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17.12.2011, 18:08
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Die ersten Amerikaner Servus . Ich möchte in diesem Thema die Besiedelung des amerikanischen Kontinentes beschreiben . Gestützt auf die Funde der letzten Jahre . Es gibt zwar ein ähnliches Thema im Forum , aber das befaßt sich fast nur mehr mit dem Homo Erectus und dem Neandertaler . http://www.g-geschichte.de/forum/fru...kontinent.html (Die ersten Menschen auf dem amerikanischen Kontinent) Zu Allererst eine provokante Aussage . Alle amerikanischen , indigenen Völker , die heute noch leben , haben die selben Vorfahren und stammen vermutlich von den Menschen ab , die in mehreren Wellen über Beringia einwanderten . Das beweisen Untersuchungen ihrer DNS in ganz Amerika ( Nord und Süd ) . Das heißt aber nicht , daß sie die Ersten oder die einzigen Einwanderer waren . Nein , denn vor ihnen kamen schon Andere und siedelten auf dem Kontinent . Diese wurden aber verdrängt , besser gesagt , ausgerottet . Denn die Indianer waren nie , in keiner Zeit , die friedfertigen Wilden . Sie waren , bis in die Neuzeit , immer ihr größter und grausamster Feind . Von den Fundstellen und ihrem Alter , mehr in den folgenden Beiträgen . Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
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17.12.2011, 18:22
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Kanzler
Registriert seit: 14.09.2011 Ort: An der Ostsee.
Beiträge: 879
| Zitat: | Diese wurden aber verdrängt , besser gesagt , ausgerottet . | Mit diesem Begriff wäre ich vorsichtig. Es kann eine Integration kleinerer Gruppen in stärkere gegeben haben, Verdrängung, neue Krankheiten etc. pp.
Das gab es so ähnlich auch nach Kolumbus. Trotzdem hat so ziemlich jeder Lateinamerikaner (auch) indianische Vorfahren.
Nicht immer gleich permanenten Mord und Totschlag voraussetzen! Es war unter Indianern vielfach üblich, gefangene Feinde zu adoptieren, Frauen und Kinder sowieso. |
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17.12.2011, 18:41
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 15.10.2011 Ort: Thüringen
Beiträge: 1.624
| Bisher ist es nur das. Zitat: | Zu Allererst eine provokante Aussage . | Schauen wir, was da noch kommt bzw. was wir selber noch darüber finden können.
__________________ Wir! gründen das beste Forum für Geschichte. |
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17.12.2011, 21:18
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Beringia .
Servus . Das Wisconsin – Glazial . Die letzte Eiszeit dauerte in Nordamerika von ca. 70 000. bis 12 000. Jahre vor Heute . Die mächtige , bis zu 2,5.Km dicke Eisdecke ( bis Missouri ) entzog , mit der in Eurasien und Grönland , den Ozeanen viel Wasser . Die Folge ; Die Festlandsockel der Kontinente fielen trocken , der Meeresspiegel sank um bis zu 100 Meter . Dadurch tat sich eine Landverbindung auf , zwischen Asien und Amerika , Beringia , mit einer Breite bis zu 1500. Km .. Denn die Beringstrasse hat meist nur eine Tiefe von ca. 40 Meter . Das betraf die Zeiten von ca. 70 000. bis ca 45 000. und von ca . 25 000. und bis ca. 14 000. Jahren vor Heute . Das Dumme war nur , die Einwanderer kamen zwar bis Nordwestalaska , aber nicht weiter , denn den Weg nach Süden versperrte ihnen der riesige Eisschild , der sich durchgehend von Ost nach West zog . Anklicken Aus Wikipedia , Urheber . Hannes Grobe Da die Eiszeit von Zwischenwarmzeiten unterbrochen wurde taute der Eisschild ab und die Landverbindung war wieder geflutet . Aber der Eisschild schmolz etwas und teilte sich in den Größeren laurentinischen Eisschild im Osten und den Kordilleren Eisschild im Westen . Und Beide gaben einen Korridor frei .
Anklicken Die Einwanderer konnten also trockenen Fußes , den Karibus nach , in der Zeit von 25 000. bis 15 000. Jahren von Sibirien nach Alaska einwandern . Und in der Zeit von vor 12 000. bis 9 000. Jahren öffnete sich der Korridor immer weiter und gab den Weg nach Süden frei . Zur Clovis Kultur im III. Teil . Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (17.12.2011 um 21:24 Uhr).
