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Tags: 2 juni, berliner polizei

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Alt 03.02.2012, 16:10   #1 (permalink)
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2. Juni 1967, Benno Ohnesorg

Als am 2. Juni 1967 Benno Ohnesorg erschossen wurde, schien alles klar.
Aus der Waffe des Polizisten Kuras „löste sich ein Schuss“ (Wenn Polizisten schießen und dann auch töten, „lösen sich generell immer nur die Schüsse“ falls es nicht „putative Notwehr“ angenommene Notwehr ist)
Das will ich hier nicht feststellen, auch nicht, dass Kuras wahrscheinlich im Auftrag des MfS gehandelt hat, zur Destabilisierung der BRD. (was auch gelungen schien, Das Bekanntwerden, das Kuras Drahtzieher in Ostberlin hatte, den Ermittlugngsbehörden bei der Verschleierung sehr passte.

Ich will auch nicht darauf hinweisen, dass die Berliner Polizei einen Mörder gedeckt hat.

Ich will auf die Lüge hinweisen, wie die deutsche Öffentlichkeit über 40 Jahre getäuscht worden ist.
Die jetzt aufgetauchten Fotos zusammen mit Zeugenaussagen beweisen die Tatverschleierung durch die Staatsorgane der BRD (Staatsanwaltschaft, Verfassungsschutz )

Prügelnde Polizisten im Kreis über bereits am Boden liegende wehrlose Verletzte, so etwas kennt man doch nur von totalitären Staaten, Prügelnde Polizisten im Fünfer-Pack, für Ruhe und Ordnung sorgend ist doch nur Zeichen staatlich gelenkter Unterdrückung demokratischer Proteste, worauf doch immer gerne empört hingewiesen wird.
.
Und dann „löst sich plötzlich ein Schuss aus 4 m Entfernung“


Ohnesorg war sicherlich „ein Linker“ wie es so schön heißt, und damit schließt sich wieder das Bild , auf dem rechten Auge blind zu sein.

Geändert von krasnaja (03.02.2012 um 16:12 Uhr).
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Alt 03.02.2012, 16:12   #2 (permalink)
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Benutzerbild von Obotrit
 
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Obotrit ist ein sehr geschätzer MenschObotrit ist ein sehr geschätzer MenschObotrit ist ein sehr geschätzer Mensch
Dass ist doch inzwischen bekannt, dass "Beweise" verschwanden etc. pp.
Und die "Jubelperser" in Berlin hat auch niemand vergessen.
__________________
„Wir wissen nicht alles” heißt noch lange nicht „Wir wissen nichts und alles ist möglich”.
Obotrit ist offline  
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Alt 03.02.2012, 16:17   #3 (permalink)
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Benutzerbild von krasnaja
 
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Zitat:
Zitat von Obotrit Beitrag anzeigen
Dass ist doch inzwischen bekannt, dass "Beweise" verschwanden etc. pp.
Und die "Jubelperser" in Berlin hat auch niemand vergessen.

Sie nicht, ich auch nicht, vielen aber sicherlich unbekannt. Und die Beweise waren keine in Gänsefüßche, sie waren es wirklich
Auch wenns bekannt ist, rundet es doch gerade jetzt das Bild von den Verfassungsschutzämtern ab.
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Alt 03.02.2012, 19:39   #4 (permalink)
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Benutzerbild von Suebe
 
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Suebe ist einfach richtig nettSuebe ist einfach richtig nettSuebe ist einfach richtig nettSuebe ist einfach richtig nett
Zitat:
Zitat von krasnaja Beitrag anzeigen
Als am 2. Juni 1967 Benno Ohnesorg erschossen wurde, schien alles klar.
Aus der Waffe des Polizisten Kuras „löste sich ein Schuss“ (Wenn Polizisten schießen und dann auch töten, „lösen sich generell immer nur die Schüsse“ falls es nicht „putative Notwehr“ angenommene Notwehr ist)
Das will ich hier nicht feststellen, auch nicht, dass Kuras wahrscheinlich im Auftrag des MfS gehandelt hat, zur Destabilisierung der BRD. (was auch gelungen schien, Das Bekanntwerden, das Kuras Drahtzieher in Ostberlin hatte, den Ermittlugngsbehörden bei der Verschleierung sehr passte.

