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Tags: besiedlung

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Alt 14.01.2012, 22:16   #1 (permalink)
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Benutzerbild von platin
 
Registriert seit: 04.03.2011
Ort: sachsen anhalt
Beiträge: 103
platin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Menschenaffen in Bulgarien

Hominiden in Europa: Die Letzten der ersten Besiedelungswelle entdeckt - Natur - derStandard.at › Wissenschaft
__________________
"Der Schein trügt"-- sagte das Glühwürmchen, als es vom Zigarettenstummel stieg.
platin ist offline  
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Alt 15.01.2012, 10:31   #2 (permalink)
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Rang: Majestät
 
Benutzerbild von 913Chris
 
Registriert seit: 31.01.2008
Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.342
913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick
Das führt mich zu einer weiteren Frage:
Etwa eine Million Jahre lang nach dem Aussterben der Insel-Oropithecus auf Korsika/Sardinien konnte sich ein weiterer Menschenaffe auf dem späteren Balkan den veränderten Umweltbedingungen anpassen (wie sah eigentlich die Umwelt auf dem Balkan zu dieser Zeit aus?)

Eine Million Jahre - das ist eine lange Zeit.
Aber offenbar nicht immer. Auch unter den afrikanischen Hominiden gibt es so einige, die sich mehr als eine Million Jahre fast unverändert halten konnten. Der H.s. dagegen (wie auch der Neandertaler) haben sich in erheblich kürzeren Zeitintervallen erheblich mehr verändert. Ist das der Einfluss der Eiszeit, oder warum veränderten sich die Hominiden in der letzten Million Jahre erheblich schneller als in den vorangegangenen Million Jahren?!?
Oder war das der Einfluss der Kultur, die die Hominiden vor etwa einer Million Jahre immer stärker entwickelten? Schon H.erectus soll ja das Feuer zumindest genutzt haben, wenn er es vielleicht auch noch nicht selber entfachen konnte...

VG
Christian
__________________
De Woch fangt scho guat oo.. (der "Bayerische Hiasl" kurz vor seiner Hinrichtung)
913Chris ist offline  
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Alt 15.01.2012, 16:20   #3 (permalink)
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Rang: Großkanzler
 
Benutzerbild von Paul
 
Registriert seit: 13.04.2009
Ort: Solms-Albshausen
Beiträge: 1.304
Paul sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphärePaul sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Zitat:
Zitat von 913Chris Beitrag anzeigen
Das führt mich zu einer weiteren Frage:
Etwa eine Million Jahre lang nach dem Aussterben der Insel-Oropithecus auf Korsika/Sardinien konnte sich ein weiterer Menschenaffe auf dem späteren Balkan den veränderten Umweltbedingungen anpassen (wie sah eigentlich die Umwelt auf dem Balkan zu dieser Zeit aus?)

Eine Million Jahre - das ist eine lange Zeit.
Aber offenbar nicht immer. Auch unter den afrikanischen Hominiden gibt es so einige, die sich mehr als eine Million Jahre fast unverändert halten konnten. Der H.s. dagegen (wie auch der Neandertaler) haben sich in erheblich kürzeren Zeitintervallen erheblich mehr verändert. Ist das der Einfluss der Eiszeit, oder warum veränderten sich die Hominiden in der letzten Million Jahre erheblich schneller als in den vorangegangenen Million Jahren?!?
Oder war das der Einfluss der Kultur, die die Hominiden vor etwa einer Million Jahre immer stärker entwickelten? Schon H.erectus soll ja das Feuer zumindest genutzt haben, wenn er es vielleicht auch noch nicht selber entfachen konnte...

VG
Christian
Die Auswanderung des Homo Erectus in eine viel kältere Umwelt, mit einer veränderten Tier- und Pflanzenwelt und die dort stärkeren Klimaschwankungen hat natürlich starke Anpassungen erfordert.
Vor 350000 Jahren war das Klima in Bilzingsleben relativ gemäßigt. Die späteren Eiszeiten erforderten aber eine starke biologische und kulturelle Anpassung.
Du hast recht, der kulturelle Fortschritt hat dann die eigne Umwelt stark verändert, so das sich auch die Selektionsbedingungen angepasst haben.
Sehr gravierend waren sicherlich die Entwicklung guter Zelte und Kleidung, sowie von Fernwaffen wie z.B. Wurfspeere.
Dadurch das der Mensch dann ein viel größeres Gebiet, mit unterschiedlicheren Bedingungen bewohnte, seine Bevölkerungszahl stieg und er wahrscheinlich auch mobiler wurde, konnte sich seine Anpassungsgeschwindigkeit erhöhen.
In einer größeren Bevölkerung treten mehr Mutationen auf, durch die Wanderungen können die unterschiedlichen Gene besser neu kombiniert werden.
Die biologische Anpassungsfähigkeit wurde dann auch noch durch die kulturelle Anpassungsfähigkeit ergänzt.
__________________
viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Lahntal
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