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Tags: brd, ddr, wende

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Alt 21.01.2011, 23:17   #1 (permalink)
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Benutzerbild von HansBaer
 
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HansBaer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Beitrag der BRD am Zusammenbruch der DDR

Hallo!

Ich hab von meinem Dozenten die Aufgabe bekommen, Gründe für den Zusammenbruch der DDR und der Maueröffnung zu sammeln.
Dabei besteht ein spezieller Aufgabenbereich darin, den Beitrag der Bundesrepublik daran darzustellen.
Die Aufgabe gestaltet sich für mich schwer, da ich bei meiner Recherche hauptsächlich auf Innenpolitische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Gründe stoße.
Ein Zusammenhang ist sicherlich die hohe Kreditlast der DDR zugunsten der BRD, mehr fällt mir dazu jedoch nicht ein.

Evtl. könnt ihr mir weiterhelfen

Grüße
HansBaer ist offline  
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Alt 22.01.2011, 06:38   #2 (permalink)
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Benutzerbild von tiger456
 
Registriert seit: 19.02.2008
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tiger456 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäretiger456 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Der langsame Untergang der DDR begann im Prinzip 1969, als in der BRD die neu gewählte sozialliberale Koalition Brandt/Scheel ihre neue Ostpolitik startete, die auch eine Öffnung zur DDR hin beinhaltete. Zuerst holte man sich das Plazet bei der damaligen Führungsmacht UdSSR, bei Breshnjew und Kossygin in Moskau ab. Neue Reiseverordnungen, neue Passierscheinabkommen, Westgeld für die chronisch unterfinanzierte DDR für vielfältige Gegenleistungen Ostberlins, das alles unterminierte die Autorität der DDR von Jahr zu Jahr immer mehr. Als die DDR es merkte, war es schon zu spät. Hinzu kam der wachsende Freiheitswille der mutigen DDR-Bürger, der von Jahr zu Jahr wuchs. 1989 fiel das ganze wie ein Kartenhaus zusammen. Ohne Gorbatschow wäre das nicht möglich gewesen. Die DDR war die Kriegsbeute, und es fiel vielen Russen ansagbar schwer, ihren Untergang und ihren Wechsel ins Westlager miterleben zu müssen.
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Alt 22.01.2011, 08:55   #3 (permalink)
Benutzer
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ScarReno befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ein wichtiger Grund wäre auch, dass das ZDF nach der neuen Reiseverordnung einfach gesendet hatte, dass die Mauer doch nun offen wäre, was ja völliger Quatsch in dem Moment in der DDR war. Da jeder normale Bürger der DDR auch ZDF gesehen hatte, sprach sich dies enorm rum und es kam zu dem größten Missverständnis der Zeit, dass die Grenzsoldaten nicht mehr stoppen konnten und letzendlich die Mauer aufgemacht haben. (Kann man sich alles bei Youtube reinziehen.

Das andere ist wie tiger schon sagte die Ostpolitik. Siehe zur neuen Politik der BRD : Moskauer Vertrag, Warschauer Vertrag, Geraer Forderungen, Tischrede Schmidt, Honecker. Alles wirkte sicherlich ein wenig auf zum einen das DDR - Regime zum anderen auf die Bürger, die auch den wirtschaftlichen Aufschwung der BRD nicht übersehen konnten.
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Ein schier nie endendes sein. Ein Raum - In Unendlichkeit getaucht. In ihm geh ich umehr. Egal wohin - Er ist niemals leer. Jede Bewegung - Jeder Schritt - Bereichert mich mit - Schier unendlichen Dingen. - Ist es nicht das Allergrößte - Zu wissen?
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Alt 22.01.2011, 10:16   #4 (permalink)
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Ihr Lieben,
es ist doch ganz einfach, Planwirtschaft funktioniert nicht und für den Kommunismus sind die meisten Menschen zu egoistisch. Außerdem konnten die meisten Ossis Westfernsehen empfangen und waren somit über die Entwicklung im Westen orientiert.
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dieter ist offline  
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Alt 22.01.2011, 14:01   #5 (permalink)
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HansBaer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
@dieter: mir geht es mehr um das einwirken der ostpolitik der brd auf den untergang der ddr. dass das westfernsehen ein katalysator der unzufriedenheit im osten war ist aber sicherlich richtig und werd ich auch in meiner arbeit erwähnen.

