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  1. #1
    Neuer Benutzer Rang: Knappe
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    Eine Eliteeinheit zum Verheizen?

    Hi, ich habe gerade das (übrigens hervorragende) G-Heft über die Fremdenlegion neben mir liegen, habe gerade den Artikel zu den US-Marines gelesen. Für mich stellt sich die Frage, ob diese Eliteeinheit denn gar keine ist, sondern einfach nur die Truppe zum Total-Verheizen, also für Aufträge, die wirklich unglaublich viele Mann kosten würden, siehe die Hölle von IWo Jima, oder die MIssion im ersten Weltkrieg im Wald von Belleau. Was meint ihr?

  2. #2
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    Eliteeinheiten werden nun einmal für besonders schwierige und gefährliche Einsätze verwendet, dafür sind sie da. Ihre Angehörigen werden ja normalerweise auch besser ausgebildet, ausgerüstet und bezahlt als gewöhnliche Soldaten. Da sie aber auch nicht unsterblich sind, ist es ganz natürlich, dass sie bei schwierigen Einsätzen hohe Verluste erleiden. Würde man normale Soldaten, vielleicht sogar Grundwehrdiener, verwenden, wären deren Verluste aber noch viel höher - ganz abgesehen davon, dass Rekruten schneller abhauen würden, während Elitesoldaten eher durchhalten.

  3. #3
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    Elite-Einheiten wie die Marines werden nicht in dem Sinne "verheizt", denn die Militärs machen da ganz nüchterne Kosten-Nutzen Rechnungen auf. Die Ausbildung von Spezialeinheiten kostet erheblich mehr Ressourcen, und deswegen werden sie auch nur dort eingesetzt, wo es sich "lohnt". Sicherlich gab es gerade bei den Marines und der Fremdenlegion zum Teil erhebliche Verluste, doch eines muss klar sein: Solche Spezialeinheiten werden im Vergleich zu regulären Truppen erheblich öfters in Kampfhandlungen geschickt, denn dazu sind sie eben da.

  4. #4
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    Legion d`Etranger

    Der Wahlspruch der Legion hieß früher "marche ou creve", marschier oder krepier. Ob das heute noch so ist, wage ich zu bezweifeln; das galt vielleicht früher für die Kolonialkriege der Franzosen. Auch bei der Legion hat die Computertechnologie Einzug gehalten, schon seit geraumer Zeit setzt der französische Staat die Legion wesentlich moderater als früher ein.

  5. #5
    Benutzer Rang: Kellermeister
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    Nein...

    Nein, Eliteeinheiten sind nicht zum verheizen da. Zum verheizen war ein Strafbattelion 999. Elite Soldaten hat es immer gegeben und wird es immer geben, gleich in welchem Land. Die Deutschen Eliteeinheiten des Weltkrieg II müssen doch garnicht so schlecht gewesen sein, denn sie wurden nach Kriegsende, sofort in Frankreich aufgenommen. Nun aber bezog die USA Aubilder für die Folterknechte (zB Guantanamo) ihrer Armme aus Frankreich.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Das ist aber schon eine sehr abenteuerliche Kausalkette, die Du da konstruierst! Es stimmt, dass zahlreiche Angehörige insbesondere der Waffen-SS bei der Fremdenlegion unterkamen, aber das hat doch nichts mit Guantanamo zu tun.

  7. #7
    Benutzer Rang: Majordomus
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    Also Eliteeinheiten zum Verheizen einzusetzen wäre ja Verschwendung!
    Ich Habe mal einen Bericht gesehen über den Jugoslawienkrieg, da wurden ausländische Söldner verheizt! Das ist wahrscheinlich ein "gute" Art den Sold nicht zahlen zu müssen!!

    Habe den Bericht auch gelesen über die Fremdenlegion und daraus könnte man schon schliessen, das besonders in den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg die Legionäre verheizt worden sind, besonders die die aus der Wehrmacht rekrutiert wurden!! Aber allgemein würde ich auch sagen, dass Elitesoldaten nicht zum Verheizen da sind!!!!

  8. #8
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    Zitat Zitat von Donmiguel731 Beitrag anzeigen

    Habe den Bericht auch gelesen über die Fremdenlegion und daraus könnte man schon schliessen, das besonders in den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg die Legionäre verheizt worden sind, besonders die die aus der Wehrmacht rekrutiert wurden!! Aber allgemein würde ich auch sagen, dass Elitesoldaten nicht zum Verheizen da sind!!!!
    Das würde ich so nicht sagen. Man muss für die Zeit unmittelbar nach dem WK2 sehen, dass insgesamt 35000 Kämpfer im Indochinakrieg Deutsche waren. Wenn dann von allen Fremdenlegionären die kämpften 10483 gefallen sind, davon dann zwischen 30 und 50% ehemals dt. Krieger waren, dann liegt das würde ich mal sagen am prozentual hohen dt. Anteil an der Gesamtzahl und dem "Kampfgeist" der Wehrmacht. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass in der Legion jemand besonders gerne verheizt wurde, später zumindest nicht mehr.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Zitat Zitat von Scifi Beitrag anzeigen
    Das ist aber schon eine sehr abenteuerliche Kausalkette, die Du da konstruierst! Es stimmt, dass zahlreiche Angehörige insbesondere der Waffen-SS bei der Fremdenlegion unterkamen, aber das hat doch nichts mit Guantanamo zu tun.
    Das waren noch andere Zeiten und Frankreich hatte in Indochina einen Kolonialkrieg ins Haus stehen. Da waren natürlich erfahrene Kämpfer hochwillkommen.

    Und für die in Gefangenschaft geratenen Männer der Waffen-SS war die Fremdenlegion schon insoweit eine interessante Alternative, als daß keine Fragen gestellt wurden. In Deutschland hätten diese Männer unter Umständen mit Verfolgung zu rechnen gehabt, wenn das Entnazifizierungs-Verfahren entsprechende Ergebnisse gezeitigt hätte - davor waren sie bei der Fremdenlegion sicher.

    Da bekanntlich nicht jede Kugel trifft, bestanden schon Chancen, nach einer angemessenen Zeit den deutschen Paß gegen einen französischen Paß mit einer neuen Identität tauschen zu können. Und dann war man erst recht vor Verfolgung sicher.

    Was die Fremdenlegion mit Guantánamo zu tun haben soll, will sich mir auch nicht so recht erschließen. Es ist wenig wahrscheinlich, daß Frankreich für teueres Geld ausgebildete Soldaten den Amerikanern für Dienste als Gefängniswärter zur Verfügung stellt. Nicht einmal als Verhörspezialisten.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Außerdem sind die Ex-Waffen-SS-Fremdenlegionäre längst im Ruhestand.

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