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17.12.2011, 22:17
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 16.05.2009 Ort: Westfalen
Beiträge: 6.448
| Zitat:
Zitat von Luki Zu Allererst eine provokante Aussage . Alle amerikanischen , indigenen Völker , die heute noch leben , haben die selben Vorfahren und stammen vermutlich von den Menschen ab , die in mehreren Wellen über Beringia einwanderten . Das beweisen Untersuchungen ihrer DNS in ganz Amerika ( Nord und Süd ) . | Also die Aussage find eich jetzt nicht wirklich provokant. Das die Vorfahren der Indianer von Asien nach Amerika eingewandert sind und deswegen alle späteren Indianer die gleichen Vorfahren haben ist schon länger bekannt. Zitat:
Zitat von Luki Diese wurden aber verdrängt , besser gesagt , ausgerottet . | Wurden sie wirklich alle ausgerottet ?? Zitat:
Zitat von Luki Denn die Indianer waren nie , in keiner Zeit , die friedfertigen Wilden . | Das ist auch eher eine Erfindung von Hollywood und Karl May. Die indianer waren weder Wilde (was soll das überhaupt sein) noch friedfertig. Zitat:
Zitat von Luki Sie waren , bis in die Neuzeit , immer ihr größter und grausamster Feind . | Das ist ein allgemeines Problem des Menschen.
P.S. Du hast im Moment ja einiges vor mit deinen Serien. 
__________________ Mitglied der Aktionsgruppe Rettet das Forum |
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17.12.2011, 22:52
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Luzia Zitat:
Zitat von Fabian Also die Aussage find eich jetzt nicht wirklich provokant. Das die Vorfahren der Indianer von Asien nach Amerika eingewandert sind und deswegen alle späteren Indianer die gleichen Vorfahren haben ist schon länger bekannt.
Wurden sie wirklich alle ausgerottet ??
...... | Servus Fabian .
Ich habe mir , im Kopf , ein chronologisches Gerüst
zurechtgelegt .
Warte noch einige Beiträge , wir kommen schon noch nach Brasilien und Chile .
Und Du lernst auch Luzia kennen.
Mindestens 11 500. Jahre Jung .
Eine aparte Brasilianerin .
G. v. Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (18.12.2011 um 09:03 Uhr).
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18.12.2011, 01:16
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Clovis Kultur .
Servus . Clovis First .
In den 1930. Jahren wurden , an verschiedenen Fundstellen ähnliche Speerspitzen gefunden . Man benannte sie nach einer Fundstelle „ Clovis „ Die ältesten Funde haben ein Alter von 12 000. bis 13 000. vor Heute ( Bild der Wissenschaft 6/2011 , Scince 25. März 2011. , Autor Michael Waters ) . Wikipedia 11 500. vor Heute und im Gegensatz zur veröffentlichten Meinung ( Wiki ) wurden in Südamerika keine Clovis Blattspitzen gefunden . Lt. alter Meinung breitete sich die Clovis Kultur in ganz Nordamerika aus ( ca 3000. Fundstellen ) .
Sie existierte ( offiziell ) nur ca. 500. Jahre und brach abruppt ab . Sie jagten Großwild und interessanterweise starb etwa zeitgleich mit dem Ende der Clovis Kultur das Mammut in Nordamerika aus . Speerspitzen . Bild aus diesem Link : Archäologie-Welt: Clovis-Kultur angeblich durch Kometeneinschlag ausgelöscht Da das zeitliche Auftreten der Clovis Kultur mit dem Öffnen des Eiskorridors im Eisschild sehr gut zusammenpasste wurde sie zur ältesten amerikanischen Kultur erklärt . Auch der Einschlag eines Kometen wurde schon für das Verschwinden Beider verdächtigt . Einigen Forschern fiel die Ähnlichkeit und Fertigkeit der Klingen mit Klingen aus der Solutreenzeit auf . Es löste in Europa das Gravettien ab . Das Dumme ist nur es dauerte von ca. 21 000. bis ca 17 500. v-Heute . Aber in Europa . Was von einigen wenigen Forschern mit einer Teilbesiedelung aus Europa erklärt wurde . ( Bradleys Theorie ) Aber was ist mit dem zeitlichen Abstand ? Archäologie-Welt: Clovis-Kultur angeblich durch Kometeneinschlag ausgelöscht Blattspitze aus dem Solutreen Anklicken Wikipedia , Urheber : user:Calame Obwohl in Südamerika , zuerst lateinamerikanische Forscher aufsehende und wesentlich ältere Funde entdeckt hatten , wurden sie nicht für seriös gehalten . Denn Clovis First . Der Spruch war für für die US-Amerikaner wie ein göttliches Gebot . Und wagte sich doch einer der Ihren mittels Funden belegt , daran zu kratzen , wurde er verspottet . Wie der Professor Dillehay , der in Monte Verde -Süd Chiele grub . Aber am 25. März 2011. passierte das Undenkbare ,
Clovis stürzte . Denn an diesem Tage erschien in der angesehenen Zeitschrift Science ein Artikel vom Grabungsleiter Michael Walters . Er beschrieb die Ergebnisse seines Teams bei der Grabung ( Buttermilk Creek ) mitten in Texas . Sie trafen auf mehrere Schichten , daruter auch eine der Clovis Kultur , 12 – 13 000. Jahre alt . Aber der Hammer ( Seine Worte ) , sie fanden ca. 16 000. Artefakte unterhalb des Clovis Horizonts . Und diese wurden mit einem Alter von 15 500. v. H.
