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Tags: cavin, chimu, mixteken, olmeken, usw, zapoteken

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Alt 17.12.2011, 01:28   #21 (permalink)
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Luki ist ein wunderbarer AnblickLuki ist ein wunderbarer AnblickLuki ist ein wunderbarer AnblickLuki ist ein wunderbarer AnblickLuki ist ein wunderbarer AnblickLuki ist ein wunderbarer AnblickLuki ist ein wunderbarer Anblick
Olmeken III.

Servus .


Die Epi-Olmeken :

In der la Venta Kultur benutzten die Olmeken Obsidian .
Es gab in Mittelamerika aber nur zwei Fundstellen .
Eine in Zentralmexiko .
Und in Ostguatemala ( El Chajol ) .
Die meisten Funde bestehen aus guatemaltekischen Obsidian und desswegen mußten sie per Handel hergeschaft werden .




Da auch Kakaobohnen und Vogelfedern besorgt wurden hatten sie zumindestens entfernte Handelsniederlassungen errichtet . Rohstoffe gegen olmekisches Kunsthandwerk , welches bis San Salvador aufgefunden wurde .
Ab 800. v. Chr. verwendeten auch die Mayas Obsidianklingen .

Als 400. v. Chr. la Venta zerstört wurde , blühten anschließend im Mayahochland Kaminaljuju , in Chalchuapa ( El Salvador ) und ebenso in La Lagunita im guatemaltekischen Hochland auf .
Alle im Epi-Olmekischen Stil .
In Abaj Takalik und La Lagunita wurden für die selbe Zeit, nebeneinander sogar olmekische und Epi-olmekische Kunsthandwerke aufgefunden .

Die Olmeken hatten eine Schrift , sie war aber eine Partiale Schrift , die Geschichten bildhaft darstellten , etwa wie ein karger Comics .
Lt. letztem Vorschungsstand entwickelten sie erst in der Epi-Olmekenzeit eine vollwertige Schrift , die auf Silben aufbaute .
Und jene Schriftzeichen fand man auf Stelen und Tempeln im Mayaland .
Da später auch Mayaschriftzeichen neben der epi-olmekischen Schrift standen , ist gesichert daß die epi-olmekische Schrift der Initialzünder für die Mayaschrift war .

Epiolmekische Schriftzeichen :

Alte Schriften

Obwohl bei Bauarbeiten1999. fand man im Schutt eine Serpentintafel , die aber erst 2006. intensiver erforscht wurde .




Dank organischer Mitfunde konnte ihr ungefähres Alter bestimmt werden , mindestens 900. Jahre v. Chr. .
( aus der San Lorenzo Zeit )
Sie ist mit 62. Glyphen bedeckt und wurde vielleicht sogar mehrfach beschrieben .

Denn sie ist auf der beschrifteten Seite nach innen gewölbt , als wäre sie wiederholt abgeschliffen und beschrieben worden , praktisch ausradiert .



Ausschnitt mit verstärktem Kontrast des Cascajal Blocks, Veracruz, Mexico (Bild: Stephen Houston)

Beide Bilder aus :
Rätselhafte Schriftzeichen | Telepolis

Anklicken.





Umzeichung des Cascajal-Textes aus Wikipedia .
Urheber : Michael Everson

Die Schriftfolge ist von Links nach Rechts .

wissenschaft.de - Wann die Amerikaner schreiben lernten

OLMEKEN: DAS VOLK DES JAGUARS - Wissenschaft - FOCUS Online - Nachrichten

Archäologie: Ältestes Schriftstück Amerikas entdeckt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Alles, was wir mesoamerikanisch nennen, begann mit einem plötzlichen und von unbekannten, hochstehenden Initiatoren ausgelösten Kultursprung.
Satz aus dem Buche : Das heilige Bündel der Azteken .
von Gisela Ermel.

Und von mir :
Alles in Mittelamerika begann mit den Olmeken .

Weiter im IV. Teil über den Götterhimmel .

Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.

Geändert von Luki (28.01.2012 um 18:10 Uhr).
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Alt 17.12.2011, 09:24   #22 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Nafets Beitrag anzeigen
Nimm doch Luki nicht alles vorweg...
Lieber Nafets,
bei den Olmeken und den anderen Kulturen Mittel- und Südamerikas wird er kaum auf die Ainu kommen, die an der Grenze zwischen Kanada und den USA vor rund 9000 Jahren gelebt haben.
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Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu.

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Alt 17.12.2011, 09:42   #23 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Luki;128486
[SIZE=3
Alles, was wir mesoamerikanisch nennen, begann mit einem plötzlichen und von unbekannten, hochstehenden Initiatoren ausgelösten Kultursprung.[/size]
Satz aus dem Buche : Das heilige Bündel der Azteken .
von Gisela Ermel.

Und von mir :
Alles in Mittelamerika begann mit den Olmeken .

