Die Funde von Kostenki und Kurya werden als etwa 45000 Jahre eingestuft und sind damit die ältesten Funde des Aurignacien. Einige Träger dieser Kultur müßten demnach nach Westen gewandert sein.
Paläoanthropologie: Durch die Hintertür - spektrumdirekt
Es gab keine Neandertaler-Volkszählung. Das heutige Russland und Sibirien konnten sicherlich viele Menschen ernähren. Es gibt keine Gründe, das dort nur eine kleine Neandertaler Bevölkerung gelebt haben sollte.
Es ist logisch, das der Austausch zwischen Bevölkerungsgruppen über ihre Ränder erfolgt, also z.B. über den Nahen Osten, Mittelasien und Südsibirien.
Es ist doch eigentlich gar nicht mehr strittig, das z.B. im Nahen Osten über 50000 Jahre eine Kontaktzone zwischen Neandertalern u. südlichen Menschen bestand, also ist das nicht nur eine Zone der genetischen Mischung sondern auch eine Region für den kulturellen Austausch.
Wo hat deiner Meinung nach die HSS Bevölkerung gelebt, bevor sie dann vor 30000 Jahren in Mähren und dann etwas später in Frankreich auftauchten. Weshalb findet man keine Spuren ihres Wanderweges? Weshalb sehen die 34000 Jahre alten Menschen in Rumänien gar nicht so modern aus und sind die einzigsten älteren Funde mit HSS-Mitochondrien in Europa?