Servus!
Zusätzlich wurde aber auch noch was getragen, um das schwere Kettenhemd abzupolstern. Der zusätziche Schutz wurde "dankend in Kauf genommen".
Siehe
www.die-roemer-online.de --- Das Forum rund um die "Rmer"
"Der Nachteil der Kettenhemden war jedoch immer der geringere Schutz vor spitzen Stichwaffen oder Pfeilen, die die Ketten aufbiegen oder sprengen konnten. Zudem wurden stumpfe Schläge kaum gedämpft, so dass unter dem Kettenhemd ein zusätzlicher
Wams, eine dicke, gefütterte Untertunika, getragen werden musste. Nur so konnte ein möglichst großer Schutz garantiert werden. So machten sich die Römer, unter Caesar, für den Angriff auf Dyrrhachium zusätzliche Kleider aus Filz und Leder gegen den Pfeilhagel."
Der Vollständigkeit halber auch gleich noch der weiterführende Link zu "Wams":
"Unter der Rüstung, besonders unter dem Kettenhemd, trug der Soldat und Offiziere neben der üblichen Kleidung einen, mit Wolle oder Haaren gefütterten Wams aus Leder oder starkem Leinenstoff.
Er diente dazu, Schläge und Stöße, vor die ein flexibles Kettenhemd nur unzureichend oder gar nicht schützen konnte, abzufangen. Ohne solch einen Schutz hätten die Soldaten oft schwere Prellungen oder gar innere Verletzungen davon getragen.
Dieser Wams konnte zudem aufgrund seiner Dicke in kühleren Jahreszeiten oder Regionen als wärmende Zusatzkleidung unter der
Paenula, dem Mantel getragen werden. An diesem Untergewand konnten ebenfalls Zierstreifen, sogenannte
pteryges befestigt werden, was besonders bei Offizieren vorkam."
VG
Christian