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03.08.2010, 00:40
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.195
| Die Erfindung des Alphabet und seine Vorläufer Servus .
WDPG hat sich mit Anderen beklagt , es würden keine geschichtlichen Themen mehr besprochen werden .
Das wäre doch ein Neues und vor Allem ein Wichtiges .
Paul und Chris und Andere sind gefordert .
Ich warte darauf .
Egal , sondst schreibe ich unwiedersprochen meine Meinung .
Freundschaft .
Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (17.12.2011 um 17:44 Uhr).
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03.08.2010, 02:29
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 25.01.2009
Beiträge: 2.088
| Louis Braille und die Brailleschrift. Früher galt, wenn man Sehlicht verlohr und Blind wurde, hatte man keine Chance in Gesellschaft integriert werden, so passiert das auch einem kleinem Jungen namens Louis Braille er verletzte sich mit einer Ahle am Augen, die Augen entzündeten sich Braille wurde Blind, doch der junge der sehr wissbegierig war, wollte sich nicht mit den Schicksal abfinden und erfand die Brailleschrift.
Die Braillschrift funktioniert mit Sechs Punkte 3 Höhe 2 Breit damit lassen sich bis 64 Zeichen im Alphabet herstellen.
So konnten auch Blinde Leute Zeitung lesen oder Bücher kaufen, nur sind die kosten hoch und viele Verlage scheuen sich die kosten zu tragen. Die Blindenverbände machen sich stark das mehr Druckerzeugnisse in Braille Schrift ausgegeben werden.
Unterstütze selber die Blinde Mission, die sich zum Ziel gesetz hat, Druckerzeugnisse herzustellen, der Computer ist natürlich eine Erleichterung aber auch heute ist die Brailleschrift sehr wichtig, bei Ampeln oder auch Stopknöpfe in Öffentliche Busse kommt die Brailleschrift immer noch zum Einsatz.
link wiki Louis Braille ? Wikipedia
LG
Obelix
__________________  Sic semper tyrannis "So soll es jedem Tyrann ergehen" von Shakespear Cäsar. diese Worte wurden von Herr Booth bei der Ermordung des Präsidenten Lincoln gesagt.
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03.08.2010, 04:07
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.195
| Zitat:
Zitat von Obelix Früher galt, wenn man Sehlicht verlohr und Blind wurde, hatte man keine Chance in Gesellschaft integriert werden, so passiert das auch einem kleinem Jungen namens Louis Braille er verletzte sich mit einer Ahle am Augen, die Augen entzündeten sich Braille wurde Blind, doch der junge der sehr wissbegierig war, wollte sich nicht mit den Schicksal abfinden und erfand die Brailleschrift.
Die Braillschrift funktioniert mit Sechs Punkte 3 Höhe 2 Breit damit lassen sich bis 64 Zeichen im Alphabet herstellen.
So konnten auch Blinde Leute Zeitung lesen oder Bücher kaufen, nur sind die kosten hoch und viele Verlage scheuen sich die kosten zu tragen. Die Blindenverbände machen sich stark das mehr Druckerzeugnisse in Braille Schrift ausgegeben werden.
Unterstütze selber die Blinde Mission, die sich zum Ziel gesetz hat, Druckerzeugnisse herzustellen, der Computer ist natürlich eine Erleichterung aber auch heute ist die Brailleschrift sehr wichtig, bei Ampeln oder auch Stopknöpfe in Öffentliche Busse kommt die Brailleschrift immer noch zum Einsatz.
link wiki Louis Braille ? Wikipedia
LG
Obelix | Servus Obelix .
Du verblüfst mich immer wieder .Dein Interessensgebiet ist anscheinend sehr groß. Alle Achtung .
Obwohl ich seit Okt. 1987 Aufgrund eines Unfalls linksseitig erblindet bin hatte ich nie den Grund die Brailleschrift zu lernen . So nach dem Motto , unter den Blinden ist der einäugige König.
Aber in diesem Thema wollte ich eigentlich die Entstehung der ( verschiedensten ) Schrift ( en ) und ihre Jahrtausende vorausgehenden , bildgebenden Vorläufer thematisieren .
Herzliche Grüße in die Schweiz , Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (23.11.2010 um 10:56 Uhr).
