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Umfrageergebnis anzeigen: Ist Intoleranz ein Problem in Europa??

Teilnehmer
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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Intoleranz ein Problem in Europa ??

    Ist Intoleranz ein Problem in Europa ??
    Mir ist jetzt doch noch etwas eingefallen.
    Ist Intoleranz eurer Meinung nach ein starkes Problem in Europa, sprich sind die Europäer sehr intolerant ??
    Ach ja es soll hier abe rnicht nur um Ausländer gehen. Ich will hier keine neue Diskussion über Integartion haben.
    Okay ??

    Also mit Intoerlanz meinte ich intolerantes verhalten bezogen auf folgende Gruppen:
    -Menschen die nicht in die Geschlechterklischees passen
    -Homosexuelle
    -Minderheiten die diskriminiert werden z.B. Roma (danke dieter für den Hinweis)
    -Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften/Konfessionen als die Eigene
    -hat einer noch andere Ideen ??
    (die Rheienfolge hat nichts auszusagen)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Deutschland
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    5.790
    Ja, denn es behindert den europäischen Gedanken. Intoleranz ist nicht verhinderbar und damit immer ein Problem.
    Entscheidend ist die Ausprägung.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
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    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    Ist Intoleranz ein Problem in Europa ??

    (Eigentlich wollte ich noch was schreiben, abe rmir ist nicht mehr eingefallen)
    Ach ja es soll hier abe rnicht nur um Ausländer gehen. Ich will hier keine neue Diskussion über Integartion haben.
    Okay ??
    Intoleranz ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Findet man bei den Menschen aller Kontinente, zu jeder Zeit. Ist kein Alleinstellungsmerkmal der Europäer und der Gegenwart.
    Dabei kommt es natürlich auch immer auf das Thema, auf den Sachbezug an.

    Es gibt eine Reihe von Menschen, die von Haus aus intolerant sind. Verschlossen und abweisend gegenüber neuen Methoden, neuen Menschen, alternativen Abläufen etc. Aber auch das Gegenteilige ist häufig der Fall. Die Offenheit vieler Menschen gegenüber Neuem und Unbekanntem.

    Einfach Charaktersache - z.T. angeboren, aber zum sehr großen Teil auch anerzogen. Sprich - entscheidend ist das gesellschaftliche Umfeld, beginnend bei den Eltern. Dorthin gehört auch die, (auf deinen Wunsch hin) bitte nicht zu diskutierende, Integrationsproblematik.

    Toleranz hat auch immer etwas mit Angst zu tun. Die Angst, etwas Altgewohntes, Vertrautes, Gutes, verlieren zu können, möglicherweise mit etwas Neuem teilen oder es gar aufgeben zu müssen.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    M.E. ist Intoleranz eigentlich kein echtes Problem (Minarettinitiative u.ä. sind da eher die letzten Zuckungen), waren sie auch nicht immer,

    sondern eigentlich nur zu Beginn der Nationenbildung bzw. der frühen Moderne,

    als es dem Individuum einzig über seine Zugehörigkeit zur sozialen Gruppe möglich war, vollständig am gesellschaftlichen Leben seiner Region teilzunehmen.

    Zuvor tat dies der Mensch nicht durch Amt oder Funktion wie heute, und danach abgesichert durchs System über unterschiedlichen Gesellschaftsbereiche (Wirtschaft, Religion, Politik, Recht ...), ohne dabei dem Anderen aufs Haar gleichen zu müssen.


    LG

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
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    "Die Toleranz ist nicht grenzenlos. Sie findet ihre Grenze, vielleicht ihre einzige Grenze, in der etwaigen Intoleranz des anderen."

    Helmut Schmidt

  6. #6
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    Die Intoleranz im traditionellen Sinne (Ausländer, Homosexuelle, anderes Geschlecht etc.) ist heute immer mehr am Schwinden, aber es gibt noch eine andere Form der Intoleranz gegenüber neuem, fremdartigen oder einfach anderem. Nicht nur in der älteren Generation - die haben mittlerweile selbst fast alle ein Handy...
    Sonden auch in der Bevölkerung allgemein. Das ist ganz normal, wenn auch nicht einfach so zu akzeptieren.

    VG
    Der Maxdorfer

  7. #7
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    mittendrin
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    486
    Zitat Zitat von Titus_Feuerfuchs Beitrag anzeigen
    "Die Toleranz ist nicht grenzenlos. Sie findet ihre Grenze, vielleicht ihre einzige Grenze, in der etwaigen Intoleranz des anderen."

    Helmut Schmidt
    Da hat er recht, der gute Helmut...

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Intoleranz gab es und gibt es sogar im Tierbereich. Ich sehe oft die Tiersendungen im Fernsehen, wehe ein Vogelpaar mit braunen Schnäbeln will in einer Kolonie brüten, deren Bewohner gelbe Schnäbel haben.
    Im Bereich dr Primaten haben Schimpansenarten, welche in Kenia im selben Gebiet lebten Kämpfe geführt, bis eine Sippe ausgerottet war.
    Bei den Zebras in Afrika, wo ein Fohlen seine Mutter verloren hatte, ließ eine andere Stute das Junge nicht bei ihr trinken. Der Tierforscher sagte dazu, das dieses Fohlen eine andere Zeichnung als die Mutter hatte.
    Warum das so ist kann ich auch nicht sagen, es gehört anscheind sehr viel Größe dazu, ob im Tierbereich und wir Menschen sind auch nur Säugetiere sich tolerant gegenüber einem andes aussehnenden Wesen zu zeigen.

  9. #9
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    876
    Das was uns @Dieter schildert, hat natürlich nichts mit Toleranz/Intoleranz, sondern einfach nur mit Darwin zu tun. Genauso wie z.B. die Fälle, wo sich Verwandte neben den eigentlichen Tiereltern an der Jungenaufzucht beteiligen.

    Hier mit irgendwelchen menschlichen Maßstäben zu kommen geht, nun ja nennen wir es mal am Thema kilometerweit vorbei.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    5.790
    Deine Phänomene aus dem Tierreich haben nichts mit Intoleranz zu tun. Der Begriff ist völlig falsch angewendet.
    Es geht da vielmehr um Arterhaltungstriebe...

    Beispiel: Zebramama hat wahrscheinlich nur Milch für ein Kind, teilt sie es, gehen beide Fohlen sterben...

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