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  1. #11
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Zitat Zitat von lorginn Beitrag anzeigen
    Wie Du hast es noch nicht?
    Meins liegt hier schon ein paar Tage.
    Hast Du kein Abo?
    Bekommt Ihr es in Österreich später?
    lG

    Richtig, hab es noch nicht, hab kein Abo (kaufe aber schon seit einigen Jahren jedes Heft, überleg aber ob ich mir nicht ein Abo nehmen soll).
    Und Vorgestern zumindest fand ich zu meinem Erstaunen noch das vorrige Heft im Laden in dem ich die G/Geschichteheft meistens kaufe. Aber gut wird schon noch kommen.

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Zitat Zitat von lorginn Beitrag anzeigen
    Wie Du hast es noch nicht?
    Meins liegt hier schon ein paar Tage.
    Hast Du kein Abo?
    Bekommt Ihr es in Österreich später?
    lG

    So jetzt hab ichs mir auch kaufen können (war erst seit heute im Laden erhältlich). Hab mir bisher nur einen Bericht durchgelesen und der war gut. Natürlich hätte man auf das eine oder andere noch detailierter eingehen können (so wird zum Beispiel Nikophoros zwar als Kaiser bezeichnet, aber nicht erwähnt das er auch ein sehr guter Feldherr war), aber es ist nich leicht so ein unfangreiches Thema in einem Heft zu behandeln und von dem was ich gelesen habe fand ich es war eine übersichtlicher, sehr interessante Darstellung der außenpolitischen Probleme die Byzanz hatte. Und was Scifi sehr freuen wird Basileos II wird hier sehr als großer Herrscher hervorgehoben.

    Also bin schon gespannt auf die anderen Berichte (zu denen ich heute noch nicht gekommen bin).

  3. #13
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    Lob an die Redaktion von G-Geschichte. Hab mittlerweile schon das ganz Heft gelesen und muss schon sagen: Es gehört zu den Besten.

    Vor allem das Kapitel "von Feinden umringt" ist sehr gut gelungen.

  4. #14
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    Zitat Zitat von WDPG Beitrag anzeigen
    Nach 1204 sicherte sich Venedig wichtige Besitzungen in der Gegend des ehemaligen Byzantinischen Reiches. Genua hat meines Wissens vorerst keinen Anteil bekommen.
    Das war noch nicht alles. Venedig hatte auch im Lateinischen Kaiserreich selbst das eigentliche Sagen.

    Das begann schon vor der Eroberung der Stadt. Da schloss Venedig mit den Kreuzfahrern einen Vertrag, der mehrere für Venedig äußerst vorteilhafte Punkte enthielt:
    - Aus der Beute sollten vorrangig die Schulden der Kreuzfahrer bei den Venezianern beglichen werden, der Rest sollte zwischen ihnen und den Kreuzfahrern geteilt werden.
    - Natürlich sollte Venedig sämtliche Privilegien, die es schon unter den Byzantinern hatte, behalten.
    - Eine Kommission, die zur Hälfte aus Venezianern bestehen sollte, sollte über die Aufteilung des Byzantinischen Reiches entscheiden.
    - Drei Achtel des Reichs sollten an Venedig fallen. (Nur ein Viertel an den Kaiser!)
    - Der Lateinische Kaiser sollte von einer 12-köpfigen Kommission gewählt werden, die zur Hälfte aus Venezianern bestehen sollte.

    Als es zur Kaiserwahl ging, konnten die Venezianer Balduin von Flandern durchsetzen. Aber auch als ersten Lateinischen Patriarchen setzten sie mit Thomas Morosini einen Landsmann durch. Außerdem setzten sie dem Kaiser einen Podesta als Aufpasser vor die Nase.

    Zitat Zitat von WDPG Beitrag anzeigen
    1453 beteiligten sich die Gemeinden der beiden italienischen Seemächte die sich in Konstantinopel angesiedelt hatten aktiv an der Verteidigung, doch aus Genua und Venedig selbst kam aus welchen Gründen auch immer kaum Hilfe.
    Ohne Entsatzheer konnte sich Konstantinopel trotz tapferen Abwehrkampfs nicht halten, es wurde schließlich von den Osmanen erobert.
    Aus Genua trafen aber 2.000 Freiwillige ein, was zwar nicht viel war, aber zumindest die Kampfmoral der Bevölkerung Konstantinopels wieder hob.

