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Tags: faschismus, hitler, mussolini

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Alt 14.05.2008, 00:23   #11 (permalink)
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"Männerfreundschaft" Teil 2

Die Kühnheit der dunklen Gestalt des Führers beeindruckte Mussolini derart, dass er die Annäherung wagte.
Hitler kam dem Italiener in der Österreich Frage erst einmal entgegen und ließ diesen im Glauben einen Erfolg erzielt zu haben. Während des Deutschland Besuch vom Duce versucht Hitler alles nur Mögliche um ihm das Gefühl eines würdigen Cäsar zu geben. Er ging ihm auf dem Leim. "Ich bewundere Sie, Führer" sagte der Duce in Essen bei Krupp während einer Besichtigung von riesigen Geschützen.
Sonst war der A.H. sehr sparsam mit Empfindungen, doch dem Duce brachte er eine merkwürdige offene und naive Zuneigung, die er trotz vieler Enttäuschungen später beibehielt, entgegen. Zwar hatte der Italiener einen Scharfsinn, doch die spontane, direkte Diplomatie des Führers mit Händedruck, das Manneswort imponierte ihm.
Er gab sich ihm hin. Wehrlos wie so viele andere Zeitgenossen und Politiker auch. Er hatte einen Freund gefunden, spürte eine Schicksalsverbundenheit und versicherte in einer Rede "gemeinsam bis ans Ende der Welt zu marschieren".
Erstmals in der Geschichte schlossen sich zwei Staaten mit den gleichen ideologischen Vorzeichen zu einer Aktionsgemeinschaft zusammen. Doch mit der Verkettung Hitler an Italien, begann sein Verhängnis wegen der Isolierung Englands was nicht seinem ursprünglichen Plan entsprach.

Quelle: Fest der Führer

Fortsetzung folgt
ab S. 690
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Geändert von lorginn (20.05.2008 um 00:20 Uhr).
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Alt 17.05.2008, 00:13   #12 (permalink)
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die Beziehung Hitler et Mussolini unter der Lupe

November 1937
Mussolini erklärt gegenüber Ribbentrop:"bin müde den Wächter der österreichischen Unabhängigkeit zu spielen".
Alles aus Liebe zugunsten der neuen Freundschaft mit dem dritten Reich:"Wir können Österreich nicht den Willen zur Unabhängigkeit aufzwingen".
Am gleichen Tag hält der Führer seine berühmte geheime Rede mit den unaufschiebbaren Zielen der Zukunft.

Die Verneinung der Vergangenheit
Der Duce hatte eine glanzvolle Epoche, das Imperium der römischen Kaiser als Vorbild, Hitler nur den Schund verschiedener pseudo Propheten: der Dolchstoß der einkreisenden Mächte, mit Nibelungentreue zum Sieg oder als Alternative der Untergang.

Quelle: Fest der Führer

Fortsetzung folgt..
weiter ab S. 744
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Geändert von lorginn (17.05.2008 um 00:17 Uhr).
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Alt 21.05.2008, 00:47   #13 (permalink)
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während des Einmarsch der Wehrmacht nach Österreich

Am 11. März 1938 um 22.45 kam die ungeduldig erwartete Nachricht aus Rom.
Philipp von Hessen telefonierte mit dem Führer und teilte diesem mit, das der Duce die Angelegenheit sehr freundlich aufnahm und herzlich grüßen lässt.
Der nervöse Hitler ist total begeistert:

"Dann sagen Sie Mussolini bitte, ich werde ihm das nie vergessen"
"Jawohl"
Nie, nie, nie, es kann sein, was sein will...Wenn die österreichische Sache jetzt aus dem Weg geräumt ist, bin ich bereit, mit ihm durch dick und dünn zu gehen, das ist mir alles gleichgültig...Sie können ihm das nur mal sagen, ich lasse ihm wirklich herzlich danken, ich werde ihm das nie, nie vergesse. Ich werde ihm das nie vergessen"
"Jawohl mein Führer"
Ich werde ihm das nie vergessen, es kann sein, was sein will...Wenn er jemals in irgendeiner Not oder irgendeiner Gefahr sein sollte, dann kann er überzeugt sein, dass ich auf Biegen vor ihm stehe, das kann sein was da will, wenn sich auch die Welt gegen ihn erheben würde"

Fest der Führer S. 753

jetzt wissen wir woher die Nibelungentreue der Beiden herkommt...
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Alt 22.05.2008, 00:57   #14 (permalink)
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Im Mai 1938 zum Staatsbesuch in Italien

Der Empfang und die Huldigungen durch Mussolini beeindruckten den Führer tief und noch Jahre später hat er die Erinnerungen an den Besuch beschworen.
Die Bedenken über Südtirol wusste A.H. in persönlichen Gesprächen mit Ciano und dem Duce zu zerstreuen. Auch in seiner Rede zum Staatsbankett im Palazzo Venezia weckte er Sympathie. Als Hitler am 10. Mai den Zug nach Deutschland bestieg, schien alles Einvernehmen wiederhergestellt, und Mussolini schüttelte ihm kräftig die Hand: "Jetzt kann uns nichts mehr trennen".

Fest der Führer S. 760
Fortsetzung folgt
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Alt 24.05.2008, 02:47   #15 (permalink)
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die Münchener Konferenz

29.09.1938

Anscheinend hat Mussolini durch sein beruhigendes Einwirken auf den mit "Finger am Abzug stehenden" Hitler, wobei der Duce von Göring, Neurath und Weizäcker, gegen den Kriegstreiber Rippentrop, unterstützt wurde, diesem in der Frage der Sudetendeutschen gleich zwei mal den Kopf gerettet.
Einmal war ein aussichtsreicher Putsch des Widerstands geplant, der Stoßtrupp Heinz lag mit Waffen in Berliner Privatquartieren bereit, wenn der Gröfaz mit Gewalt die Frage lösen würde.
Zweitens wäre im Herbst 38 die bis dahin nicht vorbereitete Wehrmacht, mit 12 Divisionen den 100 französischen, kaum in der Lage gewesen diesen stand zu halten.

