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24.08.2010, 10:44
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Haushofmeister
Registriert seit: 07.01.2010 Ort: NRW
Beiträge: 288
| Die Indianer Aufgrund einer vorher aufgekommenen Diskussionen eröffne ich diesen Thread. Im Rahmen dieses Threads wollen wir erörtern ob
1. Die Indianer sich gegen die Europäer hätten wehren können. Und wenn wie?
2. RS. Aussage(folgt weiter unten) richtig ist.
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"Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt"(Mahatma Gandhi)
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24.08.2010, 10:45
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Haushofmeister
Registriert seit: 07.01.2010 Ort: NRW
Beiträge: 288
| Hier RS Aussage:
Ihr tut geradezu so, als gäbe es heute keine auch durchaus starke bzw. (mit-)bestimmende indianische Kultur mehr.
Gerade in Mittelamerika und im nördlichen Südamerika sind indianische Elemente in den Kulturen sehr stark, und es stimmt auch nicht, dass es dabei grundsätzlich um arme, bürgerkriegsgeschüttelte Länder ginge.
Interessant ist hierbei auch, warum die Ureinwohner in besagten Gebieten vielfach überlebt und ihre Kultur zumindest teilweise bewahrt haben,
in Nordamerika und Argentinien, Uruguay, Brasilien hingegen nicht.
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"Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt"(Mahatma Gandhi)
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24.08.2010, 10:57
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.341
| Zitat:
Zitat von Deimos Gerade in Mittelamerika und im nördlichen Südamerika sind indianische Elemente in den Kulturen sehr stark, und es stimmt auch nicht, dass es dabei grundsätzlich um arme, bürgerkriegsgeschüttelte Länder ginge. | @RS:
Bitte definiere "Elemtente in den Kulturen"!
Die Länder Mittelamerikas und im nördlichen Südamerika sind durchweg arme Länder im Sinne des UN-Index, und in den meisten davon gibt es Bürgerkriege bzw. gab es in der jüngeren Vergangenheit Bürgerkriege.
Zwar ist gerade in vielen mittelamerikanischen Staaten das indigene Element sehr stark, allerdings ist die "Kultur" dieser Staaten von den spanischstämmigen Einwohnern geprägt. Auch dort, wie Indianer/Indios die Bevölkerungsmehrheit stellen (Guatemala, Honduras, Belize), haben sie nur sehr wenig Möglichkeiten, an der Gestaltung des Staates mitzuwirken.
Bewahren konnten sie ihre Kultur nur in Resten. Das hat einerseits mit den spanischen Eroberern zu tun, die selbige Kulturen systematisch verfolgten und vernichteten, andererseits damit, dass die Indigenen gesellschaftlich an den äußersten Rand gedrängt wurden. Und das bis heute.
Es stimmt zwar, dass in Nordamerika, Argentinien und Uruguay (nicht aber in Brasilien - dort dienten die ausgedehnten Urwaldgebiete als Refugium; zumindest bis in die jüngste Vergangenheit) noch weniger von der Kultur der Indianer/Indios übriggeblieben ist (wobei sich die nordamerikanischen Indianer in den letzten Jahrzehnten bemerkenswert "erholt" haben), aber du erweckst den Eindruck, in den übrigen Staaten des amerikanischen Doppelkontinents ginge es den Indianern/Indios geradezu glänzend. Das stimmt definitiv nicht!
VG
Christian |
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24.08.2010, 12:44
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 16.05.2009 Ort: Westfalen
Beiträge: 6.448
| Zitat:
Zitat von 913Chris @RS:
Bitte definiere "Elemtente in den Kulturen"!
Die Länder Mittelamerikas und im nördlichen Südamerika sind durchweg arme Länder im Sinne des UN-Index, und in den meisten davon gibt es Bürgerkriege bzw. gab es in der jüngeren Vergangenheit Bürgerkriege.
