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  1. #1
    Neuer Benutzer Rang: Knappe
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    Wann / warum wurde Fußball beliebtester Sport?

    Bei all der Beigeisterung über die gerade stattfindende EM in der Schweiz und in Österreich frage ich mich als nicht gerade den Fußball "vergötternde" Frau, warum gerade dieser Mannschaftssport so beliebt ist.

    Gab es dafür historisch gesehen einige prägende Momente, die den Fußball in Deutschland und Europa zum Sport mit dem größten Zuspruch machten?
    Oder war das alles nur Zufall?
    Bitte klärt mich auf, denn für mich sind 22 Spieler die 90 min einem kleinen Lederball hinterherjagen und ihn vielleicht 1-3 mal zwischen ein paar Pfosten platzieren können, nicht allzu interessant.

  2. #2
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    Schon vor längerer Zeit hat mal jemand behauptet, es sei die Zahl (ca. 1 Dutzend), das so attraktiv sei. Die steinzeitlichen Sippen, seien mit vielleicht 35-50 Personen etwa so groß gewesen, dass die männliche Jagdtruppe etwa 1 Dutzend stark gewesen sei. Und um deren Erfolg habe die ganze Sippe gefleht und man habe fleißig mitgefiebert...
    Ich finde diesen Ansatz sehr weit hergeholt - aber er ist recht lustig.
    Vielleicht liegt es an der Einfachheit des Sports. Man kann ihn sogar mit Dosen auf dem Schulhof betreiben. Die Tore werden mit Jacken oder Schulranzen markiert und los geht´s...
    Bei vielen anderen populären Sportarten braucht man Ausrüstung (American Football, Baseball) oder ein aufwendiger gestaltetes Ziel (Basketball), oder einen bestimmten Boden (Handball - harter boden, Hockey, flacher Boden). Fußball kann man sogar am Hang spielen - haben wir zumindest auch gemacht.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Beispiel

    Adele,
    hast Du schon mal mit Kleinkindern gespielt?
    Präsentiere einen Ball und Du wirst die natürlichste und schönste Nebensache der Welt spontan erleben. Warum die Mehrheit der Mädels wieder davon abkommen?

    Das Fußballspiel in der heutigen Form entstammt dem Rugby.
    1863 wurde in London die "Football Association" gegründet. In den aufgestellten Regeln wurde ausdrücklich das Spielen mit den Händen und das "hacking", treten wider die Beine des Gegners untersagt. Der Siegeszug nach Deutschland erfolgte in den darauf folgenden Jahrzehnten durch Studenten aus England. Der auch hier verbreitete Rugby wurde aus folgenden Gründen verdrängt: geringere Verletzungsgefahr, wenige Spieler nötig und zur Differenzierung zum englischen Volkssport Rugby, eben den deutschen Fußball.

    Quelle: Frankfurt am Ball vom Nest Verlag

  4. #4
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    Zitat Zitat von Radulf Beitrag anzeigen
    ...
    Vielleicht liegt es an der Einfachheit des Sports. Man kann ihn sogar mit Dosen auf dem Schulhof betreiben. Die Tore werden mit Jacken oder Schulranzen markiert und los geht´s...
    Und es braucht keine Vorkenntnisse, schon 3-jährige können Fußball spielen.

    Für Handball braucht es ein gewisses taktisches Wissen und Volleyball macht erst Spaß, wenn alle Beteiligten einen bestimmten technischen Level überschritten haben. Kein anderes Spiel kann so unkompliziert gespielt werden wie Fußball.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    ...sogar die Amis merken das in den letzten Jahren.
    Seit die US-Boys die WM 1994 (so lang ist das schon wieder her?!?) ins eigene Land holten, gibt´s dort eine Art Boom in Sachen Fußball.

    Wie sagte Dieter Hildebrand so schön? "Man muss die Menschen vor den Kopf stossen, damit sie ihn gebrauchen!" Manchmal genügt aber auch ein leichter Schlag auf Kopf...

    VG
    Christian

  6. #6
    Neuer Benutzer Rang: Knappe
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    Warum Fußball der belibteste Sport wurde?

    Keine Ahnung, ich kann solchen Spielen an sich überhaupt nichts Spannendes oder Unterhaltsames abgewinnen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Fishman Beitrag anzeigen
    Warum Fußball der belibteste Sport wurde?

    Keine Ahnung, ich kann solchen Spielen an sich überhaupt nichts Spannendes oder Unterhaltsames abgewinnen.
    Danke, ich auch nicht!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Rang: Secretarius
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    Ich denke, dass Fußball in Deutschland in der Weltmeisterschaft 1954 populär wurde. Schließlich war Deutschland nach dem 2. Weltkrieg ziemlich fertig. Aber der Sieg in Bern, hat den Deutschen wieder Zuversicht gegeben und gezeigt, dass Deutschland, trotz der schlimmen Vergangenheit, noch etwas bwegen kann.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Servus!
    Bestimmt nicht. Schon vor dem 2.WK war Fußball in Deutschland äußerst populär - logisch, wenn man bedenkt, dass Fußball eine relativ billig zu betreibende Sportart ist und fast überall gespielt werden kann. Nicht zuletzt deshalb sind viele Vereine aus Arbeitersportvereinen hervor gegangen: Es war ein Arbeitersport! Siehe Schalke, siehe 1860 München (einer der ältesten Sportvereine überhaupt, übrigens...), siehe viele andere!

    VG
    Christian

  10. #10
    Cornix arvum
    Gast
    Zitat Zitat von 913Chris Beitrag anzeigen
    Servus!
    Bestimmt nicht. Schon vor dem 2.WK war Fußball in Deutschland äußerst populär - logisch, wenn man bedenkt, dass Fußball eine relativ billig zu betreibende Sportart ist und fast überall gespielt werden kann. Nicht zuletzt deshalb sind viele Vereine aus Arbeitersportvereinen hervor gegangen: Es war ein Arbeitersport! Siehe Schalke, siehe 1860 München (einer der ältesten Sportvereine überhaupt, übrigens...), siehe viele andere!

    VG
    Christian
    ...und der Fußball ist leicht zu verstehen; man braucht kein großes "Hintergrundwissen".
    Natürlich polarisiert Fußball auch: "Meine" Mannschaft gegen die andere. Und - jeder kann mitreden; egal ob er Ahnung hat oder nicht(das ist wie beim Wetter).
    Ich bin auch Fußballfan und gehe regelmäßig(sofern es der Beruf und die Familie zulassen)zum Fußball. Allerdings sehe ich das nicht so "eng"; es ist halt nur ein Freizeitspaß. Die negativen Begleiterscheinungen allerdings kann ich nicht nachvollziehen; ich denke, daß der Sport da oft genug auch mißbraucht wird von Leuten, denen letztendlich das Spiel egal ist.

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