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  1. #11
    Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
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    Hallo Paul,
    ich stimme dir in allem zu außer beim asiatischen homo erectus. Die chinesischen Paläantropologen stehen mit ihrer Meinung völlig allein da.
    Warum ich diese These für unwahrscheinlich halte habe ich schon geschrieben.

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
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    Zitat Zitat von Harald Beitrag anzeigen
    Hallo Paul,
    ich stimme dir in allem zu außer beim asiatischen homo erectus. Die chinesischen Paläantropologen stehen mit ihrer Meinung völlig allein da.
    Warum ich diese These für unwahrscheinlich halte habe ich schon geschrieben.
    So absolut, wie es vielleicht viele chinesischen Wissenschaftler sehen ist es sicherlich auch nicht. Es gab auf jedenfall starke Wanderbewegungen und Genaustausch. Wir haben einige Hinweise über solche Wanderungen. Die afrikanischen Mitochondrien müssen z.B. irgendwie auch nach Asien gekommen sein und da können ihre Träger schon die Wanderwege verwendet haben, welche bestimmte Wissenschaftler für die modernen Menschen an sich behaupten.
    In geschichtlicher Zeit wissen wir über die Wanderungen der Tocharer(erst nach Osten) und südlichen Indogermanen Richtung Zentralasien und Indien, wir kennen die Südwanderung vieler Völker aus dem heutigen China nach Hinterindien z.B. der Thais, Meos, Malaien.

  3. #13
    Neuer Benutzer Rang: Torwächter
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    Das wäre nicht die einzige Umsiedlung, nach der Niederwerfung anderer Reiche in der Zeit der Streitenden Reiche, ließ er auch zigtausende Adelige in seine neue Hauptstadt umziehen, z.T. mit Gewalt. Wer Widerstand leistete wurde auf der Srelle getötet.
    Irgendtwie kann ich mir nicht vorstellen, dass Gebiet, das in Scifis Link beschrieben wird, tatsächlich in solch friedlicher Art und Weise besiedelt wurde.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Paul Beitrag anzeigen
    Die afrikanischen Mitochondrien müssen z.B. irgendwie auch nach Asien gekommen sein und da können ihre Träger schon die Wanderwege verwendet haben, welche bestimmte Wissenschaftler für die modernen Menschen an sich behaupten.
    Die Funde legen es nahe, dass HS bei seinem Weg aus Afrika nach Ostasien zweierlei Wege genutzt hat: Über Palästina an den Kaukasus und hindurch, und an der Küste entlang von Somalia über Südarabien nach Indien und von dort aus weiter.
    Berechnungen zeigten, dass gerade der Weg die Küste entlang der bessere war - erstens waren die frühen HS (wenn man die Analogie zwischen den frühen südafrikanischen HS zieht, die nachweislich Küstenbewohner waren) ohnehin gewohnt, diesen Lebensraum zu nutzen, zweitens zeigen Berechnungen, das man, wenn man pro Generation 30km Weiterwanderung rechnet, innerhalb 10.000 Jahre nach Indonesien gelangen kann - und die ältesten indonesischen HS-Funde sind grad mal runde 100.000 Jahre jünger als die nächstälteren Funde aus Afrika. Die Fundlücke dazwischen lässt sich leicht erklären: Im tropsichen Klima vergeht so einiges an organischen Materialien, die festen (Stein-)Hinterlassenschaften der frühen HS sind so unscheinbar, dass nur der Fachmann sie erkennt, außerdem sind viele Küstenlinien aus der angenommenen Wanderungszeit mittlerweile überflutet.

    Du konntest mich immer noch nicht davon überzeugen, dass die Vermischungsthese logischer und fundierter ist als die Wanderungs- und Verdrängungsthese.

    VG
    Christian

  5. #15
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    die gelbe Rasse

    Zitat Zitat von Harald Beitrag anzeigen
    Ich hätte eine Frage. Die paßt zwar nicht ganz hier herein, gehört aber doch zum Thema:
    Die Entstehung der schwarzen, braunen und weißen Rassen (es gibt wirklich Rassen) kann man sich leicht erklären, Klima, Haut- und Augenpigmentierung.
    Aber wie entstand die "gelbe" Rasse? Sie entstand in dem Gebiet, das Qin Shihuangdi regierte, das sich aber klimatisch kaum von europäischen Gebieten unterscheidet. Man sagt, Rassen entstünden in geografisch isolierten Gebieten.
    Das Gebiet ist aber das Durchgangsgebiet zwischen Innerer Mongolei und Hoangho-Gebiet, also keineswegs isoliert.
    Eine gelbe Rasse gibt es nicht. Die Mongolide Menschenrasse (eigentlich eine alte Bezeichnung) hat auch keine einheitliche Hautfarbe. Die Chinesen und Japaner sind oft sehr hell, wie die Europäer. Wenn sie sich viel in der Sonne aufhalten, werden sie auch ziemlich braun (nicht gelb). Die Thai und die Lao haben, angepasst an die Tropische Umgebung, eine braune Hautfarbe, möglicherweise haben sie das auch durch Vermischung mit altasiatischen Völkern geerbt.

    ein link:
    die Mongolide Menschenrasse - Neolithikum

  6. #16
    Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
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    Wunderbar. Du sagst, eine gelbe Rasse gibt es nicht und dann bringst du einen wunderschönen sehr sehenswerten Link über die mongolische Rasse.
    Gelbe Rasse sagt man zur Unterscheidung von der weißen und schwarzen Rasse. Das sind nun mal die drei Großrassen. Es gibt eine Reihe von Kontaktrassen und insgesamt ist die Sache natürlich viel komplizierter.

