Eine seiner von ihm gepriesenen Leistungen wurde jetzt von Archäologen bestätigt:
Archäologie: Des Kaisers Kolonisten « DiePresse.com
| | |||||||||
| |
Eine seiner von ihm gepriesenen Leistungen wurde jetzt von Archäologen bestätigt:
Archäologie: Des Kaisers Kolonisten « DiePresse.com
Und wie lautet deine Frage?
Ich hätte eine Frage. Die paßt zwar nicht ganz hier herein, gehört aber doch zum Thema:
Die Entstehung der schwarzen, braunen und weißen Rassen (es gibt wirklich Rassen) kann man sich leicht erklären, Klima, Haut- und Augenpigmentierung.
Aber wie entstand die "gelbe" Rasse? Sie entstand in dem Gebiet, das Qin Shihuangdi regierte, das sich aber klimatisch kaum von europäischen Gebieten unterscheidet. Man sagt, Rassen entstünden in geografisch isolierten Gebieten.
Das Gebiet ist aber das Durchgangsgebiet zwischen Innerer Mongolei und Hoangho-Gebiet, also keineswegs isoliert.
Für diese spezielle Ausprägung der Mongoliden muss es nicht unbedingt einen speziellen Grund geben. Es kann zwar sein, dass die berühmte "Mongolenfalte", die zu den asiatischen "Schlitzaugen" führt, etwas mit der verringerten Blendung des Auges zu tun hat (in den schneereichen Gebieten Nordasiens eventuell wichig), es kann aber auch sein, dass die eigenständige Physiognomie auf nichts anderem als auf Zufällen basiert. Vielleicht auf einem Schönheitsideal, das zu einer gewissen Zeit i einer gewissen Bevölkerung herrschte. Wenn aus dieser Bevölkerung dann die mongolide Rasse entstand, wäre das die Erklärung für das Aussehen der Asiaten.
Übrigens ist der chinesische Raum abgeschlossen genug, damit sich hier ein eigener Menschenschlag ausbilden kann. Das muss ja schon in grauer Vorzeit passiert sein. Noch viel später, als sich die chinesische Hochkultur an zwei Zentren an den Flüssen Hwang-ho und Yangste entwickelte, kochte diese Kultur quasi im "eigenen Saft". Im Westen Hochgebirge und Wüsten, im Süden Hochgebirge, im Norden die Steppen der Mongolei, im Osten das Meer (Japan als absolute Ostgrenze des asiatischen Kontinents gesehen) - so groß China auch ist, wenn man nicht bewusst expandiert und das Meer als Verkehrsweg nutzt, kommt man nicht hinaus.
Die Hautfarbe jedenfalls ist eindeutig klimatisch bedingt. So sind Nordchinesen bedeutend hellhäutiger als Südchinesen oder noch weiter südlich lebende mongolide Völker. Auch Vermischungen mit einheimischen, nicht mongoliden Bevölkerungen können zu veränderter Hautfärbung geführt haben.
Ein Gerücht ist hingegen, dass Asiaten gelbe Haut haben. Ihre Hautfarbe unterscheidet sich kaum von der (gesunder) Europäer. Auch hierzulande sind ja Südeuropäer dunkler gefärbt als Nordeuropäer.
VG
Christian
Südchina, also das Gebiet südlich des Jangtse, wurde erst in geschichtlicher Zeit kolonisiert und sinisiert. Die assimisierte Vorbevölkerung war ganz zweifellos nichtmongolid und hat dies im Aussehen der Südchinesen hinterlassen. An den Küsten von Fukien und Kwantung lebte und lebt wahrscheinlich noch heute eine nichtmongolide seefahrende Bevölkerung, die vielleicht mit den Kmer verwandt ist.
Ich, und da bin ich nicht allein, halte diese boat people an den südchinesischen Küsten für Nachkommen der vorchinesischen Urbevölkerung, womit eine Verwandtschaft mit den Kmer keineswegs ausgeschlossen ist.
Die ausgeprägtesten mongoliden Züge zeigen die Mongolen, die Nordchinesen und die Turkvölker, was auch dazu führte, daß im Mongolenreich die Nordchinesen rechtlich weit besser gestellt waren als die Südchinesen.
Die Altasiaten im Norden Sibiriens hingegen haben keine ausgeprägten mongoliden Züge. Schneefelder sind daher auch wohl kaum die Ursache für Schlitzaugen, sonst hätten die finnugrischen Völker auch welche.
Chinesische Wissenschaftler propagieren eine direkte Abstammung vom asiatischen homo erectus, also unter Umgehung des neu aus Afrika zugewanderten homo sapiens. Es ist doch aber sehr sehr unwahrscheinlich, daß sich aus dem asiatischen Erektus ein mit Sapiens fast identischer Mensch entwickelt hat und wenn ja warum nur in Nordchina.
Hallo Harald,
ich glaube im Sinne der multiregionalen Theorie der Entstehung des modernen Menschen nicht an das Aussterben der asiatischen Homo Erectus. Diese Bevölkerungen tauschten ihre Erbanlagen z.B. durch Wanderungen mit anderen Erdbevölkerungen aus. Vorteilhafte Erbanlagen breiteten sich aus. Regional vorteilhafte Erbanlagen blieben regional weiter wichtig.
Für schmale Augen gibt es mehrere Varianten. Auch bei "Europäern gibt es ein großes Spektrum an Augenformen, von sehr groß rundlich bis sehr schmal.
Das leben am Eisrand bietet keine überzeugenden Erklärungen für alle Unterschiede, weil gerade viele Europäische Völker, wie die Menschen der späteren Erteböllekultur(Hamburger Kultur...) und die Menschen der finno-ugrischen Sprachgruppe sehr lange am Eisrand lebten - nördlich der "Mongoliden).
Heute spricht man ja nicht mehr von Rassen, weil es innerhalb der ehemaligen Großrassen sehr große Unterschiede und über die "Rassengrenzen" hinweg sehr viele Gemeinsamkeiten gibt. Die Hautfarbe ist kein geeignetes Merkmal zur Bestimmung einer Rasse. So sind die "Europiden" Südinder und viele "Europide" Ostafrikaner dunkelhäutig. Asiaten haben das ganze Spektrum der Hautfarben, wie Europäer.
| Geschichte-Forum | Kontakt | Impressum | AGB | Widerrufsbelehrung | Stellenangebote Links | Feedback | Medienlisten | Mediadaten |
Lesezeichen