@tiger:
du meinst also, dass der udssr die dringend benötigten westdeutschen devisen immer wichtiger wurden, im gegenzug aber der "klotz am bein" ddr rational betrachtet immer unwichtiger wurde. fiel es evtl. dadurch gorbatschow leichter, sich von der maroden ddr zu trennen? oder war die sowjetunion ende der 80er sogar schon abhängig von westdeutschen krediten?
mir fällt es noch schwer, die unter willy brandt begonnene politik der entspannung als direkte ursache in zusammenhang zu bringen. kann mir da noch jemand helfen?

danke schonmal und grüße
HansBaer ist offline  
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Alt 22.01.2011, 14:12   #6 (permalink)
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Benutzerbild von tiger456
 
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Zitat:
Zitat von HansBaer Beitrag anzeigen
@tiger:
du meinst also, dass der udssr die dringend benötigten westdeutschen devisen immer wichtiger wurden, im gegenzug aber der "klotz am bein" ddr rational betrachtet immer unwichtiger wurde. fiel es evtl. dadurch gorbatschow leichter, sich von der maroden ddr zu trennen? oder war die sowjetunion ende der 80er sogar schon abhängig von westdeutschen krediten?
mir fällt es noch schwer, die unter willy brandt begonnene politik der entspannung als direkte ursache in zusammenhang zu bringen. kann mir da noch jemand helfen?

danke schonmal und grüße
Der erste Absatz verhält sich m. W. genau so, wie Du es geschrieben hast. Nur war es so, dass die DDR als Kriegsbeute einen hohen emotionalen Wert hatte, denn im 2. WK fielen 20 Mio. Russen im Kampf gegen die Deutschen. Hier musste sich Gorbatschow gegen die Hardliner durchsetzen, was ihm nur teilweise gelang, denn 1991 gab es einen Putsch gegen ihn, den er zwar überlebte, aber danach spielte er politisch keine Rolle mehr.

Brandt war der erste westdeutsche Regierungschef, der die DDR faktisch als Staat wahrnahm. Wandel durch Annäherung war Brandts Devise, die sich dann für die DDR als verhängnisvoll gefährlich erwies, denn dieser Wandel weichte m. W. die DDR von innen auf. Es war wie ein schleichendes Gift.
tiger456 ist offline  
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Alt 22.01.2011, 14:35   #7 (permalink)
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Benutzerbild von dieter
 
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dieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nett
Zitat:
Zitat von HansBaer Beitrag anzeigen
@dieter: mir geht es mehr um das einwirken der ostpolitik der brd auf den untergang der ddr. dass das westfernsehen ein katalysator der unzufriedenheit im osten war ist aber sicherlich richtig und werd ich auch in meiner arbeit erwähnen.
Lieber Hans,
ich bezweifele, dass es eine Ostpolitik der BRD gegeben hat. Für die Schwarzen war die DDR ein Phanomän, der wurde durch die Politik von Brandt und Bahr mit Wandel durch Annährung abgelöst. Kohl setzte dann die SPD-Politik fort, der zur Aufnahme beider deutscher Staaten in die UNO folgte. Es gab als mindestens zweei Politiken, die der Schwarzen bis Kiesinger mit Abgrenzung, die andere durch Brandt, Schmidt und Kohl mit Verhandeln und Sprechen.
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dieter ist offline  
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Alt 22.01.2011, 14:42   #8 (permalink)
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Sapiens Bavarius wird schon bald berühmt werden
Wobei Brandt doch eher ein außenpolitischer Blindgänger erster Klasse war.
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ÖDP? NEIN DANKE!
Sapiens Bavarius ist offline  
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Alt 22.01.2011, 14:51   #9 (permalink)
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Beiträge: 8.802
dieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nett
Lieber einseitiger Bayer,
Brandt war das Genie, was die Ostpolitik erst eingeführt hat.Irgendwann wird sich das auch noch bis ins hinterste Bayern rumsprechen.
Außerdem ist er deswegen auch Friedensnobelpreirträger geworden.
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Alt 22.01.2011, 14:55   #10 (permalink)
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Benutzerbild von Sapiens Bavarius
 
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Sapiens Bavarius wird schon bald berühmt werden
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Lieber einseitiger Bayer,
Brandt war das Genie, was die Ostpolitik erst eingeführt hat.Irgendwann wird sich das auch noch bis ins hinterste Bayern rumsprechen.
Außerdem ist er deswegen auch Friedensnobelpreirträger geworden.
Friedensnobelpreisträger gibt es viele. Und darunter genug die mich an diesem Preis zweifeln lassen.
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ÖDP? NEIN DANKE!
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