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Danke für den Link.
Eigentlich fast schon ein alter Hut, dass der "Auszug" via Eritrea - Jemen stattfand.Bislang wurde vermutet, dass unsere Vorfahren über das Nil-Tal und den mittleren Osten nach Norden wanderten. "Die arabische Halbinsel wurde als Landbrücke für den modernen Menschen lange Zeit vernachlässigt, die Forschung konzentrierte sich auf Nordafrika und den nahen Osten", erläutert Dominik Fleitmann. "Dies wird sich durch unsere Forschungsergebnisse hoffentlich rasch ändern."
JOURNEY OF MANKIND - The Peopling of the World
Servus .
Vielleicht interessiert Euch dieser Beitrag auch ?
http://www.g-geschichte.de/forum/111384-post7.html (Seereisen vor 130000 Jahren?)
Luki.
Der erste Ausflug des HSS über Palästina und Syrien ging schief, er scheiterte an dem Widerstand der Neandertaler. Der zweite Ausflug über Eritrea und Arabien klappte dann und der HSS konnte sich immer an den Küsten entlang über Indien, Indonesien, Neu Guinea bis nach Australien ausbreiten. Die Eiszeit half beim Inselspringen mit, da die Meere durch die Bindung des Eises viel tiefer lagen.![]()
Geändert von dieter (09.12.2011 um 15:34 Uhr)
Wir müssen nicht immer so ein rabiates Szenario entwerfen. Es war eher das Klima. Weiter ging es nicht und irgendwann auch nicht mehr zurück. Man saß auf einer grünen Insel inmitten von Wüsten. Ob sich Neandertaler und HSS dort direkt begegneten, ist nicht klar. Technologisch unterschieden sie sich da noch nicht, die Genetik liefert dafür allerdings Anhaltspunkte.
Es kann aber auch so gewesen sein, dass HSS in trockenen Warmphasen dort lebte und der Neandertaler später wieder in einer feuchteren Kaltphase.
Lieber Obotrit,
die arabischen Wüsten sollen soch feuchter gewesen sein, sonst hätte der HSS es nicht im zweiten Anlauf geschafft. Der Neandertaler trat dort gehäufter auf, weil er sich nach einer Eiszeit aus Eurasien zurückgezogen hatte.![]()
Geändert von dieter (09.12.2011 um 15:35 Uhr)
Die 1. Ausbreitung des "HSS" ging nicht wirklich schief. Er erreichte doch mindestens den Nahen Osten. Als die Neandertaler dieses Gebiet erreichten haben sie sicherlich die einheimische Bevölkerung nicht ausgerottet. Es mag zu Kämpfen gekommen sein. Die Frauen der unterlegenen Gruppen werden tendentiell in die siegreichen Gruppen aufgenommen worden sein. "HSS" Gruppen werden tendentiell und auch verändert auch in verschiedene Richtungen weggewandert sein. Die entstandenen Mischstämme können wiederum von neu in den Süden strömenden Neandertalergruppen bedrängt worden sein und folgten dann im Prinzip den HSS.
Das Ergebnis wird gewesen sein, das in einer bestimmten Region die Neandertaleranteile hoch waren und zur Peripherie, Richtung Mittelasien bzw. Ostasien, Arabien u. Nordafrika abnahmen.
Geändert von Paul (09.12.2011 um 23:09 Uhr)
Auf der Seite Evolution Mensch werden viele verschiedene menschliche Funde beschrieben und auch die verschiedenen widerstreitenden wissenschaftlichen Positionen dazu. Teilweise werden viele Funde als Mischlinge gesehen. Viele andere Wissenschaftler legen sich darauf fest, das jeder Fund eindeutig zuordbar wäre.
Neandertaler - Homo neanderthalensis - Amud 1
In Folge der Ergebnisse von Paäbos Forscherteam wird wohl jetzt überwiegend die Mischung im Nahen Osten vermutet. Die Wissenschaftler, die dies schon aufgrund der Anatomie der Funde z.B. in der Amud u. Skhul Höhle so sahen sind bestätigt worden.
Das von mir angenommene Wanderungsszenario erscheint mir logisch, denn die Gebiete in die die Neandertaler einwanderten konnten ja nicht einfach noch mehr Menschen aufnehmen. In jeder Region spielt sich doch ein Bevölkerungsgleichgewicht ein. Bei Störungen wird dies aber nach wenigen Generationen wieder erreicht. Einwanderungen müssen Auswanderungen gegenüber stehen. Das das Bevölkerungsgleichgewicht nur durch Tötungen und Hungersnot erreicht wurde, halte ich für unrealistisch. Hungersnöte bringen die Menschen zum auswandern.
Geändert von Paul (10.12.2011 um 00:03 Uhr)
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