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24.04.2011, 14:01
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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| Echnaton bricht mit der Tradition Im Zeichen des Sonnengottes Um 1350 vor Christus ist Ägypten so machtvoll wie nie zuvor. Seit einem halben Jahrhunderft herrscht Frieden im Reich, in dem gut wier Millionen Menschen leben. doch schon bald bahnt sich hier ein Machtkampf an, der das Land erschüttern wird. Der neue Pharao Echnaton bricht mit dem Jahrtausende alten Kult und stürzt das Land ins Chao. Was trieb ihn an? Was ist sein Vermächtnis? Quelle: Terra X - ZDF.de
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25.04.2011, 14:08
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
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| Die einmalige Geschichte Echnatons beginnt mit seinem Vater Amenophis dem Dritten. Der Pharao lässt sich in gewaltigen Bauwerken als "Gott auf Erden" feiern, als Abbild des Sonnengottes. Eine geschickte Kampfansage an die Priester, denn hinter den Kulissen schwelt schon lange ein Konflikt: Seit der Gründung Ägyptens vor über tausend Jahren steht der Pharao an der Spitze des Staates. Doch die Amun-Priester gewinnen immer mehr Einfluss auf die Politik des Landes. Quelle: Terra X - ZDF.de
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26.04.2011, 14:18
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
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| Amenophis als Gott der Sonnenscheibe Für Amenophis den Dritten sind Reichtum und Macht der Priester zum Problem geworden. Seine Vorgänger haben einen Großteil der Kriegsbeute aus ihren Feldzügen den Göttern gestiftet. Gold, Siber, aber auch Kupfer und andere wertvolle Rohstoffe haben die Schatzkammern der Amun-Tempel gefüllt. Die Vorgänger von Amenophis waren bedeutende Feldherrn. In vielen Schlachten haben sie nicht nur die Grenzen des Reiches gesichert und dem Land dauerhaften Frieden gebracht. Sie eroberten auch Palästina und Syrien und herrschten schließlich von Nubien - dem Goldland der Pharonen - bis zum Euphrat in Vorderasien. Quelle: Terra X - ZDF.de
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27.04.2011, 14:08
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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| Aus unterworfenen Völkern wurden tributpflichtige Vasallen, deren Reichtümer nach Ägypten flossen. Anders als sein Vorgänger Thutmoses III., der allein 17 Feldzüge unternahm, zieht Amenophis nie in einen großen Krieg. Er hat ein Weltreich geerbt und muß keine fremden Völker unterwerfen. Und trotzdem wagt er mehr als alle vor ihm: Seine Kampfansage richtet sich gegen die mächtige Priesterschaft des eigenen Reiches. Quelle: Terra X - ZDF.de
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28.04.2011, 14:10
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
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| Amenophis identifiziert sich mit dem Gott der Sonnenscheibe Aton, der die ganze Schöpfung umfasst und für alle sichtbar ist. Es ist der Sonnenkult, den sein Sohn entscheident ausbauen wird. Als Amenophis im 38. Jahr seiner Regierung stirbt, folg Echnaton. Er will vollenden, was sein Vater einst begann. Echnatons Bruch mit den Traditionen Im vierten Jahr seiner Herrschaft gibt Echnaton den Befehl, die Tempel des Reichsgottes Amun zu schließen - für immer. Der neue Pharao lässt seine Anhänger die Gotteshäuser stürmen, Tempelschätze beschlagnahmen und die Götterbilder zerstören. Nir zuvor sollte ein ganzes Volk seinen Göttern abschwören, ein ungeheures Sakrileg. in allen Tempeln lässt er den Namen des Reichsgottes Amun ausmeißeln. Von jetzt an soll Aton allein über Ägypten herrschen, der Gott des gleißenden Sonnenlichtes. Echnaton und seine Mitregentin Nofretete sind von nun an die einzigen Mittler zum neuen Gott. Quelle: Terra X - ZDF.de
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29.04.2011, 15:18
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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| Die Tempel des Aton sollen die Heiligtümer des Amun in den Schatten stellen, sie erhalten sämtliche Steuereinnahmen. Alle anderen Tempel dagegen geraten in wirtschaftliche Schwierigkeiten und sind nicht überlebensfähig. Verzweifelt versuchen die Priester des Amun, die Statuen ihres Gottes zu retten. Doch jeder Widerstand ist zwecklos, Aufrührer werden in Straflager verbannt. Quelle: Terra X - ZDF.de
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30.04.2011, 14:36
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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| Echnaton will auch weg von der Hauptstadt Theben, da noch ganz den Geist Amuns atmet. 400 Kilometer nördlich davon gründet er in seinem fünften Regierungsjahr ein neues Zentrum - Achet-Aton - der "Horizont des Aton" - auf fast menschenleerem Gebiet, mitten im Wüstensand. Dort lassen Echnaton und Nofretete sich als Kinder eines Sonnengottes feiern. Quelle:Terra X - ZDF.de
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01.05.2011, 14:08
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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| Eingottglaube wird nicht akzeptiert Die neue Religion ist einfach. An die Stelle der vielen Götter ist Aton getreten. Und anders als diese trägt er auch nur einen einzigen Namen. Einheit statt Vielheit. Seine neue Version des einen Gottes sollte für alle gelten - doch sie bleibt die religion einer kleinen Elite. Der Großteil der Mneschen sehnt sich nach der herkömmlichen Ordnung mit ihren vielen Göttern, die ihr Leben bisher bestimmte. Dazu Ägyptologe Donald Redford: " Sogar in seiner eigenen Stadt wird Echnatons neue Religion kaum angenommen. In den Randbezirken von Amarna hat man kleine Götterstatuen und Fetische der alten Kunde gefunden. Selbst an diesen neuen Ort beten Menschen noch zu den alten Göttern." Echnaton, der Gottesohn, hat sein Volk vergessen. Quelle. Terra X - ZDF.de
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03.05.2011, 13:08
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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| Der große Religionstifter scheitert und stirbt in jungen Jahren. Kaum etwas wird von seinem Lebenswerk übrig bleiben. In die Erinnerung Ägyptens geht er als Ketzer ein. Seine Stadt Achet-Aton ist dem Untergang geweiht. Ihre bautenwerden geschleift, die Steine als Baumaterial neuer Tempel für die alten Götter verwendet. Die Jahrtausende alten Traditionen haben sich als stärker erwiesen. Quelle: Terra X - ZDF.de
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04.05.2011, 14:10
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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| Vorläufer des Monotheismus Echnatons Andenken wird verfemt. Sein Name von der offiziellen Königsliste gestrichen. Sein Sohn Tutenchamun verflucht das Vermächtnis seines Vaters und stellt die alte Ordnung wieder her. Amun kehrt auf seinen Göttertrohn zueück, und die Macht der Priester ist stärker als zuvor. Nie wieder wird ein Pharao ihre Rolle in der ägyptischen Gesellschaft beschneiden. Theben verliert seinen Status als Hauptstadt, doch bleibt bis zu Ende der ägyptischen Geschichte religiöses Zentrum des Landes. Quelle: Terra X - ZDF.de
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