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Tags: deutsche geschichte, erlebnis, krieg

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Alt 06.04.2010, 22:31   #21 (permalink)
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Scifi ist einfach richtig nettScifi ist einfach richtig nettScifi ist einfach richtig nettScifi ist einfach richtig nettScifi ist einfach richtig nett
Ein Krieg, bei dem sich eine Seite nur gegen einen Angriff wehrt. Aus ihrer Sicht ist das dann ein Verteidigungskrieg.
__________________
Bis in den Tod Rot-weiß-rot!
Wen die Götter lieben, der stirbt jung.
Scifi ist offline  
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Alt 02.07.2010, 23:29   #22 (permalink)
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kisscottbus ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
soweit ich weiß dauerten die effektiven kriegshandlungen 10 jahre (rechnerisch), da man davon ausgehen konnte das im winter eher weniger gekämpft wurde sondern nur in den sommermonaten.
kisscottbus ist offline  
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Alt 02.07.2010, 23:33   #23 (permalink)
Neuer Benutzer
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kisscottbus ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Zitat von historyrepeat Beitrag anzeigen
Welcher Krieg ist schon von Nutzen
ich würde sagen jeder hat zumindestens einen gewissen wirtschaftlichen hintergrund den es augenscheinlich rechtfertigt ihn zu führen.
kisscottbus ist offline  
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Alt 03.07.2010, 11:52   #24 (permalink)
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Benutzerbild von 913Chris
 
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913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick
Zitat:
Zitat von kisscottbus Beitrag anzeigen
soweit ich weiß dauerten die effektiven kriegshandlungen 10 jahre (rechnerisch), da man davon ausgehen konnte das im winter eher weniger gekämpft wurde sondern nur in den sommermonaten.
Nur anfangs. Ein Wallenstein etwa revolutionierte das Kriegswesen nicht nur dadurch, dass er ein privates Heer aufstellte und dafür eine regelrechte Kriegsindustrie hochzog, sondern dass er auch im Winter Krieg führte (u.a. aus Rentabilitätsgründen; sein Heer musste auch im Winter verpflegt werden und daher auch im Winter Geld einbringen; dazu kam der taktische Vorteil, wenn seine Gegner im Winter eben Ruhepause machten).
Spätestens seit Gustav Adolf fand der Krieg ganzjährig statt (zumindest für die Zivilbevölkerung), auch wenn Winterschlachten nach wie vor selten waren (aber auch sie fanden statt)

VG
Christian
913Chris ist offline  
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Alt 30.09.2011, 08:23   #25 (permalink)
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Benutzerbild von ThomasMüntzer1994
 
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ThomasMüntzer1994 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
zum Thema Söldner möchte ich euch das Buch Die Henkerstochter und der König der Bettler ans Herz legen. Das ist ein historischer Roman, der sich aber auch sehr mit den Erlebnissen der Söldner während des Krieges beschäftigt. Zum Thema: Ich bin ebenfalls der Meinung, dass der Krieg irgendwann zum Alltag geworden ist. Die Menschen in den Stätden werden wohl in den ersten Jahren sehr unter den ständigen Überfällen gelitten haben. Aber nach einiger Zeit hatte man gelern sich gegen die Banditen zu verteidigen. Wenn also nich gerade die eigene Heimatstadt unter Feindbeschuß gelegen hat, konnte man meiner Meinung nach auch ein Leben unabhängig vom Krieg führen. Bei den Bauer verhielt es sich aber eher anders. Diese waren auf die Arbeitskraft ihrer Sprößlinge angewiesen, mussten sie aber dennoch ziehen lassen, wenn diese beschlossen sich für die Armee anwerben zu lassen. Häufig zog auch die gesamte männliche Bevölkerung eines Bauernhofes los um sich für die Armee einzuschreiben. Die Frauen hatten sich dann allein um den Hof zu kümmern. Diese hatten dann unter den Bedingungen des Krieges zu leiden.... zu deiner eigentlichen Frage: Dieser Krieg bestand sowieso hauptsächlich aus einzelnen Feldzügen. Diese kamen gerade in den späteren Kriegsjahren auch im Winter vor. Ununterbrochen war der Krieg wohl eher nicht. Wie schon einige meiner Vorredner zu berichten wussten bezogen die Heere im Winter eigentlich immer ein Winterlager. Während dieser Zeit zogen höchstens die Söldner durch das Umland um kleinere Dörfer auszuplündern. Wirklicher Krieg war in dieser Zeit aber wohl nicht zu beobachten. Und 30 Jahre haben nebenbei bemerkt sowieso keine kriegerischen Handlungen stattgefunden. Man befand sich bereits ab 1641 in ersten Friedensverhandlungen, ( siehe Hamburger Präliminarfrieden) die dann zu den Verhandlungen um den Westphälischen Frieden führten.
ThomasMüntzer1994 ist offline  
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Alt 17.04.2012, 10:10   #26 (permalink)
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Rang: Knappe
 
Benutzerbild von Eisenbart
 
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Beiträge: 4
Eisenbart befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Das in den Wintermonaten nur sehr selten gekämpft worden war, sollte jetzt klar sein. Es gab Regionen und Orte in Deutschland, die haben in den 30 Jahren nicht einen Landsknecht/Söldner gesehen.
Das Heutige Schleswig und Holstein hatten nur das kurze Intermezzo mit Christian IV. von Dänemark, davor und danach hatten sie Ruhe.
Wirtschaftshistorisch betrachtet sieht die ganze Sache natürlich anders aus:
Wichtige Handelsrouten konnten nicht mehr genutzt werden. Entweder waren die Handelszentren zerstört, geplündert, gehörten dem Feind oder auf den (durchaus gut ausgebauten) Haupthandelswegen wurden die Truppen bewegt, denen man lieber nicht begegnen wollte. Der Überregionale Handel war also in einigen Regionen zunächst nur eingeschränkt und kam später dann völlig zum erliegen.
Wenn man die Plünderungen der Landsknechthaufen mit einbezieht, dann könnte man den Krieg auch noch zehn jahre weiter ziehen. Schliesslich sind die Söldner nicht einfach weitergezogen. Sie waren im Land als der Krieg plötzlich aufhörte. Die wenigsten hatten ein Handwerk erlernt oder waren schon sehr lange "raus". Die Möglichkeiten zu Überleben waren: Betteln, Plündern und Raubüberfälle.
(Baumann, Reinhard, Landsknechte. Ihre Geschichte und Kultur vom späten Mittelalter bis zum dreißigjährigen Krieg, München 1994.)
Eisenbart ist offline  
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