Fest der Führer S.775
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Alt 25.05.2008, 02:36   #16 (permalink)
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der Stahlpakt

22. Mai 1939
Es riecht nach Krieg...
zwar machte Mussolini die Reichsregierung auf die unvorbereitete Situation des italienischen Militär aufmerksam, er verlangte noch drei Jahre Vorbereitung, doch einem vertraglichen Bündnis mit Deutschland stand nichts mehr im Weg. Nur aufgrund der persönlichen Freundschaft lässt sich dieses noch nie gesehene Vertragswerk erklären. Sein Schicksal und das von Italien kettete er damit an das Werden des dritten Reichs unter Hitler.
Der Stahlpakt: bei jedem Konflikt, egal ob Angegriffener oder Angreifer ist militärische Unterstützung zu leisten. Ein Beistands Versprechen ohne Bedingungen. Erst einmal ein Vorteil für das Reich, wegen der Angriffspläne auf Polen, um die Westmächte zu beeindrucken. Später allerdings meiner Meinung nach ein klarer Nachteil für die spätere strategische Kriegsführung der Wehrmacht. Der Balkan, die Mittelmeer Inseln und natürlich Afrika band entscheidende Kräfte wegen Italiens Absichten.

Fest mein Füherer S. 800
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Geändert von lorginn (26.05.2008 um 01:32 Uhr).
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Alt 26.05.2008, 01:53   #17 (permalink)
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Verrat oder Untergang

Am Vorabend des Krieges wurde der Stahlpakt noch einmal in Frage gestellt. Der Duce schwankte zwischen Bruch und Nibelungentreue. Der Krieg würde Italien unvorbereitet treffen. Außerdem war Mussolini immer noch verstimmt wegen dem mit ihm nicht abgesprochenen Stalin Pakt.
In einem Telegramm teilte der Duce dem Führer seine Bedingungen für eine Teilnahme mit. Kurz vorher bekam der Gröfaz die endgültige Absage der Engländer an seinen Vorschlag zur Aufteilung der Welt unter Deutschland und England. Hitler sagte kurzfristig den Angriff für den Morgen des 26. August auf Polen ab. Ziemlich gebeugt zog er sich für drei Tage von den Amtsgeschäften in sein Kämmerlein auf dem Obersalzberg zurück. Seinen Verbündeten entledigt kündigt Hitler düster und in Endkampf Stimmung seinen Generälen den neuen Termin für den 1. September an. Der künftige Krieg wird schwer und vielleicht aussichtslos sein...aber eine Kapitulation solange er lebt wird es nicht geben...

Fest der Führer S. 821
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Alt 25.06.2008, 15:03   #18 (permalink)
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Benutzerbild von BiffTannen
 
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Beiträge: 14
BiffTannen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kitsch und Futurismus

Zu den geschichtlichen Details über Hitler und Mussolini kann ich leider nicht so detailiert beitragen wie die Historiker hier im Forum. Was mir aber auffällt, ist die Haltung zur Kunst. Während in Italien die moderne Richtung des Futurismus quasi zur Staatskunst wurde, regierte in deutschen Museen die völkische Kunst - oder mit anderen Worten der KITSCH!
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Alt 01.10.2008, 15:42   #19 (permalink)
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Benutzerbild von Gaggerspatz
 
Registriert seit: 16.07.2008
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Beiträge: 203
Gaggerspatz ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Reden Hihihi

Zitat:
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Hihihi!
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Audiatur et altera pars. (Auch die andere Seite soll gehört werden)
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Alt 07.10.2008, 21:15   #20 (permalink)
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Zitat von Savonarola Beitrag anzeigen
Natürlich wäre Hitler auch ohne Mussolini zu dem geworden was er dann letzendlich war.
Dass er ihn bewunderte und in München im braunen Haus sogar eine Bronze-Büste des Duce stand hat m.E. nichts mit nazionalsozialistischer Politik zu tun.
Natürlich war aufgrund der Wesensmerkmale beider Männer eine gewisse Sympathie vorhanden. ich würde hier aber nicht von Freundschaft sprechen.

General Franco, ein anderer Fascist, hat sich Hitler ja immer wieder erfolgreich verweigert und wollte auch von einem Kriegseintritt Spaniens nie etwas wissen.
Der italienische Fascismus darf ohnehin nicht mit Nazionalsozialismus verwechselt werden. Es sind dies zwar ähnliche, aber in vielen Punkten auch verschiedene Weltanschauungen.
...
MfG
Savonarola
Abgesehen davon, dass es nicht stimmt, dass Franco von einem Kriegseintritt nichts wissen wollte (im Gegenteil, er drängte sich so dummdreist auf, dass Hitler geschockt war und Mussolini auf die Barrikaden ging, denn der Mittelmeerraum war das Mare Nostrum, und keinesfalls mit einem dahergelaufenen Unterbemittelten aus El Ferrol zu teilen... ),

glaube ich nicht, dass Hitler ohne Mussolini sich so ohne weiteres die Stellung hätte erobern können, die er innegehabt hatte.

Es waren der Vatikan und Mussolini, die ihn salonfähig machten, und es war Mussolini, der seine Grossdeutsches-Reich-Pläne (aus für mich unerklärlichen Gründen) absegnete, ohne es zu müssen, München-Erfolg hin oder her.


LG
RedScorpion ist offline  
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