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04.04.2011, 15:25
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
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| Sturm auf Jerusalem-Suche nach der histor. Wahrheit Bibeltext und assyrische Quellen werfen unterschiedliches Licht auf Feldzug gegen Jerusalem Der Sturm auf Jerusalem 701 vor Christus gehört zu den spannendsten Geschichten des Alten Testaments. Sie erzählt, wie das assyrische Heer vor den Mauern Jerusalems steht - und Jahwe die heilige Tempelstadt rettet. Die assyrischen Quellen dagegen wissen nichts von alledem und rühmen den erfolgreichen Feldzug. Forscher gingen der Geschichte nach. Quelle: Terra X - ZDF.de
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05.04.2011, 14:01
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Am Ende des 8.Jahrhunderts vor Christus brodelt es im Heiligen land. Die Menschen leiden unter der Fremdherrschaft durch die Assyrer, deren Weltreich sich vom Persischen Golf bis zum Mittelmeer erstreckt. Als der assyrische Großkönig auf einem neuen Eroberungszug getötet wird, entsteht plötzlich ein Machtvakuum, das zu Unruhen und Aufständen im Land führt. Im äußersten Westen des Großreichs liegt die Provinz Israel und der Vasallenstaat Juda. Quelle:Terra X - ZDF.de
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06.04.2011, 15:21
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Machtstrukturen brechen auf Auch der judäische Vasallenkönig Hisjia nutzt die Gunst der Stunde. Hiskia stellt seine tributzahlungen an den Königshaof Assur ein und fühlt sich der verhassten Weltmacht nicht länger untertan. Assyrien antwortet mit eine massiven Strafaktion. Der neue, starke mann an der Spitze, Großkönig Sanherib, zieht auch gegen Jerusalem. Er schlägt eine Schneise der Zerstörung, macht Städte und Dörfer dem Erdboden gleich und steht schließlich vor den Toren der heiligen Tempelstadt, dem religiösen Zentrum des judäischen Staates. Quelle:Terra X - ZDF.de
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07.04.2011, 13:58
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Übermacht des feindlichen Heeres Jerusalem scheint hofflungslos verloren. Zu groß ist die Übermacht des feindlichen Heere, um an rettung zu glauben. Doch dann geschieht etwas völlig Unerwartetes. Die Assyrer ziehen ab. Jerusalem bleibt unversehrt, und König Hiskia wird kein Haar gekrümmt. Was das Alte Testament berichtet: Dem Alten Testamenst nach hat der hebräische Gott Jahwe die Tempelstadt gerettet. Er hat die verzweifelten Gebete Hiskias erhört und nachts seinen Racheengel in das Feldlager der Feinde geschickt. Als am nächsten Morgen 185.000 Mann tot in ihrem Blut liegen, erfasst den assyrischen König das Grauen, berichtet die Bibel. Der Herrscher bricht die Belagerung ab und tritt übereilt den Rückzug an. Quelle:Terra X - ZDF.de
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07.04.2011, 15:16
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Kanzler
Registriert seit: 08.02.2011 Ort: Hameln
Beiträge: 627
| Wissenschaftler vermuten, dass die Pest am Tod der Assyrer Schuld war und sich das Heer wegen dieser Verluste zurück zog.
LG Tashunka
__________________ Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters |
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08.04.2011, 13:21
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Lieber Tashunka,
ich habe im ZDF unter Terra X die Sendung gesehen. Da der jüdische König den Assyrern enorme Abgaben zugesichert hatte und sie bei der Belagerung von einer jüdischen Festung (weiß den Namen nicht mehr) schon enorme Verluste hatten, hat sich der assyrische Großkönig mit den Abgaben zufrieden gegeben. 
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08.04.2011, 15:27
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Quellen widersprechen sich Die assyrischen Quellen dagegen wissen nichts von alledem. Sie rühmen den erfolgreichen Feldzug und betonen, dass Sanherib 46 judäische Städte erobert und Hiskia in seiner Hauptstadt "wie einem Vogel in seinem Käfig" eingesperrt und zu gigantisch hohen Tribut verpflichtet hat. In Jerusalem haben Forscher aber weder Brand- noch andere Zerstörungsspuren aus der Assyrerzeit gefunden. Sie entdeckten die Stadtmauer im Westen sowie die unterirdische Wasserleitung, von der die Bibel berichtet. Auf dem Tempelberg holten die Archäologen vor kurzem ein völlig unbeschädigtes Amtsgebäude aus der Zeit Hiskias aus dem Boden. Kein Zweifel: Auch nach der Invasion der Assyrer florierte die Tempelstadt, und Hiskia regierte noch viele Jahre. Quelle: Terra X - ZDF.de
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08.04.2011, 18:52
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Kanzler
Registriert seit: 08.02.2011 Ort: Hameln
Beiträge: 627
| Zitat:
Zitat von dieter Lieber Tashunka,
ich habe im ZDF unter Terra X die Sendung gesehen. Da der jüdische König den Assyrern enorme Abgaben zugesichert hatte und sie bei der Belagerung von einer jüdischen Festung (weiß den Namen nicht mehr) schon enorme Verluste hatten, hat sich der assyrische Großkönig mit den Abgaben zufrieden gegeben.  | Was blieb ihm auch anderes übrig wenn seine Männer nicht mehr ausreichten Jerusalem im Sturm zu erobern. Natürlich bot ihm Hiskia Tribute an. Aber nur um sein Land zu retten. Das rießige assyrische Heer frass es kahl und plünderte Dörfer und Städte.
LG Tashunka
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09.04.2011, 09:46
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
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| Lieber Tashunka,
so war es. 
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09.04.2011, 13:53
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
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| Bedeutende Epoche Hat die Bibel doch Recht? Aber warum ließ sich Sanherib, der als blutrünstiger Eroberer gefürchtet war, das Ziel seines Feldzuges entgehen? Und warum sah er davon ab, Jerusalem zu schleifen und den Anführer Hiskia zu Tode zu foltern, wie er es sonst üblicherweise mit anderen Aufständischen tat? Das Ereignis findet statt in einer Epoche, die als Markstein auf dem Weg zum Monotheismus gilt und somit von maßgebender Bedeutung für die kulturelle Geschichte des Abendlandes ist. Quelle: Terra X - ZDF.de
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