass sie eben nicht die Bild-Titelseite hinnehmen, als sei es eine der Tafeln vom Berg Sinai, sondern sich selbstständige Gedanken machen.
Das gabs mal, ist aber seit Jahren zumindest in den niedersächsischen Schulen nicht mehr erwünscht. Es ist schwer zu beschrieben wie sich das äußert, dazu muss man es einfach erlebt haben.

In zweiter Linie soll Bildung natürlich auch die Möglichkeit eröffnen, sich im Leben zurechtzufinden und die Chancen zu nutzen, die es einem bietet. Nur wer weiß, wie er sich in unserer komplizierten Welt zurechtfinden kann, kann auch zu ihrem Nutzen beitragen.

Das klingt jetzt hoffentlich nicht allzu parolenhaft, aber würde ich jetzt versuchen, jeden Satz mit Beispielen aus dem täglichen Leben anzureichern, wäre ich morgen noch nicht fertig...
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Alt 25.08.2011, 22:41   #8 (permalink)
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Ja, das stimmt.
Allerdings kann man dann das Abitur nicht auf die Bedingungen der Schule, der Lehrer und der Schüler einstellen.
Es sollte eigentlich an jeder staatlichen Schule die gleichen Bedingungen herrschen.
Zitat:
Zitat von Maxdorfer Beitrag anzeigen
Man muss jetzt genau das lernen, was später im Zentralabi abgefragt wird, und wenn man aus bestimmten Gründen weniger Zeit zum Lernen hat, dann wird es richtig ungemütlich.
Auch für ein dezentrales Abi muss man einiges lernen. Außerdem kann man nur so vergleichbare Standards schaffen.
Zitat:
Zitat von Maxdorfer Beitrag anzeigen
PS: Ich stelle diese Antwort in den Bildungspolitik - Thread, erstens, da er dort hingehört, und zweitens, um im DDR - Thread wieder auf die DDR kommen zu können. Ich denke, das ist richtig so.

LG
Eigentlich schon. Uneigentlich aber nicht.
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Alt 25.08.2011, 22:48   #9 (permalink)
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Also zuerst einmal muss ich loswerden, dass es keinen Sinn macht über Bildung zu philosophieren, solange man 16 verschiedene Bildungssysteme im gleichen Staat hat. Bildung gehört meiner Meinung nach auf die Bundesebene.
Meiner Meinung nach könnte es auch Ländersache bleiben, allerdings müssten Bundesweite Zentralprüfungen geben um einen gleichen Standard zu gewährleisten.
Zitat:
Zitat von Sandrokottos Beitrag anzeigen
Das klingt jetzt hoffentlich nicht allzu parolenhaft, aber würde ich jetzt versuchen, jeden Satz mit Beispielen aus dem täglichen Leben anzureichern, wäre ich morgen noch nicht fertig...
Parolenhaft hört sich das jetzt nicht an (könnte aber auch sein, dass ich die falsche Person bin um Parolen zu erkennen). Außerdem kannst du ja bei Nachfragen immer noch Argumente nennen.
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Alt 25.08.2011, 23:48   #10 (permalink)
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Zitat von Sandrokottos Beitrag anzeigen
Also zuerst einmal muss ich loswerden, dass es keinen Sinn macht über Bildung zu philosophieren, solange man 16 verschiedene Bildungssysteme im gleichen Staat hat. Bildung gehört meiner Meinung nach auf die Bundesebene.
Im Prinzip hast du schon recht. Aber wenn man dann starr nur die gleichen Schulformen hat, dann halte ich das auch für unsinnig. Wenn man sich aber entschließen könnte, in einer Region unterschiedliche Bildungswege anzubieten, wäre eine Regulierung auf Bundesebene eine feine Sache.

Man schaue sich nur den G8 Murks an. Da verkürzen alle Bundesländer die Gymnasialzeit um ein Jahr. Nur manche Bundesländer verkürzen die Mittelstufe von 6 auf 5 Jahre, andere die Oberstufe von 3 auf 2 Jahre. Was macht ein Schüler, der von Hessen nach Bayern umzieht? Mal agesehen davon, daß ein hessischer Schüler am Ende der Mittelstufe nur den hauptschulabschluss hat, weil man für die Realschule halt 10 Jahre braucht...


Zitat:
Zitat von Sandrokottos Beitrag anzeigen
Nächste persönliche Forderung wäre, dass man sich mal gemeinsam auf ein Schulsystem verständigt, das im Konsens beschließt und es vor allem auch in der Grundstruktur in Verfassungsrang hebt, damit nicht jeder neue Bildungsminister wieder alles auf den Kopf stellen kann. EIn Schulsystem kann grundsätzlich nur funktionieren, wenn es mal eine Weile so bleibt, wie es ist.
Und welches Schulsystem sollte das sein, das für alle Kinder gut ist? Das dreigleidrige Schulsystem? Oder das gemeinsame Lernen bis zur 10 Klasse? Ich glaube, daß es ein Stück weit vom Kind und vom sozialen Umfeld abhängt, welche Schule für ein Kind die geeignete ist...

Zitat:
Zitat von Sandrokottos Beitrag anzeigen
Dann kann man anfangen, sich über den Rest Gedanken zu machen. Ich finde Bildung muss keinen wirtschaftsdienlichen Zweck erfüllen, denn dafür gibts die betriebliche Ausbildung. Was Bildung aber leisten sollte, ist bei Kindern und Jugendlichen selbstbestimmtes und kritisches Denken zu fördern. Dass sie eben nicht die Bild-Titelseite hinnehmen, als sei es eine der Tafeln vom Berg Sinai, sondern sich selbstständige Gedanken machen.
Volle zustimmung, aber ich glaube, daß das die heutige Politik anders sieht. Jedenfalls ist von Bildung immer nur dann wirklich die Rede, wenn es um den Fachkräftemangel geht. Aber ich habe noch nie etwas von "bildung" gehört, wenn mal wieder über die letzten Fußball- Randale berichtet wurde...
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