Ich will auch nicht darauf hinweisen, dass die Berliner Polizei einen Mörder gedeckt hat.

Ich will auf die Lüge hinweisen, wie die deutsche Öffentlichkeit über 40 Jahre getäuscht worden ist.
Die jetzt aufgetauchten Fotos zusammen mit Zeugenaussagen beweisen die Tatverschleierung durch die Staatsorgane der BRD (Staatsanwaltschaft, Verfassungsschutz )

Prügelnde Polizisten im Kreis über bereits am Boden liegende wehrlose Verletzte, so etwas kennt man doch nur von totalitären Staaten, Prügelnde Polizisten im Fünfer-Pack, für Ruhe und Ordnung sorgend ist doch nur Zeichen staatlich gelenkter Unterdrückung demokratischer Proteste, worauf doch immer gerne empört hingewiesen wird.
.
Und dann „löst sich plötzlich ein Schuss aus 4 m Entfernung“


Ohnesorg war sicherlich „ein Linker“ wie es so schön heißt, und damit schließt sich wieder das Bild , auf dem rechten Auge blind zu sein.

Aber Du weißt schon, dass der Kurras bei der Stasi war?
Oder hast Du das überlesen?

Der Mörder bekam ca. 20.000 DM von der Stasi. Damals, 1967 eine runde Summe.
__________________
suebe_geschichteätyahoo.de

Geändert von Suebe (03.02.2012 um 19:55 Uhr).
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Alt 03.02.2012, 22:40   #5 (permalink)
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Benutzerbild von krasnaja
 
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Zitat:
Zitat von Suebe Beitrag anzeigen
Aber Du weißt schon, dass der Kurras bei der Stasi war?
Oder hast Du das überlesen?

Der Mörder bekam ca. 20.000 DM von der Stasi. Damals, 1967 eine runde Summe.
lesen Sie doch einfach meinen Beitrag noch einmal, ich Sie nicht auf die Hilfe Verona Feldbusch´s verweisen will.
heutige 9.5 Teuro sind allerdings peanuts, das haben Sie gut erkannt.
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Alt 04.02.2012, 08:19   #6 (permalink)
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Benutzerbild von peanutjimmy
 
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Beiträge: 71
peanutjimmy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Daran, dass sich aus der Waffe von Kurras zufällig ein Schuss gelöst haben soll, glaubte schon damals niemand. Es war relativ früh nach Ohnesorgs Tod klar, dass Kurras gezielt geschossen hatte. Er wurde halt lange Jahre durch die von Filz durchsetzte Polizeihierarchie in Berlin geschützt und abgeschirmt. Schon damals herrschte die Meinung im Volk vor, dass Ohnesorg gezielt getötet wurde.
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Alt 04.02.2012, 13:58   #7 (permalink)
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Benutzerbild von Conzaliss
 
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Conzaliss wird schon bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von peanutjimmy Beitrag anzeigen
Daran, dass sich aus der Waffe von Kurras zufällig ein Schuss gelöst haben soll, glaubte schon damals niemand. Es war relativ früh nach Ohnesorgs Tod klar, dass Kurras gezielt geschossen hatte. Er wurde halt lange Jahre durch die von Filz durchsetzte Polizeihierarchie in Berlin geschützt und abgeschirmt. Schon damals herrschte die Meinung im Volk vor, dass Ohnesorg gezielt getötet wurde.
Gibt es einen "Abschlussbericht" zu der Angelegenheit?
__________________
"Es gibt nichts Gutes am Krieg, von seinem Ende ein Mal abgesehen!"

