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04.02.2012, 09:16
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#11 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 02.03.2009 Ort: Göppingen
Beiträge: 2.484
| Wenn Light-Produkte schlank machen würden, hätten sich die Amerikaner längst in Luft aufgelöst. Diet-Cola ist der richtigere Name, es sind Produkte für Diabetiker oder andere Menschen, die eben weniger Zucker zu sich nehmen wollen. Ich trinke Cola auch immer "Light", weil nicht so ekelhaft süß.
Übrigens gibt es auch das Gegenteil davon: Kokosöl. Das wurde zur Schweinemast verwendet und man stellte erschreckt fest, dass die Mistviecher immer schlanker wurden 
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23.03.2012, 18:52
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#12 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Antibiotikaprophylaxe Servus .
Gestern Abend sah ich auf 3SAT einen schweizer Beitrag .
Es ging um die Antibiotikabehandlung von Masttieren .
Und ganz erschreckt stellten sich bei mir die Haare auf .
Es ist ein Wahnsinn wie leichtfertig mit den Antibiotikas in der Mast umgegangen wird .
In den schweizer Spitälern , ebenso wie in unseren , häuffen sich die antibiotikaresistenten Keime .
Sie verhindern eine Heilung und töten vorallem geschwächte Patienten .
Den Allgemeinmedizinern wird dringend angeraten weniger und vorallem kontrollierter , und bezüglich der Einnahmedauer , aufmerksamer zu sein .
Und die Fleischerzeuger verwenden die Antibiotika schon prophylaktisch .
Bauern oder Landwirte will ich diese rücksichtslose Brut gar nicht mehr nennen , denn das währe für den ehrbaren Stand der Bauern eine Beleidigung .
Bei uns wird es nicht allzuviel anders sein , aber stellt Euch vor , in der Schweiz verwenden die Mäster ,
inklusive Tierärzte , 56 000 Kg Antibiotika im Jahr .
Kälbermäster geben rein vorsorglich die ersten 10. Tage dem Milchpulver Antibiotika bei .
In der ca. 100. tägigen Mast wiederholt sich das bis zu drei Mal .
Also von 100 Tagen Mast bis zu 30 Tagen Antibiotika .
Ein Fleischmäster hat 70 bis 100 Tiere , Große auch viel mehr , die er im Auftrag eines Großproduzenten mästet .
Diese Tiere gehören dem Großproduzenten und werden von ihren Ursprungshöfen zusammengekarrt .
Einer dieser Aufpasser , Überwacher , des Auftragsgeber , erklärte mit der besserwisserischen Überzeugung daß das natürlich und notwendig sei .
Denn diese Kälber kämen ja aus verschiedenen Höfen und auch am Transport könnte ja Eines erkranken und dann würden ja Alle infiziert .
Dann klärte er uns auf , daß es beim Menschen ja genau so sei .
Wenn die Kleinkinder in den Kindergarten kämen und eines hätte Schnupfen , dann bekämen ihn ja auch Alle .
So ein Idiot , als ob Antibiotika bei einer normalen Erkältung helfen würde .
Ich habe noch von keinem Kinderarzt gehört der seine kleinen Patienten prophylaktisch mit Antibiotika vollpumpt .
Dann sah man den Medikamentenschrank eines eher zurückhaltenden und unterdurchschnittlich Antibiotika verwendenden Mästers .
Schachtelweise dreierlei Arten von Antibiotika .
Großpackungen und Antibiotika die , nur anders abgepackt , auch am Menschen verwendet werden .
Er verwendet sogar einen Spray , denn die Tiere bekämen auf der Weide leicht einen Hautriss vom Zaun oder von Zweigen .
Was ist nur los mit diesen Leuten . Waren sie auf keiner Landwirtschaftsschule ?
Bei kleineren Verletzungen , die mit Erde oder Kot in Verbindung kamen ist es doch wichtiger rechtzeitig vorher eine Tetanusspritze intus zu haben .
Laut Schweizer Tierschutzgesetz ist es Pflicht die Tiere so zu halten daß keine Erkrankungen auftreten .
Tierarztkontrollen sind auf Druck der Landwirtschaftsverbände nur zwei im Jahr obligat .
Und diese Landtierärzte sind eigentlich Drogendealer , denn sie verkaufen die Antibiotika den Mästern .
Und laut Aussage eines Tierarztes mache der Verkauf dieser Medikamente ca. 30% des Praxisumsatzes aus .
Da er dafür fast keinen Aufwand hat , für die Führung der Praxis aber schon , wird der Ertrag aus dem Handel sicher 50 % seiner Erträge ausmachen .
Zeigt mir den Landtierarzt der sich freiwillig sein lukrativstes Standbein kürzt ?
