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27.11.2011, 00:18
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#31 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Indusschrift I.
Die Indus-( Schrift )-zeichen :
Anklicken. Urheber : World Imaging . Gemeinfrei . Bis vor Kurzem war die vorherrschende Meinung der Fachwelt , daß es sich bei den Zeichen um keine Schrift handeln könne . Denn für eine so weitläufig siedelnde und lange andauernde Zivilisation fand man relativ wenige Funde . ( zwar einige Tausend ; Scherben , Bruchstücke , usw. ) Man war auch verwöhnt von den zahlreichen Schriftfunden der Ägypter und des Zwischenstromlandes . Die Bevölkerung der Induskultur standen doch auf einer hohen Zivilisationsstufe . Technisch waren sie den benachbarten Kulturen sogar weit vorraus . Städtebaulich und Haushaltshygiene , mit Brunnen und Bäder in den Häusern . Sie betrieben erfolgreich den Fernhandel mit den Nachbarn . Gesichert nach Westen , aber vermutlich auch weiter nach Indien . Wieso fand man keine Aufzeichnungen , keine Fragmente einer Handelsbuchhaltung . Schrieben sie vielleicht auf vergänglicherem Material und war Dieses der feuchtheißen Witterung zum Ofer gefallen ? Vielleicht gepresste Pflanzenfasern ( ähnlich dem Papyrus ) ? Oder auf getrockneten Rindenstreifen ? Denn die meisten Fundstücke mit Schriftzeichen sehen aus wie mittels Siegeln geprägt . Daher war die Vermutung , sie seien so etwas wie Firmenzeichen mit der Angabe der Warengruppen oder so was ähnliches wie die Token ( Vorläufer der Keilschrift ) . Erschwerend ist , bisher wurden nur ca. 400. Zeichen entdeckt . Und von denen kommt mehr als die Hälfte nur ein bis zweimal vor . Auf der überwiegenden Anzahl der infragekommenden Funde finden sich nur 4. - 5. Schriftzeichen . Nur 1 % der Artefakte weist 10. und mehr Schriftzeichen auf , die höchste Anzahl ist 17.. Eine einzige Quelle erwähnt 26. Zeichen . Fund aus Mohenjo-Daro . Gemeinfrei 2004. setzte ein Amerikaner sogar ein Preisgeld von
10 000.- Dollar aus , für die Entzifferung eines Texteiles von mindestens 50. Zeichen Länge . Da die längste gefunde Zeichenlänge 17. beträgt , wird er sich vermutlich die Dollars behalten dürfen . Weiter im IV. Teil. Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (27.11.2011 um 12:15 Uhr).
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27.11.2011, 01:32
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#32 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Indusschrift II. Teil IV. Indusschrift II. Wenn diese Fundstücke Alles war , was von einer funktionellen Schrift übrigblieb übrig ist , dann sind es vermutlich nur Bruchteile Dieser . Da auch die Sprache der Indusmenschen nicht bekannt ist , versuchte man diese Zuzuordnen . Infrage kommen würden : A. Etwa eine frühe Mundasprache . Diese Sprachfamilie ist noch in Ostindien beheimatet . B. Eine Verwandtschaft mit den früheren Dravidasprachen . Südindische Sprachen mit Sprachinseln in Pakistan und Nordindien . C. Oder eine Nähe zur , ausgestorbenen , Elamitischen Sprache . Der größte Faforit ist aber die Dravidische Sprachfamilie . Weiters ging man davon aus daß die Indusschrift eine Logographische sei . Jedes Zeichen ein Wort . Mit einigen Hunderten Zeichen . Eventuell lesbar wie ein Rebus . Bildquelle: Raj Kukreja. Aber jeder , der unzählichen , Entzifferungsversuche mißlang . Im Jahr 2009. veröffentlichte ein amerikanisch-indisches Forschertem in der Zeitschrift „ Scienc „ sie hätten mittels Computerprogrammen und Vergleichen mit anderen Schriften den Nachweiß erbracht, daß die Induszeichen eine Schrift darstellen . Laut Rahes Rao ( Teammitglied ) wandten sie Verfahren der Kryptographie an . Verglichen auch die Zeichenfolge ( Un - ; Ortnung ) . Und stellten sie bekannten Sprachen ( Schriften ) gegenüber . Aus Phönix - ZDF Sie stellten Sprachentropien auf ( vermutete Buchstabenfolge ) . Bei ihren Versuchen stellte sich heraus daß die Zeichen nicht willkürlich in ihrer Reihenfolge stehen . Vertauschten sie einige Zeichen gab ihnen das Programm an das dies unlogischer sei . Aus dem ORF. Als Referenzsprachen verwendeten sie . Sanskrit- texte in Devanagrischrift . Alt-Tamil ( Dravidasprache ) . Und Sumerisch . Wortketten aus der englischen Sprache ( Sinnvergleiche ) . Ihre Schlußfolgerung . Die Zeichen sind nicht willkürlich gesetzt . Sie ergeben eine logische Zeichenfolge . Daher teilen sie etwas mit , daß wiedererkannt werden kann ( und verstanden ). Ergo sind sie Schriftzeichen einer Indusschrift . Vielleicht gibt’s neue Funde oder gar so etwas wie einen Rosettastein . Mich würde es interessieren . Luki. spektrumdirekt DER SPIEGEL*11/1969 - Stempel in Stein Archäologie | Mit Mathematik die Indus-Schrift knacken | Gesellschaft-Nachrichten | news.de Indus-Schrift steht für eine Sprache - nicht für eine Bild-Symbolik - Wissenschaft aktuell scinexx | Rätselhafte Indus-Hieroglyphen doch eine echte Schrift?: Mathematisches Modell enthüllt feste Muster in den Symbolfolgen der Indus-Kultur - Indus, Schrift, Hieroglyphen, Symbole, Archäologie, Grammatik, Entzifferung, Schriftzeichen, Sprachm wissenschaft.de - Rätselhafte Indus-Schrift Alte Schriften
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (27.11.2011 um 12:10 Uhr).
