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10.08.2011, 10:59
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#1 (permalink)
| | Benutzer Rang: Majordomus
Registriert seit: 29.09.2010
Beiträge: 69
| wieso klappte das System in der DDR nicht ? Hi Leute
Der Kummunismus ist doch wenn man in sich mal genau anguckt doch ganz gut oder nicht ???
Die DDR war ein Sozialistischer Staat , ein Arbeiter und BAuern Staat. So viel ich weis funckt der Kummunismus so das alles geteilt wird aber es gibt ja trotz allem noch reich un arm.
WAs ist da in der DDR schief gelaufen,
wieso gab es zu wenig essen in einem Bauernstaat ???? |
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10.08.2011, 14:17
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Lieber Sordon,
zu essen gab es schon genug, soweit ich von meiner Verwandtschaft hörte. Aber nur vier bis fünf Wurstsorten, kein Kaffee, Kakao, Schokolade, auf einen Trabbi mußte man 17 Jahre warten, keine Südfrüchte, Reisen nur ins sozialistische Ausland. das ist nur ein kleiner teil, des zu beanstandenten.
Keine Meinungsfreiheit, keine Wahlfreiheit, keine Pressefereiheit und und....
Mit einer Planwirtschaft ist eben kein Staat zu machen. 
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Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu. Rettet das Forum |
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10.08.2011, 14:29
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 05.03.2011 Ort: Maxdorf (ach was...)
Beiträge: 3.838
| Ich denke, das Problem war, dass Kritik nicht geduldet wurde, ob in Worten, ob in Druckwerken, ob durch Ausreise etc. Das ist der Kernpunkt. Fast alle Probleme und fast alle Gründe für die Unzufriedenheit der Bürger lassen sich von diesem Problem ableiten.
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10.08.2011, 14:54
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 02.03.2009 Ort: Göppingen
Beiträge: 2.484
| Die DDR funktionierte nicht, weil der Kapitalismus effizienter produziert und mehr Wohlstand schafft als eine staatsgelenkte Planwirtschaft. Das System der DDR würde ich nicht als sozialistisch sondern als post-stalinistisch bezeichnen. Arbeiter- und Bauernstaat war nur ein idiotisches Etikett, eigentlich war die DDR eher ein Beamten- und Funktionärsstaat, denen ging es nämlich am besten.
Die Schweine waren eben auch dort gleicher...
Ohne direkte Konkurrenz ein paar Kilometer weit weg, hätte die DDR wohl funktioniert und die Menschen wären halbwegs zufrieden gewesen.
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10.08.2011, 15:50
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 05.03.2011 Ort: Maxdorf (ach was...)
Beiträge: 3.838
| Zitat:
Zitat von Triton Die DDR funktionierte nicht, weil der Kapitalismus effizienter produziert und mehr Wohlstand schafft als eine staatsgelenkte Planwirtschaft. Das System der DDR würde ich nicht als sozialistisch sondern als post-stalinistisch bezeichnen. Arbeiter- und Bauernstaat war nur ein idiotisches Etikett, eigentlich war die DDR eher ein Beamten- und Funktionärsstaat, denen ging es nämlich am besten.
Die Schweine waren eben auch dort gleicher...
Ohne direkte Konkurrenz ein paar Kilometer weit weg, hätte die DDR wohl funktioniert und die Menschen wären halbwegs zufrieden gewesen. | Das denke ich nicht, aber die "Konkurrenz" direkt nebenan machte die Lage noch angespannter.
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10.08.2011, 19:13
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Secretarius
Registriert seit: 29.09.2010
Beiträge: 134
| Dei beiden deutschen Staaten waren völlig unnatürlich durch die Machtinteressen der Siegermächte entstanden.
Ich verstehe nicht und habe auch nie verstanden,dass es nicht viel mehr Freude und Zufriedenheit darüber gab/gibt,dass diese verrückte unnatürliche Lage beendet werden konnte.
Die DDR war,wie Triton schon in die richtige Richtung deutend angibt, absolut kein Arbeiter und Bauernstaat.Parteifunktionäre hatten das Sagen und Leute,die sich aus Kalkül mit dem System arrangiert hatten-wie in jeder Diktatur.Es war eine billige Diktatur,mehr nicht.
Der Kommunismus funktioniert niemals,weil Menschen nun einmal die Freiheit brauchen,sich individuell ein Lebenskonzept zu basteln bzw. ihren Fähigkeiten gemäss leben wollen- ohne von "oben" vorgegebene Bahn.