Weiter im IV. Teil über den Götterhimmel .

Luki.
Lieber Luki,
da liegt doch der Verdacht nahe, wenn es ein Kultursprung war, dass sie von irgendeinen Gebiet außerhalb Amerikas kamen. Ich erinnere nur daran. dass um 1200 v. Chr. die Ägypter in mehreren See- und Landschlachten die Seevölker abwehren mußten.
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Alt 17.12.2011, 12:39   #24 (permalink)
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Afrika Quo vadis ?

Zitat:
Zitat von dieter Beitrag anzeigen
Lieber Luki,
da liegt doch der Verdacht nahe, wenn es ein Kultursprung war, dass sie von irgendeinen Gebiet außerhalb Amerikas kamen. Ich erinnere nur daran. dass um 1200 v. Chr. die Ägypter in mehreren See- und Landschlachten die Seevölker abwehren mußten.

Servus Dieter .

Leider nein .
Es spricht absolut nichts dafür .
Weder DNS-Tests an heutigen indigenen Völkern,
Weder waren die Schiffe damals Atlantiktauglich .

Es gibt sogar ein Buch darüber
,
daß die Troianer nach Amerika geflohen sein sollten .

Die Flucht der Trojaner. Wie ihre Hochkultur über Nordafrika und die Kanarischen Inseln nach Amerika gelangte. Aus d. Franz. übers. von Wilfred von Oven Mahieu, Jacques de: Originalleinen mit Schutzumschlag. 964054 ISBN: 3878470770 (EAN: 9783

Aber die Schiffe der Ägypter ( auf der Seereise nach Punt ) , ebenso die Phönizier ( Afrikaumrundung ) betrieben , wenn möglich , Küstenschifffahrt .
Vor Sonnenuntergang , ab in die nächste Bucht .

Und sollte es doch einmal ein Schiff nach Amerika verschlagen haben , wie hätte die Mannschaft überlebt .
Ohne ausreichende Wasser - und Nahrungsmittelvorsorge .

Sollten es trotzdem , eine Handvoll geschaft haben ,
dann hätte der nächstbeste Stamm , inklusive Kaziken ,
sich doch mit Freuden der neuen Techniken und stärkeren , mitgebrachten , Göttervorstellungen bemächtigt .

Schon alleine desshalb um wirtschaftlich und militärisch gegenüber den Nachbarn einen Vorteil zu haben .
Aber weder sind semitische oder ägyptische Götterbilder oder auch Zeichen , auch keine Verfremdeten , überliefert .

Und warum lehrten sie ihnen nicht die Eisenverhütung ?
Oder zeigten ihnen nicht die Vorteile eines Handkarrens ?
Und wieso entwickelten die Olmeken das 20er Rechensystem und nicht das Dezimalsystem ?

Alle bisherigen Funde stellten sich bisher als Fälschungen heraus ( z.B. phönizische Schrifttafel in Brasilien ) .


Anklicken ; Urheber :Flickr: Cåsbr's Photostream



Jaguarmensch , Olmeken .

Anklicken ; Urheber :
Adamt, to the Commons moved by odderBot



Chaak , Maya Regengott .

Nach ägyptischem Vorbild , sehen so Götter aus ?

Aber jetzt wird es Zeit , in einem Thema den letzten Forschungsstand zu beschreiben .
Folgt nächste Woche .

G. v. Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
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Alt 17.12.2011, 14:00   #25 (permalink)
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Eine sehr schöne und aufschlussreiche Serie Luki.
Leider kann ich dich im Moment nicht bewerten.
Zitat:
Zitat von Luki Beitrag anzeigen
Und warum lehrten sie ihnen nicht die Eisenverhütung ?
Wieso konnte die Indianer das eigentlich nicht ?? Gold konnten sie ja auch weiterverarbeiten.
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Alt 17.12.2011, 14:07   #26 (permalink)
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Lieber Luki,
das 20erSystem kann mit dem 10erSystem identisch sein. Beim 10er System nahm man die 10 Finger der Hände und beim 20er System kamen eben die Füße hinzu.
Ich erinnere an den Gott Quetzalcoatl der Azteken, der weiß gewesen sein soll und einen großen Bart hatte, was auch für Indianer nicht üblich war. Er soll übers Meer vom Osten gekommen sein und auch dorthin, nachdem die Indianer seine Lehren ablehnten oder sich nicht daran hieten, wieder verschwunden sein.
Montezuma der Aztekenherrscher hielt Cortez für Quetzalcoatl und unternahm deshalb gegen die kleine Schar nichts und ließ sie nach Technochtitlan.
Auch soll es bei den Azteken Gegenstände gegeben haben, die tatsächlich einem Kreuz ähnelten.
Kupfer konnten sie doch verarbeiten.
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Geändert von dieter (17.12.2011 um 14:12 Uhr).
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Alt 17.12.2011, 15:22   #27 (permalink)
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Nafets sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreNafets sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Zitat:
Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
Eine sehr schöne und aufschlussreiche Serie Luki.
Leider kann ich dich im Moment nicht bewerten.

