Wenn ich den Artikel im Januarheft noch mit ein paar persönlichen Punkten ergänzen darf.
Der Sarg FdGs stand zusammen mit dem seines Vaters "Soldatenkönig" von 1952 bis 1991 in der evangelischen Burgkapelle auf dem Hohenzollern.
Mit den beiden Särgen unter preußischen Regimentsfahnen, war die Kapelle ziemlich "voll", so dass man den beiden edlen Herren bei größeren Führungen recht nahe kam.
Jedenfalls näher, als man ihnen zu Lebzeiten jemals gekommen wäre.
Auch sei die Bemerkung erlaubt, dass diese räumliche Nähe den beiden Toten vermutlich nicht unbedingt "sympathisch" gewesen wäre.
Der Familie Hohenzollern muss man anrechnen, dass dieses gewollte Provisorium den Gedanken an eine künftige Wiedervereinigung schon ausdrückte.
Die dann 1991 für die beiden Toten auch vollzogen wurde.
Ganz persönlich:
Ich stand, an den Fingern abgezählt, mindestens 20mal in der Kapelle vor den Särgen.
Das soll mir mal einer nachmachen, 20mal auf Tuchfühlung mit einem, dem die Geschichte den Beinamen "der Große" verliehen hat.
Edit: Mit der "räumlichen Nähe der beiden" meinte ich, dass es vermutlich weder Vater noch Sohn so unbedingt hätten haben wollen, dass sie Seite an Seite in einer Kapelle lagen. Die aktuelle Lösung ihnen eher sympathisch gewesen wäre.