Abraham Lincoln
Conzaliss ist offline  
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Alt 04.02.2012, 14:45   #8 (permalink)
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Benutzerbild von Nafets
 
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Nafets sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreNafets sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Zitat:
Zitat von Conzaliss Beitrag anzeigen
Gibt es einen "Abschlussbericht" zu der Angelegenheit?
Den gibt es mit Sicherheit. Nur wird man da nicht so einfach rankommen. Da steckte damals zuviel Brisanz dahinter, so wie heute scheinbar auch noch. Denn da hat der Staat daneben gegriffen. Und sowas wird ungern zugegeben.

Bezüglich des Themas noch eine interessante Schrift v. 2005 (ab ca. 86ff.)
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokser...=975962833.pdf

Kurras wurde damals schon zweimal freigesprochen und die neu (ab 2009) aufgenommenen Ermittlungen hatten zum Ergebnis, dass eine erneute Prozessaufnahme wegen fahrlässiger Tötung, Totschlags oder Mord, auf Grund der immer noch unzureichenden Beweislage, nicht zugelassen wurde.
__________________
Wir! gründen das
beste Forum für Geschichte.

Geändert von Nafets (04.02.2012 um 15:23 Uhr).
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Alt 04.02.2012, 15:08   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Nafets Beitrag anzeigen
Den gibt es mit Sicherheit. Nur wird man da nicht so einfach rankommen. Da steckte damals viel Brisanz dahinter, genau wie wahrscheinlich auch heute noch.

Kurras wurde damals schon freigesprochen und die neu (ab 2009) aufgenommenen Ermittlungen hatten zum Ergebnis, dass eine erneute Prozessaufnahme wegen fahrlässiger Tötung, Totschlags oder Mord, auf Grund der immer noch unzureichenden Beweislage, nicht zugelassen wurde.

ich sehe die Problematik ganz woanders.

Das Gericht, das 1968 Kurras freigesprochen hat, hat sicherlich nach Zeugenaussage gerichtet, (auch wenn die Zeugenaussagen Lügen waren)
In einem üblichen Gerichtsverfahren bringt die Staatsanwaltschaft Beweise der Schuld des Angeklagten bei, das Gericht dann nach diesen Beweisen richtet. Die Staatsanwaltschaft wird also alle erdenklichen Beweise für die Schuld eines Angeklagten suchen.
Wenn im Fall Kurras nun die Staatsanwaltschaft Beweise der Schuld Kurras unter den Tisch fallen gelassen hat, so nicht auch das Gericht aus Staatsräson Unklarheiten bewusst ignoriert hat, dann allerdings sind die politischen Ankagen der in die Bewegung 2. Juni und der spräteren RAF richtig, daß Polizei, Staatschutz, Staatsanwaltschaft und ggf. auch Gericht eine undemokratische, faschistoide Interessengemeinschaft bilden.

Zwischen dem, was man ahnt und dem, was nun bewiesen ist, liegen Welten,
bewiesen ist die Vertuschung eines Polizeimorden durch die Polizei und Staatsanwaltschaft. DAS steht fest.
krasnaja ist offline  
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Alt 04.02.2012, 15:19   #10 (permalink)
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Benutzerbild von Suebe
 
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Suebe ist einfach richtig nettSuebe ist einfach richtig nettSuebe ist einfach richtig nettSuebe ist einfach richtig nett
Den Beginn der ganzen Sache muss man aber 3 Jahre vorher ansetzen:

Zitat:
Als Tschombé nach der nur knapp fünfzehnminütigen Unterredung mit Brandt das Rathaus verließ, trafen die Demonstrant/innen erstmals direkt mit ihm zusammen. Sie riefen Sprechchöre und warfen Tomaten. Dutschke notierte: „Der imperialistische Agent und Mörder von Lumumba ließ nicht lange auf sich warten. Wir donnerten voll los, Schwiedrzik traf ihn voll in die Fresse.“ Die Tomatenwürfe, an denen Wolfgang Schwiedrzik nach eigenen Angaben nicht beteiligt war, gehörten zum Höhepunkt der Proteste, die Tschombé veranlassten, seinen Deutschlandbesuch noch am gleichen Tag vorzeitig abzubrechen.
von da
im Dezember 1964
__________________
suebe_geschichteätyahoo.de
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