Wieso konnte die Indianer das eigentlich nicht ?? Gold konnten sie ja auch weiterverarbeiten.
Weil Gold meist gediegen (elementar) vorkommt und Eisen fast nur in Verbindung (als Erz).
Verhüttung heißt, dem Erz den Sauerstoff zu entziehen, das Eisen zu reduzieren, um es elementar zu erhalten und verarbeitbar zu machen.

Und das ist gar nicht so einfach. Darauf muß man erst mal kommen.
In Eurasien kam man irgendwann vor ca. 6000-5000 Jahren auf den Dreh. Wobei wahrscheinlich wieder einmal auch der Zufall mitgespielt hat.
Am Anfang wurde sehr seltenes, gediegenes Eisen verarbeitet.
Später dann verhüttetes.
Dieser Verhüttungsprozess wurde aber wahrscheinlich nicht allzu oft "erfunden". Dabei denke ich, es war nur zweimal, und das als Nebeneffekt bei der Bronzeherstellung. Zum einen in Vorderasien, Ägypten, zum anderen auf dem heutigen Gebiet Chinas. Dann hat sich die Methode, diese Erfindung über Handelswege und Wanderungen weiter verbreitet.

Dass die ganze Sache in Amerika, trotz all der Kulturleistungen der damaligen indigenen Völker, noch nicht beherrscht wurde, ist wahrscheinlich Zufall.
Wäre aber nur eine Frage der Zeit gewesen, bis es soweit gewesen wäre.
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Wir! gründen das
beste Forum für Geschichte.

Geändert von Nafets (17.12.2011 um 15:52 Uhr).
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Alt 17.12.2011, 16:02   #28 (permalink)
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Obotrit ist ein sehr geschätzer MenschObotrit ist ein sehr geschätzer MenschObotrit ist ein sehr geschätzer Mensch
Es werden durchaus viele ernstzunehmende Indizien für präkolumbianische Kontakte vorgebracht. Die Verfechter dieser Thesen schießen aber oft übers Ziel hinaus und geraten dadurch öfter in die Nähe von Däniken und Co.
Sorry Kolumbus. Seefahrer der Antike entdecken Amerika: Amazon.de: Heinke Sudhoff: Bücher
Es ist durchaus denkbar, dass es ab und zu halbverdurstete Seeleute es über den Teich geschafft haben. Die sind aber bestimmt nicht der Anlass für die Hochkulturen Amerikas gewesen, Matrosen sind schließlich keine Gelehrten, Künstler oder Metallurgen.
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Alt 17.12.2011, 16:57   #29 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Nafets Beitrag anzeigen
Weil Gold meist gediegen (elementar) vorkommt und Eisen fast nur in Verbindung (als Erz).
Verhüttung heißt, dem Erz den Sauerstoff zu entziehen, das Eisen zu reduzieren, um es elementar zu erhalten und verarbeitbar zu machen.

Und das ist gar nicht so einfach. Darauf muß man erst mal kommen.
In Eurasien kam man irgendwann vor ca. 6000-5000 Jahren auf den Dreh. Wobei wahrscheinlich wieder einmal auch der Zufall mitgespielt hat.
Am Anfang wurde sehr seltenes, gediegenes Eisen verarbeitet.
Später dann verhüttetes.
Dieser Verhüttungsprozess wurde aber wahrscheinlich nicht allzu oft "erfunden". Dabei denke ich, es war nur zweimal, und das als Nebeneffekt bei der Bronzeherstellung. Zum einen in Vorderasien, Ägypten, zum anderen auf dem heutigen Gebiet Chinas. Dann hat sich die Methode, diese Erfindung über Handelswege und Wanderungen weiter verbreitet.

Dass die ganze Sache in Amerika, trotz all der Kulturleistungen der damaligen indigenen Völker, noch nicht beherrscht wurde, ist wahrscheinlich Zufall.
Wäre aber nur eine Frage der Zeit gewesen, bis es soweit gewesen wäre.
Danke für die Antwort.
Wusste gar nicht, dass Eisenverhütung so schwierig ist.
Eine Frage hätte ich aber noch.
Wieso gab es keine Indianer, die Kupfer verarbeitet haben.
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Alt 17.12.2011, 17:13   #30 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
Danke für die Antwort.
Wusste gar nicht, dass Eisenverhütung so schwierig ist.
Eine Frage hätte ich aber noch.
Wieso gab es keine Indianer, die Kupfer verarbeitet haben.
Gab es...
Die Indianer in Nordamerika - Frühe Kulturen: Hopewell
Indianer-Welt: Kunst und Architektur der Moche-Kultur in Südamerika
http://www.digitalis.uni-koeln.de/An...ree139-147.pdf
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