eingeordnet . Mindestens 2 300. Jahre älter . Archäologie: Nordamerika viel früher besiedelt als vermutet - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE Aber von wo kamen diese Leute her ?? Mehr davon im IV. Teil . Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (02.01.2012 um 22:55 Uhr).
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18.12.2011, 10:04
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Zitat:
Zitat von Luki Servus. Das heißt aber nicht , daß sie die Ersten oder die einzigen Einwanderer waren . Nein , denn vor ihnen kamen schon Andere und siedelten auf dem Kontinent . Diese wurden aber verdrängt , besser gesagt , ausgerottet . Denn die Indianer waren nie , in keiner Zeit , die friedfertigen Wilden . Luki. | Lieber Luki, wer waren diese Völker, die ausgerottet wurden? Von dem Keenewick-Mann, der ein Ainu gwesen sein dürfte haben wir schon an anderer Stelle, geschrieben.
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Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu. Rettet das Forum
Geändert von dieter (18.12.2011 um 13:56 Uhr).
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18.12.2011, 10:15
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Zitat:
Zitat von dieter Lieber Luki, wer waren diese Völker, die ausgerottet wurden? Von dem Keenewick-Mann, der ein Ainu gwesen sein dürfte haben wir schon an anderer Stelle. geschrieben. | Servus Dieter .
Kommt schon noch , aber ich brauche etwas Zeit um die einzelnen Beiträge zusammenzustellen .
Sie sollen ja einen korrekten Inhalt haben .
G. v. Luki.
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18.12.2011, 11:17
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Monte Verde Servus . Monte Verde . Nach der überholten Clovis First – Theorie wurde Amerika binnen eines Jahrtausends von Alaska bis Feuerland besiedelt . Der ganze , riesige Doppelkontinent ? Um 13 800. v. H. jagte ein Jäger im heutigen Texas , ein Mastodon , mittels eines Speeres mit einer Speerspitze aus Mastodonknochen . Aus dem Deutschlandfunk . Kurz nach dem Ende der Eiszeit kam auch das Ende der nordamerikanischen Großtiere. (Bild: Science/ Universität Wisconsin/Barry Roal Carlsen) Gejagtes Rüsseltier - Die ersten Menschen Nordamerikas wussten früher | Forschung Aktuell | Deutschlandfunk Originaltext : In die Zeit dieses Puzzles vor 12 bis 14.000 Jahren fällt auch das allmähliche Verschwinden fast aller großen Wildtiere der Region. Michael Waters: "Im späten Pleistozän gab es in Nordamerika riesige Herden von Mammuts, Mastodons, Riesenbisons und Pferden, aber so etwa um 12.700 waren sie alle ausgestorben." In Monte Verde ( Zentral-Chile ) begannen 1977 . die Teams von Mario Pino und Tom Dillehay und gruben 10. Jahre die Fundstellen aus . Sie datierten sie auf 14 500. v. H. Wiki englisch : 14 800. v. H. . Monte Verde - Wikipedia, the free encyclopedia Monte Verde ? Wikipedia Als Dillehay , auf 1300. Seiten , die Grabungserfolge publizierte , wurde ihm Täuschung und unsauberes Arbeiten vorgeworfen . In 20. Jahren besichtigte keiner der Clovis-First - Päpste die Fundstelle . Da finanzierte 1997. National Geographic eine Studienreise , mit den wichtigsten Gegnern , zur Fundstelle . Und dann begann ein wachsendes Umdenken . Chile, Monte Verde und Carelmapu Die Fundstelle war ein Dauerfreilandwohnplatz für ca. 20. bis. 30. Menschen . Dieser wurde von einem kleinen Fluß überschwemmt und , im laufe der Zeit , vermoort . Ideale Bedingungen für die Erhaltung organischen Materials die eine präzise C 14. Datierung erlaubt . Bild aus dem Link : Monte Verde, Chile Diese Menschen konnten nicht zu Fuß in den Süden maschiert sein . Denn zu jener Zeit versperrte der 2,5 Km dicke Eisschild , von Alaska , die Passage nach Süden . Welche andere Immigrationswege kamen infrage . Welche Theorien ließen sich mit Funden begründen ? Mehr im V. Teil. Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (18.12.2011 um 13:56 Uhr).
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