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23.01.2011, 13:58
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#1 (permalink)
| | Neuer Benutzer Rang: Knappe
Registriert seit: 23.01.2011 Ort: Berlin
Beiträge: 1
| Polizei- oder Rechtstaat? - RAF in der Bundesrepublik Hat die Bundesregierung auf den Terror der RAF mit illegitimer Übertretung rechtsstaatlicher Normen reagiert? „[...] Das hatte es in der deutschen Rechtsgeschichte noch nicht gegeben. Im Zusammenhang mit den Strafverfahren gegen Mitglieder der RAF wurden innerhalb von vier Jahren sechs Gesetze mit insgesamt 27 Einschränkungen von Rechten der Verteidigung und mehreren Erleichterungen für die Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft und Bundesanwaltschaft erlassen.[...]“ 1 (Uwe Wesel, 20. August 2007) Mich interessiert eure Meinung.
Geändert von MaxPower (23.01.2011 um 14:18 Uhr).
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24.01.2011, 15:36
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Lieber Max,
die Gesetze waren notwendig, um die innere Sicherheit aufrecht zu erhalten. Genauso war die Reaktion von Helmut Schmidt richtig, sich von der RAF im Fall Schleyer nicht erpressen zu lassen. 
__________________
Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu. Rettet das Forum |
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25.01.2011, 21:18
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 02.10.2008
Beiträge: 6.625
| Absolute Paranoia.
Anstatt sich um Professionalität der Exekutive zu kümmern, dokterte man am legalen Erscheinungsbild (auch noch zulasten des Rechtsstaates) herum.
Superpeinlich.
LG |
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25.01.2011, 21:35
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 06.01.2010 Ort: Heidelberg
Beiträge: 1.279
| Ja alles vorhanden, zugeschneiderte Gesetzte, windige Abschussaufträge und bürokratie zum geht nich mehr...
Folge davon das man die RAF-Säcke nich dingfest machen konnte. Die erste war ja noch die "beste" aber dann der Rest der größte Dreck.
Allerdings würde ich da mal sagen, die Gesetzte die beschlossen wurden und solche, waren manchmal unmenschlich und was nich alles, also die die sich gegen die Inhaftierten usw also gegen die RAF dirket richtete, aber sie waren dringendst nötig. Natürlich gabs da auch stritige Gesetze wo große Teile der Bevölkerung betroffen waren, aber man nahm das damals größtenteils hin. Gut so.
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Who dares wins.
Better to fight for something than to live for nothing.
Wars begin where you will, but do not end where you please.
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27.01.2011, 14:48
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.341
| Zitat:
Zitat von AC-130 Die erste war ja noch die "beste" aber dann der Rest der größte Dreck. | Äh - wie? Meinst du die RAF-Generationen? Wieso waren die kopfgesteuerten Kaufhausanzünder und Killer mit ihrem verquasten Gerede nicht nur "gut", sondern sogar "die Besten"?!? Inwiefern waren die nachfolgenden Generationen der RAF größerer "Dreck"?
VG
Christian
__________________ De Woch fangt scho guat oo.. (der "Bayerische Hiasl" kurz vor seiner Hinrichtung) |
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27.01.2011, 20:51
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 06.01.2010 Ort: Heidelberg
Beiträge: 1.279
| Zitat:
Zitat von 913Chris Äh - wie? Meinst du die RAF-Generationen? Wieso waren die kopfgesteuerten Kaufhausanzünder und Killer mit ihrem verquasten Gerede nicht nur "gut", sondern sogar "die Besten"?!? Inwiefern waren die nachfolgenden Generationen der RAF größerer "Dreck"?
VG
Christian | Ja man natürlcih nich wörtlich zu nehmen... is ja auch in Anführungszeichen.
Die waren ihrer Linie noch am meisten treu. Keine Angriffe auf Zivilisten... die ganze Masche.
Der Rest war ja wirklich nur noch ne willkür Terrororganisation mit Schießbefehl auf alle... bzw Wild-West Style.
Das is damit gemeint.
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27.01.2011, 22:28
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.341
| Zitat:
Zitat von AC-130 Die waren ihrer Linie noch am meisten treu. Keine Angriffe auf Zivilisten... die ganze Masche. | Sagten sie zumindest. Nahmen aber "Kollateralschäden" auch in Kauf. Das waren dann halt "Opfer"...
