Gestern jährte sich der 50. Jahrestag zur Errichtung der Mauer rund um Berlin (West). 136 Tote soll es an der Mauer gegeben haben. Das SED-Regime wolle damit die Abwanderung weiterer Ostdeutschen in den Westen verhindern. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen schon über zwei Millionen Menschen die DDR verlassen haben. In einer Veranstaltung an der Bernauer Straße, gingen Wowereit, Wulf und die Bürgerrechtlerin Klier, die selbst bei einem Fluchtversuch geschnappt worden war und dann natürlich in Haft sass, bis der Westen sie freikaufte, auf das unendliche Leid, was die DDR den Menschen angetan hatte, ein.
Wowereit krititsierte, dass es immer noch Menschen gibt, welche die DDR gut fanden.
Die Gedenkveranstaltung schloss mit dem Singen der 3. Strophe des Deutschlandliedes.
Es ist einzigartig in der Geschichte, dass eine Mauer in diesem Umfang eine Stadt teilte.
