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  1. #31
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    Was mich besonders gestört hat, das waren die entsetzlich stinkenden Trabbis, wenn sie auf der Schwäbischen Alb rumfuhren, am besonders schönen Oberlauf der Donau, und dort die gute Luft mit ihren bläulichen Abgasen verpesteten.

  2. #32
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    Trabis

    Besonders gefährlich wurde es bei den Autobahneinfahrten. Manche Ossis kapierten nicht, dass man mit Schwung in deutsche Autobahnen einfährt, sondern blieben vorne stehen. Dann musstest du als Nachfolger auch aus dem Stand starten, das konnte gefährlich werden ...

  3. #33
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    Zitat Zitat von PèreJoseph Beitrag anzeigen
    Die Leute konnten halt jahrzehntelang ihr Geld nur für ohnehin subventionierte Waren ausgeben - da bleibt einiges an der hohen Kante haften. Und was dort haftengeblieben war, wurde ganz schnell auf neueröffnete Konten der Familie verteilt und dann bestmöglichst umgetauscht in harte D-Mark.

    Der damalige Bundesbankpräsident Pöhl hatte mit seiner Rücktrittsdrohung für den Fall, daß das gesamte Vermögen im Verhältnis 1:1 umgetauscht werde, schon recht.

    Im Ausland hat man sich ja über so viel Hirnrissigkeit in der deutschen Regierung an den Kopf gegriffen.
    ...
    Es mag stimmen,

    dass es hier und da Ungerechtigkeiten gab in Sachen Umtausch;

    geschadet hat es der Wirtschaft aber mitnichten,

    jedenfalls nicht in der Situation.


    Man könnte die Rechnung jetzt von hinten aufmachen und behaupten, dass genau deswegen wichtige und reife Reformen verschleppt wurden....



    LG

  4. #34
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    Ihre Trabis und ihr Fahrverhalten kann man den Ossis aber nicht vorwerfen. Ebensowenig, dass sie sich die kaputtesten Schrottmühlen andrehen liessen.

    Sie wussten es halt nicht anders bzw. fuhren halt mit den Autos rum, die sie hatten.

    Wem man hingegen in dieser Beziehung wirklich was vorwerfen muss, das sind die Wessis. Mal schnell die fette Kohle machen und die "von drüben" kräftig ausnutzen - so kann das nicht gut gehen mit der Wiedervereinigung (zumindest mit der in den Köpfen).

    Ich kann mich erinnern, dass mir einer erzählte, mehrere seiner Arbeitskollegen seien Ende 89/Anfang 90 wiederholt nach Sachsen, Thüringen oder in die Tschechei gefahren, hätten sich mit billiger, aber sehr guter Wrust eingedeckt (sprich den Kofferraum voll gemacht) und seien wieder heim gefahren. Dort wurde die Wurst dann unter der Hand verscherbelt. Nur - das meiste bekamen sie nicht los.
    Wohl dem, der da noch so viel Hirn hatte, wenigstens lauter Dauerwurst zu kaufen. Einige haben sich beschwert, dass die Ossi-Wurst im Kofferraum verdorben sei, bevor sie verkauft/gegessen worden sei. "Miese Qualität! Die Wurst aus dem Supermarkt hält wochenlang!!"

    Ich dachte mir damals (wie heute auch), ob die armen Wessis denn am Verhungern gewesen seien oder warum sonst fühlten die sich zum Hamstern animiert?!?

    Die Story wurde übrigens kopfschüttelnd erzählt - auch dem Erzähler fehlte jegliches Verständnis für diese Hamsterfahrten...

    VG
    Christian

  5. #35
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    Zitat Zitat von 913Chris Beitrag anzeigen
    Ich dachte mir damals (wie heute auch), ob die armen Wessis denn am Verhungern gewesen seien oder warum sonst fühlten die sich zum Hamstern animiert?!?

    Die Story wurde übrigens kopfschüttelnd erzählt - auch dem Erzähler fehlte jegliches Verständnis für diese Hamsterfahrten...
    Wenn's nicht so weit von meiner Garnison in die DDR gewesen wäre, hätte ich mich mit Rinderfilet eingedeckt - das soll spottbillig gewesen sein im Vergleich zu den Preisen im Westen der Republik. Wenn ich mir vorstelle, vom Oberlauf der Donau mit meinem alten 2CV nach Thüringen fahren zu müssen - heute noch: oh Graus!

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