Und heute die nächste Hiobsbotschaft .
An österreichischen geschlachteten Hühnern , einer Testmarge , wurden Antibiotikaresistente Keime vestgestellt .
Dieselbe Sauerei .
Wegen der engen Käfighaltung sind die Tiere gestresst und haben daher eine geringere körpereigene Abwehrkraft . Daher her mit den Antibiotika und rein ins Futter . Was schert mich Mäster die Gesundheit meiner Konsumenten !!
Hauptsache die Kohle stimmt .
Am liebsten würde ich sie zu ihren Tieren in den Käfigen sperren .
Aber leider kommen so charakterlose Subjekte meist mit einer kleinen Geldstrafe davon .
Extrem frustriert , luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (23.03.2012 um 18:56 Uhr).
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23.03.2012, 19:42
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#13 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 15.10.2011 Ort: Thüringen
Beiträge: 1.623
| Diese Problematik, Luki, besteht doch schon seit Jahrzehnten, oder? Wobei ich zwischenzeitlich den Eindruck hatte, dass es sich gebessert hat. Man kann sich aber auch halt täuschen.
__________________ Wir! gründen das beste Forum für Geschichte. |
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23.03.2012, 19:56
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#14 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 02.03.2009 Ort: Göppingen
Beiträge: 2.484
| Der ewige Wettlauf der Antibiotika-Entwickler gegen die resistenten Keime ist doch ein Milliardenprofit. Warum also Dosierung oder Anwendungen einschränken?
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23.03.2012, 21:20
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#15 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 16.05.2009 Ort: Westfalen
Beiträge: 6.448
| Zitat:
Zitat von Luki
Am liebsten würde ich sie zu ihren Tieren in den Käfigen sperren .
Aber leider kommen so charakterlose Subjekte meist mit einer kleinen Geldstrafe davon .
Extrem frustriert , luki. | Damit änderst du auch nichts. Um was zu ändern müssen die Menschen ihr Konsumverhalten ändern. Denn sein wir mal ehrlich die meisten von uns wollen doch nur billiges Fleisch haben und das gibt es eben nicht umsonst.
__________________ Mitglied der Aktionsgruppe Rettet das Forum |
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23.03.2012, 22:54
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#16 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Zitat:
Zitat von Fabian Damit änderst du auch nichts. Um was zu ändern müssen die Menschen ihr Konsumverhalten ändern. Denn sein wir mal ehrlich die meisten von uns wollen doch nur billiges Fleisch haben und das gibt es eben nicht umsonst. | Servus Fabian .
Wenn Du Fleisch von der Sorte meinst das in der Pfanne aufgrund des hohen Wasserverlustes eine Schrumpfkur macht ?
Oder das Grillhähnchen , daß trotz viel Würze , nach Fischmehl schmeckt ?
Das ist doch Ausschuß .
Wer will den so etwas ?
Ich kaufe lieber eine etwas kleinere Menge ums selbe Geld , werfe fast nichts weg und habe einen größeren Genuss bei jedem Bissen ins bessere Fleisch .
Aber bei teuer gekauften , aber billig produzierten Fertiggerichten lässt sich der Lebensmittelschrott leichter verstecken . Etwas übertrieben künstliche Aromastoffe beigefügt und fertig ist das 4. Minuten Festmenue .
Da esse ich lieber eine selbstbelegte Wurstsemmel .
G.v.luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
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24.03.2012, 08:43
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#17 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 23.02.2008 Ort: Deutschland
Beiträge: 5.827
| Dein Ärger in Ehren Luki, aber so ist es nun mal. Jeder will Fleisch essen, Fleisch ist billig, der Druck auf Fleischer Schlachter, Mäster, Züchter und nicht zu letzt Tier ist groß und wächst weiter.
Die Tiere sind geschwächt und wird eines krank ist die ganze Gruppe umgehend krank und damit unverkäuflich, klar dass das jeder verhindern will oder auch aus fianziellen Gründen muss.
Unser System ist krank. Aber hey, ich kenne Leute, die unbedingt die billigste Milch für 45ct kaufen müssen und die Eier die noch 20ct als Sechserpack billiger sind, man spart ja ein paar Cents. Diese Leute haben das aber nicht nötig auf diese Cents zu schauen. Da regt mich diese Ignoranz auch auf. Bei Menschen die jeden Cent umdrehen müssen, ist das wohl nochmal anders zu bewerten.