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03.08.2010, 04:28
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.195
| Zitat:
Zitat von Obelix Unterstütze selber die Blinde Mission, die sich zum Ziel gesetz hat, Druckerzeugnisse herzustellen, der Computer ist natürlich eine Erleichterung aber auch heute ist die Brailleschrift sehr wichtig, bei Ampeln oder auch Stopknöpfe in Öffentliche Busse kommt die Brailleschrift immer noch zum Einsatz.
link wiki Louis Braille ? Wikipedia
LG
Obelix | Servus Obelix .
Ein kurzer Nachtrag .
Bei uns wird auf Plätzen , oder breiteren , langen Gehwegen, nicht nur bei Ampelanlagen , darauf bedacht daß es bei Pflasterungen eine in Längsrichtung geriffelte Lauffläche gibt , ca 40 cm breit.. Nur für Blinde . Über die Fußsohlen und in diesen erfühlen sie den sicheren Weg .
Für Deine Unterstützung ,als noch nicht Betroffener möchte ich mich sehr herzlich bedanken .
Schweizer Du bist eine Wucht , Danke.
Luki
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
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03.08.2010, 09:07
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Kanzler
Registriert seit: 01.08.2010
Beiträge: 598
| Als erstes "Alphabet" kann vielleicht das kanaanitische vom Ende des 2.Jahrtausends v.Chr. gelten. Dann durchlief es meines Wissens nach verschiedene Formen (frühphönizisch, griechisch). Übrigens: die alphabetische Schrift wurde um 1600v.Chr. in der Levante erfunden (ein Buchstabe-ein Laut). Damit werden die piktographischen Zeichen deutlich reduziert.
In Ugarit (heute Syrien) gab es so um 1400v.Chr. ein Keilschriftalphabet mit 32Symbolen. (zu der Zeit versuchte man auch in Ägypten, das Hieroglyphensystem zu vereinfachen.
So Anfang 10.Jahrhundert hatte sich das frühste vollalphabetische System herausgebildet, dass wir kennen (das kanaanitische!)- (Beweis dafür ist auf dem Sakrophag von Hirams zu finden.
Das hebräische und das phönizische sind mit diesem weniger bekannten Alphabet verwandt.
Post scriptum: Als die Griechen das alphabetische System übernahmen, führten sie auch Zeichen für Vokale ein, vorher gab es nur Konsonanten. |
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03.08.2010, 12:24
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 8.919
| Servus!
Im südlichen Turkenistan wurde um Asghabat eine selbständige Zivilisation gefunden, die schon vor 4000 Jahren, um 2300v.Chr., eine eigene Schrift hatte, scheinbar unabhängig von Chinesen und Mesopotamiern entwickelt.
Vom ersten ägyptischen König Skorpion hat man Schriftzeichen gefunden, die aus dem Jahr 3250 v.Chr. stammen. Nicht viel jünger sind die ältesten Zeugnisse sumerischer Schriftzeichen. Da es nur um ein paar hundert Jahre geht, kann man nicht so einfach hergehen und sagen, die eine oder andere Kultur wäre eher dran gewesen. Beide könnten sich gegenseitig beeinflusst haben, und die jeweils wirklich ältesten Zeugnisse verloren oder noch nicht gefunden sein.
Die besagten paar hundert Jahre älter sind beschriftete Tonscherben aus Pakisten, die der Vorgängerkultur der Harappa-Kultur zugeschrieben werden. Da Indus-Kultur, Ägypter und Mesopotamier in kulturellem Austausch standen, war die Zeit vielleicht damals einfach "reif" für die Schrift.
Auf 8600 Jahre alten chinesischen Schildkrötenpanzern hat man ebenfalls so was wie Schriftzeichen gefunden - damit wären die Chinesen mehr als 2000 Jahre vor den Sumerern und Ägyptern auf den Trichter gekommen. Allerdings ähneln diese Zeichen denen der 5000 Jahre jüngeren Shang-Kultur (16.-11.Jh.v.Chr., sie galten bisher als Erfinder der chinesischen Schriftzeichen) - was ein Problem darstellt, denn es könnte ja sein, dass sich ein Fehler bei der Datierung der Schildkrötenpanzer eingeschlichen hat. Die bestehen ja aus organischem Material, und da könnte es sein, dass die C14-Daten (bzw. die Zusammensetzung der C-Isotopen in den Panzern) irgendwie verfälscht wurden.
