Bericht nach einem Museums Besuch heute;
Keineswegs waren die Marmor Skulpturen der Antike farblos.
Seit 25 Jahren wird geforscht und zunehmend kommen neue Erkenntnisse hinzu. Angefangen hat die Forschung in der Münchener Glyptothek. Die Skulpturen aus dem Gibelfeld des Aphaia Tempel von Ägina sind systematisch auf Farbreste untersucht worden.
Unter dem Mikroskop, UV Licht und chemischen Behandlungen können Muster und Farben ermittelt werden.
Erleichtert werden die Darstellungsversuche durch Vorzeichnen und Ritzungen auf einer Skulptur.
Bereits die Studien von antiken Quellen gaben erste Hinweise auf Bemalung der Bildhauerkunst Werke.
Bronzestatuen wurden mit Bitumen Verdünnung behandelt um Vertiefungen deutlicher zu machen um so eine plastische Figur zu erhalten. Auch die Porträtbüste der Kaiser waren bemalt. Ist schon beeindruckend wenn Dich Caligula anschaut.
Die Originale werden mit einer Lasertechnik abgefahren und eine täuschend genaue Gips Kopie erstellt. Diese wird dann von den Wissenschaftler bemalt.
Die Darstellungen von Skulpturen im Klassizismus ist also eine Erfindung des Zeitgeist.
Liebieghaus
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