
Zitat von
Paul
Die dann im Nahen Osten gefundenen Menschen weisen viele Mischmerkmale auf. In folgenden Wanderungen breiteten sich dann Neandertaler-HSS Mischstämme in weitere Regionen Asiens u. Nordafrikas aus. Die Neandertaler Wanderungen und die der Mischlingsstämme können auch die Wanderungsbewegung relativ unvermischter HSS begünstigt haben. Die Wanderung solcher Mischlingsstämme wird heute mit den neueren genetischen Methoden bestätigt. Da die modernen Menschen, wie schon die archaischen Formen des Homo Sapiens die meisten Gene teilten, ist es schwierig die konkrete Abstammung dieses überwiegenden Teils des Genoms nachzuweisen.
Wenn im Nahen Osten diese Mischbevölkerung lebte, die z.B. vor 50000 Jahren überwiegend als moderne Neandertaler definiert wird, wie sollen diese neutralen Gene ausgemerzt worden sein, nur weil sie vom Neandertaler stammten, nur um sie dann durch genau die gleichen Gene aus Afrika zu ersetzen? Ich glaube nicht an einen solchen Merkwürdigen Prozeß.
Die Neandertaler im Nahen Osten hatten schon sehr viele moderne Merkmale. Gerade im anatomischen Bereich waren sie schlanker und größer als die mitteleuropäischen Neandertaler. Der Schädel von Amud 1 ähnelte den 35000 Jahre alten Schädelfunden in Rumänien. Hier sind die Entwicklungsprozesse an sehr vielen Funden gut zu erkennen. In Mähren gab es eine sehr große Funddichte, die eine Entwicklung zum modernen Menschen zeigt.
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