VG
Christian |
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03.08.2010, 19:14
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Haushofmeister
Registriert seit: 04.01.2009 Ort: Ostfalen
Beiträge: 317
| Zitat:
Zitat von Luki Die Erfindung der Schrift und ihre Vorläufer. | Vorstufen einer eigentlichen Schrift sind etwa die so genannte "Gegenstands-Schrift" wie die peruanische Knochenschrift, ferner Kerbzahlen wie in Höhlen eingeschnittene oder eingeritzte Symbole und die prinzioiell davon nicht unterschiedene bildliche "Ideen-Schrift" wie Ideogramme und reine Bilderschriften (wie möglicherweise die Indus-Schrift oder die ältesten Vorgänger der chinesischen Schrift).
In der späteren Enwicklung werden die für die Schrift verwendeten Zeichen, unabhängig von ihrer Formgebung, zum Ausdrucksmittel der sprachlichen Zeichen. Solche voll ausgebildeten Schriftsysteme haben feste Entsprechungen zwischen Sprach- und Schriftzeichen. In diesem Sinn kam es etwa 3000 v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten zur frühesten eigentlichen Schrift, wobei umstritten ist, wer von ihnen die Schrift zuerst erfand.
Geändert von Dietrich (03.08.2010 um 19:16 Uhr).
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04.08.2010, 20:19
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 07.03.2008
Beiträge: 6.928
| Zitat:
Zitat von Luki Ein kurzer Nachtrag .
Bei uns wird auf Plätzen , oder breiteren , langen Gehwegen, nicht nur bei Ampelanlagen , darauf bedacht daß es bei Pflasterungen eine in Längsrichtung geriffelte Lauffläche gibt , ca 40 cm breit. | Ein Beispiel wo man sich in diese Richtung, wie auch in Richtung Barrierefreiheit viele Gedanken gemacht hat und diese auch umgesetzt hat ist der Linzer Hauptbahnhof. Hier gibt es auch die von dir erwähnten Flächen. |
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01.09.2010, 23:23
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.195
| Entwicklung zu den Schriften. I. Servus : Jetzt wo ich mich in dieses Thema etwas Eingelesen habe , merke ich erst wie komplex und umfangreich es ist. Es werden wohl einige Beiträge werden . Vorausschicken möchte ich die Meinung zweier Forscher . 1958 fragte sich der Assyriologe und Schrifthistoriker ,Ignatz J. Gelb : Wurde die Schrift wirklich richtig erfunden ? Oder anders ausgedrückt , gibt es so etwas wie Erfindung . Man könnte beobachten, das die sogenannten Erfindungen nur Verbesserungen schon bekannter Dinge sind. Er fuhr erläuternd fort : Bei allen großen kulturellen Errungenschaften müßen wir indes mit dem entscheidenden Eingreifen eines genialen Menschen rechnen, der entweder mit einer geheiligten Tradition brach oder etwas ,das andere nur spekulativ erwogen , in die Tat umsetzte. Eine ähnliche Meinung äußerte 1992 die Professorin und Archäologin ,Denise Schmandt-Besserat . Sie schrieb : Die Schrift war keine Erfindung aus dem Nichts , sondern nur das letzte Glied in einer langen Kette von Erfindungen , die aus sozialökonomischen und Kognitiven ( menschliche Erkenntnis und Informationsverarbeitung ) Veränderungen resultierte . Sie war das Ergebnis einer Jahrtausendelangen Erfahrung im Umgang mit Zeichen . Das bedeutet jede Verbesserung oder Ausformung baute auf älteren Systemen oder Techniken auf. Eigentlich fing alles schon mit Kerbhölzern , Kerbknochen und in den Höhlen mit den Wandmalereien an . Davon im zweiten Teil mehr. Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (04.04.2011 um 23:19 Uhr).
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02.09.2010, 11:38
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 8.919
| Ein hier in der Gegend ansässiger Hobby(experimental)archäologe hat mir mal meinen Namen in ein Stöckchen geritzt. Eine eckige und eine runde Kerbe - fertig.
Laut seiner Aussage waren solche Kerben der Vorläufer der Runen. Eindrucksvoll!
VG
Christian |
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