| Gedichte und Lieder Ich hab mir gedacht man könnte doch mal einen Thread eröffnen in dem Mann verschiedene Gedichte hineinschreiben kann die einem begegnen, wenn man historisches liest.
Denn viel Wahrheit steckt in den Liedern und vieles wurde so weitergegeben, weil viele nicht schreiben konnten.
Ich hab hier ein Ragnarök Gedicht, in diesem Fall die Übersetzung. 1.)
Dereinst beginnt vom Schicksal gezeichnet das Los der Rater sich zu wenden. Wenn Baldur segelt im Feuer zur Hel unselige Zeiten zum Siege sich wähnen. 2.)
Auf Midgard, der Menschen Stätte, sich Söhne gegen die Väter stellen. Der Ahnen Seelen wird Verehrung verwehrt. So, wisst ihr zu deuten? 3.)
Unholde Disen, bislang von Baldur bedrängt, durchziehen die Gauen des Menschenheims. Wissen Streit und Krieg und steten Zwietracht unter den Kindern Heimdalls zu stiften. 4.)
Beilalter herrscht, es hauen die Äxte die Häupter der besten Krieger entzwei. Rot färbt sich Jörd vom Blute der Recken. So, wisst ihr zu deuten? 5.)
Schwertalter herrscht, es kreuzen sich Klingen, tiefe Wunden in Körpern klaffen. Rot färbt sich Jörd vom Blute der Recken. So, wisst ihr zu deuten? 6.)
Windzeit herrscht, er verstreuen die Völker auf weiten Wegen ihre Samen. Entweiht wird das Odal durch fremden Besitz. So, wisst ihr zu deuten? 7.)
Wolfszeit herrscht, es regieren die Wölfe, Geschlechter der Menschen mit falscher Gesinnung. Schwarz ist die Nacht, noch dunkler die Seele. So, wisst ihr zu deuten? 8.)
Von Richtern gebrochen wird heiliges Recht, das heilige Thing von ihnen entweiht. Neid bringt Tod und dunkle Nacht, in heitere Herzen tiefe Finsternis 9.)
Es tönt das Horn – Heimdall bläst. Zum Thing treffen sich hochheilige Götter. Mimirs Haupt zieht Odin zu Rate, wissend zu nützen den Runenzauber. 10.)
Surt zieht mit seinen Söhnen heran von Süden auf Naglfar. Es steuert das Schiff der Schlange Vater um Verderben und Vernichtung zu sähen. 11.)
Es bricht die Fessel Fenrirs - los reißt sich der Wolf. Odin entgegen stürmt Hels Bruder, reißt auf den Rachen – Odin stirbt. 12.)
Doch Widar reißt wutentbrannt dem Wolfe heftig das Maul entzwei, zu rächen Allvaters Tod durch des Untiers scharfen Biss. 13.)
Mit großem Getöse steigt die Schlange - Jörmungand – aus den salzigen Fluten. Sie speit ihr Gift dem Sohn der Erde, dem Segner Midgards – Thor – entgegen. 14.)
Aber Mjöllnirs Macht zermalmt ihr Haupt, ausgehaucht hat sie nun ihr Leben. Doch Thor muss fallen vom Hauch der Schlange vergiftet noch neun Schritt zurück. 15.)
Frey misst seine Stärke mit Surt, vermisst jedoch sein treffliches Schwert. Dennoch, fallen müssen beide Kämpfer, durch des andren Hände Kraft. 16.)
Mit Hass und Verachtung ziehen zwei Wölfe Sonne und Mond hastig hinterher. In deren gierigen Rachen nun verschwinden verschlungen die beiden Geschwister. 17.)
Es bebt der Stamm des Weltenbaumes, die Feuer brennen in allen Welten. Erschlagen wird Alles – oder verbrannt. Nichts bleibt wie es einstmals war. 18.)
Viele der Götter werden fallen - großmächtige Rater – durch der Riesen Hand. Der Bruder im Blute trägt Schuld daran. So, wisst ihr zu deuten? 19.)
Vorbei ist der Brand der die Welten verschlang, besiegt haben die Götter den mächtigen Feind. Neu entstehen die Gestirne und Welten, durch der jungen Götter Macht und Stärke. 20.)
In Weltenbaums Gipfel finden sich zwei Menschen, unbeschadet haben sie überlebt. Neue Geschlechter werden sie begründen, mit dem Segen der Götter in eine neue Zeit.
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Krieg ist eine schwierige Angelegenheit, er verlangt Geschick und Präzision.
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