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Tags: indianer

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Alt 24.08.2010, 10:44   #1 (permalink)
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Deimos befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Die Indianer

Aufgrund einer vorher aufgekommenen Diskussionen eröffne ich diesen Thread. Im Rahmen dieses Threads wollen wir erörtern ob

1. Die Indianer sich gegen die Europäer hätten wehren können. Und wenn wie?

2. RS. Aussage(folgt weiter unten) richtig ist.
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Alt 24.08.2010, 10:45   #2 (permalink)
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Deimos befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hier RS Aussage:

Ihr tut geradezu so, als gäbe es heute keine auch durchaus starke bzw. (mit-)bestimmende indianische Kultur mehr.

Gerade in Mittelamerika und im nördlichen Südamerika sind indianische Elemente in den Kulturen sehr stark, und es stimmt auch nicht, dass es dabei grundsätzlich um arme, bürgerkriegsgeschüttelte Länder ginge.


Interessant ist hierbei auch, warum die Ureinwohner in besagten Gebieten vielfach überlebt und ihre Kultur zumindest teilweise bewahrt haben,

in Nordamerika und Argentinien, Uruguay, Brasilien hingegen nicht.
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Alt 24.08.2010, 10:57   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Deimos Beitrag anzeigen
Gerade in Mittelamerika und im nördlichen Südamerika sind indianische Elemente in den Kulturen sehr stark, und es stimmt auch nicht, dass es dabei grundsätzlich um arme, bürgerkriegsgeschüttelte Länder ginge.
@RS:
Bitte definiere "Elemtente in den Kulturen"!

Die Länder Mittelamerikas und im nördlichen Südamerika sind durchweg arme Länder im Sinne des UN-Index, und in den meisten davon gibt es Bürgerkriege bzw. gab es in der jüngeren Vergangenheit Bürgerkriege.
Zwar ist gerade in vielen mittelamerikanischen Staaten das indigene Element sehr stark, allerdings ist die "Kultur" dieser Staaten von den spanischstämmigen Einwohnern geprägt. Auch dort, wie Indianer/Indios die Bevölkerungsmehrheit stellen (Guatemala, Honduras, Belize), haben sie nur sehr wenig Möglichkeiten, an der Gestaltung des Staates mitzuwirken.

Bewahren konnten sie ihre Kultur nur in Resten. Das hat einerseits mit den spanischen Eroberern zu tun, die selbige Kulturen systematisch verfolgten und vernichteten, andererseits damit, dass die Indigenen gesellschaftlich an den äußersten Rand gedrängt wurden. Und das bis heute.

Es stimmt zwar, dass in Nordamerika, Argentinien und Uruguay (nicht aber in Brasilien - dort dienten die ausgedehnten Urwaldgebiete als Refugium; zumindest bis in die jüngste Vergangenheit) noch weniger von der Kultur der Indianer/Indios übriggeblieben ist (wobei sich die nordamerikanischen Indianer in den letzten Jahrzehnten bemerkenswert "erholt" haben), aber du erweckst den Eindruck, in den übrigen Staaten des amerikanischen Doppelkontinents ginge es den Indianern/Indios geradezu glänzend. Das stimmt definitiv nicht!

VG
Christian
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Alt 24.08.2010, 12:44   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von 913Chris Beitrag anzeigen
@RS:
Bitte definiere "Elemtente in den Kulturen"!