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27.11.2011, 20:07
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#33 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Großkanzler
Registriert seit: 20.06.2011 Ort: Unterm Dach , buchstäblich
Beiträge: 1.085
| Zitat:
Zitat von 913Chris Ein hier in der Gegend ansässiger Hobby(experimental)archäologe hat mir mal meinen Namen in ein Stöckchen geritzt. Eine eckige und eine runde Kerbe - fertig.
Laut seiner Aussage waren solche Kerben der Vorläufer der Runen. Eindrucksvoll!
VG
Christian |
ich denke, dass die Entwicklung der Schrift eine logische Weiterentwicklung der Zahlen ist.
Schriften entwickelten sich in Kommunen, Gebieten, in denen die Bewohner sesshaft waren Landwirtschaft und dann Handel betrieben.
Bei der Abgabe von Ware an einen einzigen Abnehmer genügte nur die Anzahl der Töpfe Korn an Abnehmer x , und wenn Abnehmer x dann 20 Töpfe der 2 große Töpfe abnahm, musse entsprechend unterschieden und aufgezeichnet werden. Und wenn sich zu abnehmer x andere gesellten, dann musste es da eine Unterscheidung geben.
So einfach ist das-.
Das bereits angesprochene Alphabeth aus Ugarit/As Shamra ist ein Tonstück von 50 mm x 10 x 8 mm und wird vor Ort als Replik angeboten. nur auf der Oberseite mit Keilschriftzeichen versehen. |
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27.11.2011, 21:00
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#34 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 13.09.2011
Beiträge: 1.027
| Heute Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Titelseite: "Ein Hoch auf Gutenberg"
mit einem Hinweis auf einen Adventskalender mit den 24 wichtigsten Erfindungen der Menschheit, selbst zu basteln nach Anleitung im Blatt.
Direkt daneben auf der Titelseite:
"Tadel für Guttenberg von der Basis"    |
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29.11.2011, 17:41
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#35 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Kanzler
Registriert seit: 14.09.2011 Ort: An der Ostsee.
Beiträge: 879
| Zitat:
Zitat von krasnaja Bei der Abgabe von Ware an einen einzigen Abnehmer genügte nur die Anzahl der Töpfe Korn an Abnehmer x , und wenn Abnehmer x dann 20 Töpfe der 2 große Töpfe abnahm, musse entsprechend unterschieden und aufgezeichnet werden. Und wenn sich zu abnehmer x andere gesellten, dann musste es da eine Unterscheidung geben.
So einfach ist das-.
Das bereits angesprochene Alphabeth aus Ugarit/As Shamra ist ein Tonstück von 50 mm x 10 x 8 mm und wird vor Ort als Replik angeboten. nur auf der Oberseite mit Keilschriftzeichen versehen. | Weniger das Handeln, sondern eher das Liefern von Abgaben. Direkt gehandelt wurde immer, da brauchte man keine Schrift. Aber als erst einmal Schmarot..., ähm eine Aristokratie gab die Steuern eintrieb, bedurfte es einer Verwaltung und damit der Schrift.
Dann wurde aufgezeichnet: Dorf X : 20 Töpfe Gerste, 10 Töpfe Honig; Dorf Y: 20 Töpfe Gerste, 8 Töpfe Honig; nanu es fehlen noch 2, also man schicke die Schergen zur sanften Erinnerung...
Geändert von Obotrit (29.11.2011 um 17:44 Uhr).
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