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27.12.2010, 13:47
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
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| Israel - Rauhes Heiliges Land Große Geschichte auf kleinem Raum Der schmale Streifen Land zwischen Mittelmeer, Rotem Meer und Jordan hat wie keine andere Region der Erde den Lauf der Geschichte verändert. Große monotheistische Weltreligionen haben in Israel ihre Wurzeln. Was macht diese Land so besonders. Und warum geriet gerade hier die Welt immer aus den Fugen? Quelle:Terra X - ZDF.de
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28.12.2010, 14:26
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Das Land der Bibel ist Schauplatz verheerender Kriege, zerstörerischer Naturkatastrophen und der Entwicklung von Hochkulturen. Immer wieder zwangen große Mächte der Region wechselnde Herrschaften auf. Quelle:Terra X - ZDF.de
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28.12.2010, 19:26
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.341
| Eigentlich logisch: Palästina war schon immer ein Land zwischen den Hochkulturen Ägypten und Mesopotamien. Man hat Einflüsse aus beiden Richtungen verarbeitet. In eiten der Schwäche mindestens einer der beiden Großmächte schwang man sich sogar zu Reichsbildungen oder relativ starken Stadtstaaten auf.
Nachdem einmal der "Startschuß" zur Entwicklung einer monotheistischen Religion gegeben war, war es logisch, dass Palästina auch für die nachfolgenden, im Grunde mindestens teilweise auf dem Judentum aufbauenden monotheistischen Religionen wichtig war.
Nachdem beide jüngeren Eingottreligionen weltbedeutend wurden, ist es noch einmal nur logisch, dass Palästina quasi im Brennpunkt verblieb...
VG
Christian
__________________ De Woch fangt scho guat oo.. (der "Bayerische Hiasl" kurz vor seiner Hinrichtung) |
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29.12.2010, 10:25
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Lieber Christian,
vielen Dank für Deinen Beitrag. So war es und so isses. 
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29.12.2010, 13:20
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 02.10.2008
Beiträge: 6.625
| Zitat:
Zitat von dieter Lieber Christian,
vielen Dank für Deinen Beitrag. So war es und so isses.  | Naja, eher: jein.
Ich kann nicht sehen, dass Israel, das "Heilige Land" (hä?), die Levante oder auch der Nahe Osten besonders gewalttätig oder ausgesucht kriegerisch wären im internationalen Vergleich (ich denke, Deutschland ist im letzten Jh wesentlich unruhiger gewesen als der Nahe Osten).
Allein, die Schriftkultur und -tradition ist älter (bzw. genauer: kontinuierlicher), so hat man eben die vergleichsweise bessere Dokumentation.
LG |
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29.12.2010, 13:51
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 19.11.2010 Ort: Leipzig
Beiträge: 1.032
| Zitat:
Zitat von RedScorpion Naja, eher: jein.
Ich kann nicht sehen, dass Israel, das "Heilige Land" (hä?), die Levante oder auch der Nahe Osten besonders gewalttätig oder ausgesucht kriegerisch wären im internationalen Vergleich (ich denke, Deutschland ist im letzten Jh wesentlich unruhiger gewesen als der Nahe Osten).
Allein, die Schriftkultur und -tradition ist älter (bzw. genauer: kontinuierlicher), so hat man eben die vergleichsweise bessere Dokumentation.
LG | Also nach 1945 war es im Nahen Osten unruhiger als in Deutschland. |
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29.12.2010, 13:53
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 02.10.2008
Beiträge: 6.625
| Zitat:
Zitat von Sansavoir Also nach 1945 war es im Nahen Osten unruhiger als in Deutschland. | Abgesehen davon, dass es vorher umso schlimmer war,
würd' ich den Kalten Krieg, die Mauer, DDR, Stasi usw. nicht unbedingt als kalten Kaffee ansehen.
LG |
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29.12.2010, 14:03
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.341
| Zitat:
Zitat von RedScorpion Naja, eher: jein.
Ich kann nicht sehen, dass Israel, das "Heilige Land" (hä?), die Levante oder auch der Nahe Osten besonders gewalttätig oder ausgesucht kriegerisch wären im internationalen Vergleich (ich denke, Deutschland ist im letzten Jh wesentlich unruhiger gewesen als der Nahe Osten). | Ich bezog mich aber eher auf die Antike, vom Zeitrahmen her, und auf den Charakter der Levante als kultureller Schmelztiegel.
VG
Christian
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29.12.2010, 14:11
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Schauplatz der biblischen Erzählungen Jesus von Nazareth lebte hier. Was weiß man heute von denBegebenheiten jener Zeit? Wie lassen sich die historischen Ereignisse ergründen? Nach dem Weihnachtsevangelium soll sich über Jesu Geburtsstätte ein hell strahlender Stern gezeigt haben - der Stern von Bethlehem. Gab es ihn wirklich? Und warum folgten die heiligen Drei Könige diesem Stern? Weihrauch und Myrrhe, die Gaben, mit denen sie das Jesuskind bedachten, nahmen ihren Weg über die legendäre Weihrauchstraße. Einst führte dieser Handelweg an der Felsenstadt Petra vorbei, einer reichen und mächtigen Karawanenstation. Quelle:Terra X - ZDF.de
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29.12.2010, 14:32
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 19.11.2010 Ort: Leipzig
Beiträge: 1.032
| Zitat:
Zitat von RedScorpion Abgesehen davon, dass es vorher umso schlimmer war,
würd' ich den Kalten Krieg, die Mauer, DDR, Stasi usw. nicht unbedingt als kalten Kaffee ansehen.
LG | Nee, kalter Kaffee war das nicht. Aber im Nahen Osten fanden 1948/49, 1956, 1967 und 1973 Kriege zwischen Israel und den arabischen Nachbarn statt. Im Libanon herrschte von 1975 bis in die 90-er Bürgerkrieg. Im Irak herrschten seit 1958 diverse Militärcliquen, seit 1968 de facto Saddam Hussein. Der Schwarze September 1970 in Jordanien gegen Palästinenser oder der Intifada-Aufstand 1987 in Gaza usw. Ich denke deswegen, dass es nach 1945 erträglicher in Deutschland (egal ob West oder Ost) war. Sicher ist/war der Nahe Osten nicht die einzige unruhige Ecke der Welt, aber er nimmt eben in der medialen Berichterstattung einen vordersten Platz ein.
Abgesehen von den Jahren 1933 bis 1945, darüber braucht man nicht zu diskutieren, ist es recht spekulativ, festzustellen, wo es schlimmer war. |
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