Zwar ist gerade in vielen mittelamerikanischen Staaten das indigene Element sehr stark, allerdings ist die "Kultur" dieser Staaten von den spanischstämmigen Einwohnern geprägt. Auch dort, wie Indianer/Indios die Bevölkerungsmehrheit stellen (Guatemala, Honduras, Belize), haben sie nur sehr wenig Möglichkeiten, an der Gestaltung des Staates mitzuwirken. | Die Regierung besteht meistens aus Weißen die nur das Interesse der weißen Farmer, etc. verttreten. Zitat:
Zitat von 913Chris Bewahren konnten sie ihre Kultur nur in Resten. Das hat einerseits mit den spanischen Eroberern zu tun, die selbige Kulturen systematisch verfolgten und vernichteten, andererseits damit, dass die Indigenen gesellschaftlich an den äußersten Rand gedrängt wurden. Und das bis heute. | Die Kulturen der Weißen haben die der Indianer fast komplett verdrängt. Zitat:
Zitat von 913Chris Es stimmt zwar, dass in Nordamerika, Argentinien und Uruguay (nicht aber in Brasilien - dort dienten die ausgedehnten Urwaldgebiete als Refugium; zumindest bis in die jüngste Vergangenheit) noch weniger von der Kultur der Indianer/Indios übriggeblieben ist (wobei sich die nordamerikanischen Indianer in den letzten Jahrzehnten bemerkenswert "erholt" haben), aber du erweckst den Eindruck, in den übrigen Staaten des amerikanischen Doppelkontinents ginge es den Indianern/Indios geradezu glänzend. Das stimmt definitiv nicht!
VG
Christian | Stimmt. Selbst den meisten Indianern in Nordamerika geht es nicht glänzend.
__________________ Mitglied der Aktionsgruppe Rettet das Forum |
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25.08.2010, 08:38
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Haushofmeister
Registriert seit: 07.01.2010 Ort: NRW
Beiträge: 288
| <-von Dieter
Allerdings dieter, denn das zeigt uns das die Religion in der Sache nur vorgeschoben war. 
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25.08.2010, 09:46
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 16.05.2009 Ort: Westfalen
Beiträge: 6.448
| Zitat:
Zitat von Obelix In der Schweiz haben die Bauern seit Jahrzehnte Probleme, ihre Welt ist von Städter meilenweit entfernt.
Die Bauerorganisation hat "Buure Zmorge" Bauern Frühstück, die Städter werden am ersten 1. August (Nationalfeiertag der Schweiz ) eingeladen.
Die Städter können einen Tag auf den Hof verbringen und werden mit zahlreiche Köstlichkeiten eingedeckt, Züpf und Rösti.
Das gleiche könnten die Indianer tun, sie könnte am Thanksgiving zusammen mit den Weissen feieren und gleichzeitig ihre Probleme aufmerksam machen.
In solch eine Atmorspähre kann manchmal Wunder wirken und vielleicht könnte so der Zusammenhalt gestärkt werden.
LG
Obelix | Das wird leider nie passieren. Die Indianer sind viel ärmer als die Weißen in Amerika und besitzen meistens kaum genug um zu überleben. Des weiteren würde ein Weißer nie zu den Indianern ins Reservat kommen.
Außerdem wieso sollte ein weißer Amerikaner dann die Indianer einladen ??
__________________ Mitglied der Aktionsgruppe Rettet das Forum |
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25.08.2010, 10:16
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Zitat:
Zitat von Deimos <-von Dieter
Allerdings dieter, denn das zeigt uns das die Religion in der Sache nur vorgeschoben war.  | Lieber Deimos,
sie war nur vorgeschoben und galt als Mittel zum Zweck. 
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25.08.2010, 10:37
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 16.05.2009 Ort: Westfalen
Beiträge: 6.448
| Zitat:
Zitat von dieter Lieber Deimos,
sie war nur vorgeschoben und galt als Mittel zum Zweck.  | Da bin ich mir nicht so sicher. Es ging nur um das Land und um die Rohstoffe. Religion war in diesem Fall zweitrangig.
__________________ Mitglied der Aktionsgruppe Rettet das Forum |
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25.08.2010, 13:43
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Haushofmeister
Registriert seit: 07.01.2010 Ort: NRW
Beiträge: 288
| Zitat:
Zitat von Fabian Da bin ich mir nicht so sicher. Es ging nur um das Land und um die Rohstoffe. Religion war in diesem Fall zweitrangig. | pardon sie war drittrangig den auf Platz 1 war das Monarchische ego   
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25.08.2010, 14:37
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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Beiträge: 8.802
| Zitat:
Zitat von Fabian Da bin ich mir nicht so sicher. Es ging nur um das Land und um die Rohstoffe. Religion war in diesem Fall zweitrangig. | Lieber Fabian,
genau das habe ich doch geschrieben. 
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