Die Länder Mittelamerikas und im nördlichen Südamerika sind durchweg arme Länder im Sinne des UN-Index, und in den meisten davon gibt es Bürgerkriege bzw. gab es in der jüngeren Vergangenheit Bürgerkriege.
Zwar ist gerade in vielen mittelamerikanischen Staaten das indigene Element sehr stark, allerdings ist die "Kultur" dieser Staaten von den spanischstämmigen Einwohnern geprägt. Auch dort, wie Indianer/Indios die Bevölkerungsmehrheit stellen (Guatemala, Honduras, Belize), haben sie nur sehr wenig Möglichkeiten, an der Gestaltung des Staates mitzuwirken.
Die Regierung besteht meistens aus Weißen die nur das Interesse der weißen Farmer, etc. verttreten.
Zitat:
Zitat von 913Chris Beitrag anzeigen
Bewahren konnten sie ihre Kultur nur in Resten. Das hat einerseits mit den spanischen Eroberern zu tun, die selbige Kulturen systematisch verfolgten und vernichteten, andererseits damit, dass die Indigenen gesellschaftlich an den äußersten Rand gedrängt wurden. Und das bis heute.
Die Kulturen der Weißen haben die der Indianer fast komplett verdrängt.
Zitat:
Zitat von 913Chris Beitrag anzeigen
Es stimmt zwar, dass in Nordamerika, Argentinien und Uruguay (nicht aber in Brasilien - dort dienten die ausgedehnten Urwaldgebiete als Refugium; zumindest bis in die jüngste Vergangenheit) noch weniger von der Kultur der Indianer/Indios übriggeblieben ist (wobei sich die nordamerikanischen Indianer in den letzten Jahrzehnten bemerkenswert "erholt" haben), aber du erweckst den Eindruck, in den übrigen Staaten des amerikanischen Doppelkontinents ginge es den Indianern/Indios geradezu glänzend. Das stimmt definitiv nicht!

VG
Christian
Stimmt. Selbst den meisten Indianern in Nordamerika geht es nicht glänzend.
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Alt 25.08.2010, 08:38   #5 (permalink)
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Zitat:
Was ein Trost!
<-von Dieter


Allerdings dieter, denn das zeigt uns das die Religion in der Sache nur vorgeschoben war.
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Alt 25.08.2010, 09:46   #6 (permalink)
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Fabian ist ein sehr geschätzer MenschFabian ist ein sehr geschätzer MenschFabian ist ein sehr geschätzer MenschFabian ist ein sehr geschätzer Mensch
Zitat:
Zitat von Obelix Beitrag anzeigen
In der Schweiz haben die Bauern seit Jahrzehnte Probleme, ihre Welt ist von Städter meilenweit entfernt.
Die Bauerorganisation hat "Buure Zmorge" Bauern Frühstück, die Städter werden am ersten 1. August (Nationalfeiertag der Schweiz ) eingeladen.
Die Städter können einen Tag auf den Hof verbringen und werden mit zahlreiche Köstlichkeiten eingedeckt, Züpf und Rösti.
Das gleiche könnten die Indianer tun, sie könnte am Thanksgiving zusammen mit den Weissen feieren und gleichzeitig ihre Probleme aufmerksam machen.

In solch eine Atmorspähre kann manchmal Wunder wirken und vielleicht könnte so der Zusammenhalt gestärkt werden.

LG
Obelix
Das wird leider nie passieren. Die Indianer sind viel ärmer als die Weißen in Amerika und besitzen meistens kaum genug um zu überleben. Des weiteren würde ein Weißer nie zu den Indianern ins Reservat kommen.
Außerdem wieso sollte ein weißer Amerikaner dann die Indianer einladen ??
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Alt 25.08.2010, 10:16   #7 (permalink)
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dieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nett
Zitat:
Zitat von Deimos Beitrag anzeigen
<-von Dieter


Allerdings dieter, denn das zeigt uns das die Religion in der Sache nur vorgeschoben war.
Lieber Deimos,
sie war nur vorgeschoben und galt als Mittel zum Zweck.
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Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu.

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Alt 25.08.2010, 10:37   #8 (permalink)
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Fabian ist ein sehr geschätzer MenschFabian ist ein sehr geschätzer MenschFabian ist ein sehr geschätzer MenschFabian ist ein sehr geschätzer Mensch
Zitat:
Zitat von dieter Beitrag anzeigen
Lieber Deimos,
sie war nur vorgeschoben und galt als Mittel zum Zweck.
Da bin ich mir nicht so sicher. Es ging nur um das Land und um die Rohstoffe. Religion war in diesem Fall zweitrangig.
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Alt 25.08.2010, 13:43   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
Da bin ich mir nicht so sicher. Es ging nur um das Land und um die Rohstoffe. Religion war in diesem Fall zweitrangig.
pardon sie war drittrangig den auf Platz 1 war das Monarchische ego
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Alt 25.08.2010, 14:37   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
Da bin ich mir nicht so sicher. Es ging nur um das Land und um die Rohstoffe. Religion war in diesem Fall zweitrangig.
Lieber Fabian,
genau das habe ich doch geschrieben.
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