Ein paar Anmerkungen noch: Zitat:
Zitat von Luki
Ein Fleischmäster hat 70 bis 100 Tiere , Große auch viel mehr , die er im Auftrag eines Großproduzenten mästet . | Das ist noch wenig. In Niedersachsen sind Betiebe mit 1000 Tieren häufig. Zitat:
Zitat von Luki Ich habe noch von keinem Kinderarzt gehört der seine kleinen Patienten prophylaktisch mit Antibiotika vollpumpt. | Ach nein? Es ist so verdammt leicht Antibiotika verschrieben zu bekommen bei Kleinigkeiten... Zitat:
Zitat von Triton Der ewige Wettlauf der Antibiotika-Entwickler gegen die resistenten Keime ist doch ein Milliardenprofit. Warum also Dosierung oder Anwendungen einschränken? | Wenn Du dich da mal nicht täuschst, zuletzt war die Resistenzbildung erschreckend schnell im Vergleich zur Neubildung.
Ein neues Antibiotikum entwickelt sich übrigens nicht einfach so. Es werden bekannte Antibiotika leicht verändert, sodass sie wieder wirken. Bloß das ist halt irgendwann ausgereizt.
__________________ Nette Begegnungen und viele Grüße "Vergessen scheint, dass die europäische Integration uns sechzig Jahre lang Frieden beschert hat; dass der europäische Wirtschaftsraum zu einem der wohlhabendsten und größten der Welt herangewachsen ist; dass hier so viel Menschen in Freiheit leben können wie noch nie zuvor."
~ K. Polke-Majewski |
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24.03.2012, 09:45
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#18 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 25.01.2009
Beiträge: 2.160
| Ein Wettlauf gegen die Zeit.. Ich habe die Dokumentation auch gesehen und auch stellte sich ein befremden ein über die Machenschafften der Vetrinär (Tierärtze) Bauer und Pharma..
Eigentlich wollte das Bundesamt für Gesundheit, wie von Luki geschildert die Praxis von Antibiotika verschärfen wurde aber von der Pharma Lobby und den Bauerverbände zurück gepfiffen..
Als ehmaliger Pfleger kann ich nicht verstehen wie ein Laie (Bauer) die Antibiotika den Tieren verabreichen kann ohne das der Tierarzt dies verordnet.
Die Restitenz Bildung von Antibiotika ist wirklich ein Problem in Finnland starb ein Patientin weil kein Breitbandantibiotika mehr ansprach.
Deshalb sollte man die Praxis überdenken, es ist ein Problem der Tierhaltung.
Tiere werden krank weil sie falsch gehalten werden und so werden sie Brutstätte von resistenzen Bakterien..
Vielleicht sollte man den Verbraucher sagen, das Poulet (Hühnerfleisch) und Kalbsfleisch aber auch Pengasius Fisch nicht wirklich Tierrechts Konform gehalten werden können.
Es liegt bei uns Konsumenten, wenn wir diese Schweinerei nicht mehr dürfen wir kein sol billiges Fleisch kaufen.
Die Antwort heisst weniger Fleisch essen, dafür Fleisch das Spitzeklasse ist, früher gab es auch nur einmal die Woche Fleisch, wenn überhaupt.
Ich sehe die Probleme aber auch in den Spitäler...ein Patient wird in Deutschland oder Schweiz nicht untersucht ob er Träger von Streptokokken ist oder so..so können Sich Krankenhaus Keime einfach übertragen... In Holland wird jeder neu aufgenommen Patient getestet und hat einen "Käfer" so wird er isoliert von den anderen...
In Genfersee hat ganz gefährliche Keime gefunden sie stammen aus dem Abwasser von der Klinik Lausanne...auch das könnte man verhindern..¨¨
LG
Obelix
__________________  Sic semper tyrannis "So soll es jedem Tyrann ergehen" von Shakespear Cäsar. diese Worte wurden von Herr Booth bei der Ermordung des Präsidenten Lincoln gesagt.
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24.03.2012, 22:42
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#20 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 16.05.2009 Ort: Westfalen
Beiträge: 6.448
| Zitat:
Zitat von Luki Servus Fabian .
Wenn Du Fleisch von der Sorte meinst das in der Pfanne aufgrund des hohen Wasserverlustes eine Schrumpfkur macht ?
Oder das Grillhähnchen , daß trotz viel Würze , nach Fischmehl schmeckt ?
Das ist doch Ausschuß .
Wer will den so etwas ? | Woher soll ich das wissen ich esse kein Fleisch mehr. Zitat:
Zitat von Luki Ich kaufe lieber eine etwas kleinere Menge ums selbe Geld , werfe fast nichts weg und habe einen größeren Genuss bei jedem Bissen ins bessere Fleisch . | Guter Junge.  Zitat:
Zitat von Luki Da esse ich lieber eine selbstbelegte Wurstsemmel .
G.v.luki. | Was für eine Art von Wurst machst du denn da rauf ??
__________________ Mitglied der Aktionsgruppe Rettet das Forum |
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