  5. #15
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    Zitat Zitat von WDPG Beitrag anzeigen
    Und was Scifi sehr freuen wird Basileos II wird hier sehr als großer Herrscher hervorgehoben.
    Es gibt Dinge, die würden mich mehr freuen - aber das war auch ganz nett. Ansonsten finde ich es beeindruckend, dass Du mich zwei Tage nach meiner Registrierung schon erwähnt hast.

  6. #16
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    Zitat Zitat von WDPG Beitrag anzeigen
    Das Lateinische Kaiserreich erstreckte sich über Teile des ehemaligen Byzantinischen Reichs genauso wie über Gebiete die eigentlich schon lange nicht mehr zu Byzanz gehörten und auch nie wirklich von den Lateinern erobert wurden.
    Welche meinst Du?

    Zitat Zitat von WDPG Beitrag anzeigen
    -Das Kaiserreich von Nikäa: Wurde von Theodor Laskarios gegründet. Es erstreckte sich über weite Teile Westanatoliens. Hauptstadt war Nikäa, das Reich hatte meines Wissens einen eigenen Patriachensitz in Nikäa.
    Das war kein eigener Patriarchensitz, sondern der orthodoxe Patriarch von Konstantinopel residierte in Nikaia, solange Konstantinopel in lateinischer Hand war.

  7. #17
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    Zitat Zitat von WDPG Beitrag anzeigen
    Zur Frage:

    Zementierte dieser Verrat am Kreuzzugsgedanken die Spaltung zwischen Rom und der Ostkirche?

    Ich denke mir das er die Spaltung schon noch vertiefte.
    Möglich, obwohl die Lage schon davor schlimm genug war. Man denke nur an das Massaker von 1182, als in Konstantinopel etwa 30.000 Lateiner inkl. dem päpstlichen Legaten massakriert und über 4.000 versklavt wurden.

  8. #18
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    Servus!
    Würd mich noch interessieren: Wäre es wirklich zu einer (Wieder-)Vereinigung zwischen orthodoxer und katholischer Kirche gekommen, wie sie zuletzt Johannes VIII. anstrebte - hätte das Byzanz wirklich geholfen oder war das sowas wie der letzte Strohhalm, der aber auch nix mehr geholfen hätte?


    VG
    Christian

  9. #19
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    Das hätte nichts gebracht. Der Papst hätte sich zwar für einen Kreuzzug zur Rettung von Byzanz stark gemacht, aber die Kreuzzugsidee war im 15. Jhdt. einfach nicht mehr wirklich zugkräftig. Das zeigte sich auch ein paar Jahre später, als sich Pius II. unermüdlich, aber erfolglos um einen Kreuzzug gegen die Osmanen bemühte. Die europäischen Fürsten waren einfach nicht mehr an so etwas interessiert, solange sie selbst nicht in unmittelbare Gefahr durch den Islam gerieten.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Scifi Beitrag anzeigen
    Das war noch nicht alles. Venedig hatte auch im Lateinischen Kaiserreich selbst das eigentliche Sagen.

    Das begann schon vor der Eroberung der Stadt. Da schloss Venedig mit den Kreuzfahrern einen Vertrag, der mehrere für Venedig äußerst vorteilhafte Punkte enthielt:
    - Aus der Beute sollten vorrangig die Schulden der Kreuzfahrer bei den Venezianern beglichen werden, der Rest sollte zwischen ihnen und den Kreuzfahrern geteilt werden.
    - Natürlich sollte Venedig sämtliche Privilegien, die es schon unter den Byzantinern hatte, behalten.
    ........................
    Danke für diese sehr interessanten Beifügungen. Die Kaiser des Lateinschen Kaiserreichs ware außerdem meistens eher schwächliche Herrscher, das machte es Mächten wie Venedig auch leichter Einfluss zu nehmen.

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