VG
Christian
__________________ De Woch fangt scho guat oo.. (der "Bayerische Hiasl" kurz vor seiner Hinrichtung) |
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28.01.2011, 21:13
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 06.01.2010 Ort: Heidelberg
Beiträge: 1.279
| Zitat:
Zitat von 913Chris Sagten sie zumindest. Nahmen aber "Kollateralschäden" auch in Kauf. Das waren dann halt "Opfer"...
VG
Christian | Ja ich sag doch im Verhältnis. Aber sag mir mal welches Ereignis du da meinst.
1972 die Bomberserie?
Denn die Bomberserie gegen die US-Army zähl ich nich dazu. Auch wenns aus dem Raster fiel, Zivilsten waren das ja nich.
Allgemein waren das ja eh Holzköppe... was beim einen das Denken udn beim anderen das Handeln anbelangte. Naja, is eben RAF, Deutschlands ja würde sagen düstereste Geschichte nach dem 2.Wk.
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28.01.2011, 21:28
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.341
| Zitat:
Zitat von AC-130 Ja ich sag doch im Verhältnis. Aber sag mir mal welches Ereignis du da meinst. | z.B. die Befreiung von Baader nach dessen erster Verhaftung 1970 aus dem Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen in Berlin. Dabei wurde der Institutsangestellte Georg Linke durch einen Schuss zwar "nur" schwer verletzt - sein Tod wurde aber von der RAF in Kauf genommen.
Beim Kaufhausbrand in Frankfurt bestand die reale Gefahr, dass die Brände auf andere Gebäude übergriffen und dann doch Menschen zu Schaden kommen.
Usw.
M.E. nur ein Resultat der hochgradigen Verkopftheit der ersten RAF-Generation, dass nicht wirklich mehr Menschen zu Tode kamen - die Typen konnten nicht einmal verständlich schreiben (ich muss jedenfalls ihre Texte immer ein paar Mal lesen, bevor ich schnall, was die eigentlich wollen), und waren Dilettanten.
Der Anschlag auf den Terrace Club - einen Armeeclub der US-Army - kostete einen Menschen das Leben. Ich würde im Übrigen die Toten der US-Army aufgrund von RAF-Anschlägen nicht so einfach abtun. Klingt ja fast schon wie "selber schuld, warum wurden sie auch Soldaten"...
In Wahrheit mussten sie den Kopf hinhalten für etwas, was als Feindbild in Baaders&Co Kopf existierte.
VG
Christian
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28.01.2011, 23:18
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 06.01.2010 Ort: Heidelberg
Beiträge: 1.279
| Zitat:
Zitat von 913Chris z.B. die Befreiung von Baader nach dessen erster Verhaftung 1970 aus dem Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen in Berlin. Dabei wurde der Institutsangestellte Georg Linke durch einen Schuss zwar "nur" schwer verletzt - sein Tod wurde aber von der RAF in Kauf genommen.
Beim Kaufhausbrand in Frankfurt bestand die reale Gefahr, dass die Brände auf andere Gebäude übergriffen und dann doch Menschen zu Schaden kommen.
Usw.
M.E. nur ein Resultat der hochgradigen Verkopftheit der ersten RAF-Generation, dass nicht wirklich mehr Menschen zu Tode kamen - die Typen konnten nicht einmal verständlich schreiben (ich muss jedenfalls ihre Texte immer ein paar Mal lesen, bevor ich schnall, was die eigentlich wollen), und waren Dilettanten.
Der Anschlag auf den Terrace Club - einen Armeeclub der US-Army - kostete einen Menschen das Leben. Ich würde im Übrigen die Toten der US-Army aufgrund von RAF-Anschlägen nicht so einfach abtun. Klingt ja fast schon wie "selber schuld, warum wurden sie auch Soldaten"...
In Wahrheit mussten sie den Kopf hinhalten für etwas, was als Feindbild in Baaders&Co Kopf existierte.
VG
Christian | Schon gedacht das das so kommt... hajajaj
Du kennst mich doch gut genug als das du weißt das ich nie derartiges wie: "selber schuld das sie soldaten geworden sind" sagen würde.
Nein es war lediglich mit einer radikaleren Sichtweise draufgeblickt, wenns einen positiven Unterschied zwischen den 4 Generationen gab bzw der Rest zur Ersten dann wars das.
Aber das führt jetzt zu nix wenn wir da dies und das rausfiltern. Die RAF war n Scheißverein und gut is.
Hab da letztes Jahr erst ne GFS-Hasuarbeit drüber gemacht  oder vorletztes... aufjdenen gabs das schon bei mir im hause, Baader-Meinhofkomplex gelesen?
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