Auch "es war nicht alles schlecht" kann ich nicht mehr hören.
Auch bei Hitler gab es tatsächlich einige wenige Punkte,die sogar eine Demokratie übernehmen könnte und sogar übernommen hat.
Unzweifelhaft bleibt trotzdem der Charakter als mörderischer Zwangsstaat,den sich niemend niemals zurückwünschen sollte-ebenso wie die "DDR".
Die Bürger im Osten sollen mir als Westler nicht "dankbar" sein,aber sie sollen sich jetzt endlich verabschieden von ihrer staatlichen Vergangenheit.Und sie sollen das ewige Missrauen mal seinlassen den Westlern gegenüber und auch diese separatistischen Grundströmungen.
Sehe ich noch nicht so,da gibt es immer noch viel,was unter der Decke gehalten wird und das Leben in Deutschland immer noch trennt und das liegt an den Menschen im Osten.Liegt auch an deren Minderwertigkeitskomplexen,für die wir im Westen aber nix können und die wir auch nicht ausgelöst haben. Das haben Honnecker&Co verbockt. |
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10.08.2011, 19:15
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#7 (permalink)
| | Benutzer Rang: Majordomus
Registriert seit: 29.09.2010
Beiträge: 69
| Ok aber hätte die DDR die auswanderung ihrer Bürger nicht algeimein verhindern können , ich meine den Grund ihrer Auswanderung nicht die Mauer und so.....
Also die ganzen Nachteile die hier im Thread bereits genannt wurden!
Man hätte doch anstaat gegen die Befölkerung zukämpfen auf sie eingehen können |
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10.08.2011, 22:46
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 02.03.2009 Ort: Göppingen
Beiträge: 2.484
| Zitat:
Zitat von Linus Der Kommunismus funktioniert niemals,weil Menschen nun einmal die Freiheit brauchen,sich individuell ein Lebenskonzept zu basteln bzw. ihren Fähigkeiten gemäss leben wollen- ohne von "oben" vorgegebene Bahn. | Wenn ich Marx richtig verstanden habe, sind Kommunismus und Freiheit keine Gegensätze, im Gegenteil. Was natürlich stimmt, ist die Tatsache, dass der Mensch ein Einzelwesen ist und deshalb nach Eigentum und Eigenverantwortung strebt. Mit Staatseigentum kann ein Individuum nichts anfangen und der Erfolg des Kollektivs ist auch keine Motivation.
Das Haupt-Problem der DDR war die staatliche Kontrollwut (Stasi) und die Unterdrückung von Kritik und Individualität. Das war Eingeständnis des Versagens und schuf eine Atmosphäre des Duckmäusertums.
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10.08.2011, 23:55
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 12.12.2009 Ort: Wien
Beiträge: 2.653
| Zitat:
Zitat von Sordon94chris
Man hätte doch anstaat gegen die Befölkerung zukämpfen auf sie eingehen können | Du vergisst, dass dass in 99,9% der Fälle nicht getan wird.
Auch heute nicht, auch wenn es -zumindest in den größten Teilen Europas- nicht so krass ist.
Politik verfolgt ihre eigenen Interessen und nicht die des Volkes.
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MfG,
Titus Feuerfuchs
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11.08.2011, 10:04
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 09.06.2009
Beiträge: 3.263
| Zitat:
Zitat von Triton Wenn ich Marx richtig verstanden habe, sind Kommunismus und Freiheit keine Gegensätze, im Gegenteil. Was natürlich stimmt, ist die Tatsache, dass der Mensch ein Einzelwesen ist und deshalb nach Eigentum und Eigenverantwortung strebt. Mit Staatseigentum kann ein Individuum nichts anfangen und der Erfolg des Kollektivs ist auch keine Motivation. | Ich denke, daß das auch nicht so stimmt. Ich denke schon, daß der Mensch nicht unbedingt nach Eigentum strebt und nach Eigenverantwortung (wie kommst du denn darauf, daß es viele gibt, die danach streben?), wenn seine sozialen und materiellen Bedürfnisse auch anders gedeckt werden. Dazu aber ist ein "Staat" viel zu groß.
Und daran ist letztendlich der Kommunismus gescheitert- daran daß er den Kommunismus auf Staatsebene praktizierte.
__________________ Das Böse- und dieser Satz steht fest- ist stets das Gute, das man läßt.
Wilhelm Busch |
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