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
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    @decordoba
    Jetzt habe ich nur noch nicht ganz mitgekriegt, was du mit der Jungfrau gemacht hast.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Harald Beitrag anzeigen
    Wunderbar. Du sagst, eine gelbe Rasse gibt es nicht und dann bringst du einen wunderschönen sehr sehenswerten Link über die mongolische Rasse.

    Gelbe Rasse sagt man zur Unterscheidung von der weißen und schwarzen Rasse. Das sind nun mal die drei Großrassen. Es gibt eine Reihe von Kontaktrassen und insgesamt ist die Sache natürlich viel komplizierter.
    Es ist in der Tat so, dass man Einteilungen nach Menschenrassen oder Großrassen aufgegeben hat:

    Eine Rassentheorie (auch Rassenkunde oder Rassenlehre) ist eine heute als überholt angesehene Theorie, die die Menschheit in verschiedene Rassen einteilt. Die Rassen werden primär aufgrund physischer Merkmale wie der Hautfarbe und der Behaarung unterschieden, zumeist werden jedoch auch Unterschiede im Charakter und bei Fähigkeiten angenommen.

    Diese Ansichten gelten seit den 1990er Jahren als überholt, da genetischePopulationen und dass es sich somit nicht um Rassen im biologischen Sinn handelt.

    Untersuchungen ergaben, dass die Unterschiede zwischen den vermeintlichen Rassen wesentlich geringer sind als die Variabilität innerhalb dieser Von den Rassentheorien zu unterscheiden ist der vielfach an sie anschließende, teils aber auch direkt implizierte Rassismus, der zwischen höher- und minderwertigen Menschenrassen unterscheidet und Zusammenhänge zwischen rassisch bedingten Eigenschaften und der Kulturentwicklung behauptet.
    Rassentheorie ? Wikipedia

    Dnnoch habe ich damit gewisse Probleme, denn ein Schwede sieht anders aus als ein Chinese und welchen Begriff soll ich wählen, wenn ich diesen Unterschied mit kurzer Begrifflchkeit kennzeichnen will? Ich halte es so, dass ich von einem "europiden Typus" oder einem "mongoliden Typus" spreche, um das biologisch verfehlte Wort "Rasse" zu vermeiden.

    Die anthropologischen Unterschiede zwischen Menschen auf allen Kontinenten sind so gering, dass der biologische Begriff "Rasse" nicht stimmt und man höchstens (!) "Subspezies" oder etwas ähnliches sagen köännte. Abgesehen davon ist der Begriff der "Rasse" nicht nur biologisch verfehlt, sondern durch bekannten Missbrauch auch diskreditiert.

  9. #19
    Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
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    Mit diesen schweren Problemen mußt du unter Berücksichtigung der political correctnes selbst fertig werden.
    Solange du uns nicht schwarz für weiß verkaufst, kannst du machen was du willst.
    Ich sehe kein großes Problem darin, ob ein Mensch schwarze oder weiße und generell braune Haut hat.

  10. #20
    Erfahrener Benutzer Rang: Haushofmeister
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    Zitat Zitat von Harald Beitrag anzeigen
    Ich sehe kein großes Problem darin, ob ein Mensch schwarze oder weiße und generell braune Haut hat.
    Es geht hier nicht darum, ob jemand schwarz, weiß oder wie ein Zebra gestreift ist. Vielmehr geht es darum, dass der Begriff "Rasse" zur Kennzeichnung somatischer und anthropologischer menschlicher Unterschiede biologisch schlicht falsch ist.

    Eine Rassentheorie (auch Rassenkunde oder Rassenlehre) ist eine heute als überholt angesehene Theorie, die die Menschheit in verschiedene Rassen einteilt. Die Rassen werden primär aufgrund physischer Merkmale wie der Hautfarbe und der Behaarung unterschieden, zumeist werden jedoch auch Unterschiede im Charakter und bei Fähigkeiten angenommen. Diese Ansichten gelten seit den 1990er Jahren als überholt, da genetische Untersuchungen ergaben, dass die Unterschiede zwischen den vermeintlichen Rassen wesentlich geringer sind als die Variabilität innerhalb dieser Populationen und dass es sich somit nicht um Rassen im biologischen Sinn handelt.
    Rassentheorie ? Wikipedia

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