Das aktuelle Heft (am Kiosk)


Mehr G-Geschichte.de
Aktuelle Ausstellungen Austellungen im internet
Hier gelangen Sie in die Shop-Übersicht


Abonnement | Studentenabo
Einzelhefte | Sonderhefte | G/Wissen


Warenkorb anzeigen
Archiv-Tipp
Untitled Die 50er und 60er Jahre – Das Wunder von Deutschland
Die 50er und 60er Jahre – Das Wunder von Deutschland

[Mehr Infos zu dieser Ausgabe]

Sie haben ein Problem entdeckt oder Fragen? Hier klicken...
Newsletter abonnieren
Umfrage
TagCloud
Herzlich willkommen im Historiker-Forum von www.g-geschichte.de
Noch nicht registriert? Jetzt anmelden...


Tags: fehde, landwehr

Thema geschlossen
Alt 28.02.2008, 16:46   #1 (permalink)
Neuer Benutzer
Rang: Knappe
 
Benutzerbild von Mortsiefer
 
Registriert seit: 28.02.2008
Ort: Wuppertal
Beiträge: 2
Mortsiefer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Landwehren im Mittelalter

Im Spätmittelalter ging mit der Territorialbildung oft die Anlage von Landwehren einher, die eben diese geschlossenen Rechtsbereiche schützten.

Die Landwehren waren aufgrund ihrer Bauart (Wälle und Gräben) und dem Bewuchs mit Dornenhecken für Ritter auf Fehde und auch Räuberbanden außerhalb der mit Schlagbäumen gesicherten Durchgänge so gut wie undurchdringlich und boten auch im ländlichen Raum Schutz wie die Städte ihn mit ihren Mauern gewährleisteten. Aber auch Städte (Warendorf, Dortmund) besaßen im Vorfeld Stadthagen, die das Stadtgebiet in einem weiteren Radius als die Mauer umschlossen.

Spätestens mit dem ewigen Landfrieden wurden diese Erdwerke nicht mehr gepflegt und verfielen, teilweise wurden die Fluren noch an umliegende Bauern verpachtet oder die Trassen als Wege genutzt.

Toponyme wie Landwehr, Schlagbaum, Lant(f)er, Dorn, Knick, Grengel und viele weitere lassen noch heute auf die alten Flurstücke im Verlauf schließen, man wird schnell auf aktuellen Karten fündig.

Ich interessiere mich seit einiger Zeit für diese alten Erdwerke, besonders im westfälischen und rheinländischen Bereich und insbesondere für die des Herzogtums Berg und der umgebenden Territorien. Noch heute findet man vielerorts in den Wäldern Reste davon, die teilweise seit der Mitte des 19. Jahrhunderts erforscht und dokumentiert sind. Teilweise erreichen einzelne Linie Längen von 100 Kilometer und mehr.

Bei meinen Literaturstudien gelange ich verstärkt zu dem Eindruck, dass die Landwehren omnipräsent waren. Das Bild, dass man im Mittelalter theoretisch frei durch die Landschaft streifen konnte, ist bei mir nun grundlegend verschwunden.

Meine Frage lautet nun: War das ein regionales Phänomen im Bereich Westfalen / Rheinland oder fand man solche Anlagen überall im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation ? Wo gab es Schwerpunkte ?
Mortsiefer ist offline  
Digg this Post!Add Post to del.icio.usBookmark Post in TechnoratiHinzufügen zu: Mr. WongHinzufügen zu: StumbleUponHinzufügen zu: GoogleHinzufügen zu: YahooHinzufügen zu: AskJeeves!Hinzufügen zu: Yigg
Alt 26.07.2011, 12:13   #2 (permalink)
Erfahrener Benutzer
Rang: Durchlaucht
 
Benutzerbild von Maxdorfer
 
Registriert seit: 05.03.2011
Ort: Maxdorf (ach was...)
Beiträge: 3.838
Maxdorfer ist ein LichtblickMaxdorfer ist ein LichtblickMaxdorfer ist ein LichtblickMaxdorfer ist ein LichtblickMaxdorfer ist ein LichtblickMaxdorfer ist ein Lichtblick
Ich kann nicht weiterhelfen, weiß aber ein passendes Buch: Markgrafen, Grenzbistümer, Ritterorden und des Kaisers Grenzer - Kleine Geschichte des Grenzschutzes im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation: Amazon.de: Markus Ritter: Bücher
__________________

Wir gründen das beste Forum für Geschichte!!!
Maxdorfer ist offline  
Digg this Post!Add Post to del.icio.usBookmark Post in TechnoratiHinzufügen zu: Mr. WongHinzufügen zu: StumbleUponHinzufügen zu: GoogleHinzufügen zu: YahooHinzufügen zu: AskJeeves!Hinzufügen zu: Yigg
Thema geschlossen


Themen-Optionen







Geschichte-Forum | Kontakt | Impressum | Stellenangebote | Links | Feedback | Medienlisten | Mediadaten | Geschenkidee