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29.02.2008, 11:36
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#1 (permalink)
| | Neuer Benutzer Rang: Torwächter
Registriert seit: 18.02.2008 Ort: Bremen
Beiträge: 12
| Das bedeutendste mittelalterliche Herrschergeschlecht Hallo zusammen!
Welches der wichtigen mittelalterlichen Herrschergeschlechter, die jeweils auch den König/Kaiser stellten, haltet ihr eigentlich für das wichtigste und warum?
Etwa die Merowinger, die das fränkische Reich begründeten, deren Regierungszeit aber als sehr blutig angesehen wird?
Oder die Karolinger, mit ihrer alles überstrahlenden Figur Karl dem Großem, die das lateinische Kaisertum erneuerten?
Evtl die Ottonen, unter denen das Ostfränkische quasi zum HeiligenRömischen Reich wurde?
Die Salier, die Kaiser des Investiturstreits bzw. der ersten Kreuzzüge?
Die Staufer, das "Paradeherrschergeschlecht" des Hochmittelalters, mit Persönlichkeiten wie Barbarossa oder Friedrich II.?
Oder doch die Habsburger, das Herrschergeschlecht des Spätmittelalters, dem es gelang seine Macht bis weit in die Neuzeit hinein zu festigen?
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El Cid kämpfte nie für persönlichen Reichtum oder Ruhm, er kämpfte um die Vergebung seines Königs und für seine Ehre.
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01.03.2008, 21:27
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#2 (permalink)
| | Neuer Benutzer Rang: Knappe
Registriert seit: 01.03.2008 Ort: Rheinhessen
Beiträge: 10
| Hmmm, das ist schwierig zu entscheiden. Ich tendiere allerdings zu den Karolingern und den nachfolgenden Ottonen, da diese Geschlechter die meiner Meinung nach bedeutendsten Herrscher stellten, also Otto und Karl den Großen |
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02.03.2008, 09:49
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.342
| Servus!
Ich stimme der Kalligraphin zu. Was die Karolinger und Ottonen schufen, war die Grundlage des mittelalterlichen Europa, das in diesem speziellen Fall in Gestalt des Heiligen Römischen Reichs bis 1806 dauerte...
VG
Christian |
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02.03.2008, 20:08
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#4 (permalink)
| | Neuer Benutzer Rang: Torwächter
Registriert seit: 02.03.2008 Ort: Halle
Beiträge: 13
| Die Herrschaftsgeschlechter nach Wichtigkeit zu ordnen ist sicherlich schwierig, wenn nicht gar unmöglich.
Einfacher wäre es noch, die Könige bzw. Kaiser einzeln zu bewerten. Denn bei allen "grossen" Häusern gab es auch genug Mitglieder, die nichts Bedeutendes geleistet haben. |
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02.03.2008, 20:32
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.342
| Servus!
Macht nicht das gerade das Spannende an der Frage aus? Natürlich hat jedes Herrschergeschlecht gerad mal einen herausragenden Herrscher - die Staufer mögen da eine Ausnahme sein - aber wenn trotzdem das Geschlecht als solches als erfolgreich gilt, dann müssen die anderen doch auch was auf dem Kasten gehabt haben. Oder warum, glaubst du, tauchen die Habsburger bis jetzt noch nicht als "erfolgreich" auf (mit Ausnahme des Eingangspostings), obwohl sie länger als jedes andere Geschlecht das HRR regiert haben?
VG
Christian |
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02.03.2008, 20:46
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#6 (permalink)
| | Neuer Benutzer Rang: Torwächter
Registriert seit: 10.02.2008 Ort: Duisburg
Beiträge: 15
| Hallo Chris,
das kann man ändern: Die Habsburger 
Nein, im Ernst - ich halte die Habsburger nicht zwingend für das bedeutenste Herrschergeschlecht, aber gerade die Tatsache das sie so lange das Oberhaupt des Reiches stellten ist ja eigentlich schon sehr beeindruckend!
Bei einer so langen Reihe von Herrschern, bleibt natürlich nicht aus, dass da auch ein paar schwarze Schafe und Unfähige dabei waren 
Das ist für mich auch die Erklärung, warum sie eher nicht genannt werden. Ach ja, und weil es hier natürlich ums Mittelalter geht... |
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03.03.2008, 15:15
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#7 (permalink)
| | Neuer Benutzer Rang: Knappe
Registriert seit: 03.03.2008 Ort: Dortmund
Beiträge: 9
| Also ich muss der Kalligrafin und Chris auch zustimmen, vor allem wenn man bedenkt, dass Lexikonartikel und Biographien der Herrschergeschlechter bei den Ottonen und den Karolingern sich beinahe zu 70 % auf Otto und Karl den Großen beziehen, weil deise beiden für die Herausbildung des Mittelalterlichen Europa von fundamentaler Bedeutung waren
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Musik ist das Geräusch das denkt (Victor Hugo)
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05.03.2008, 16:35
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Secretarius
Registriert seit: 01.02.2008
Beiträge: 149
| Neben all den Karolingern, Ottonen und Staufern sollte man nicht die Almohaden, die Ayyubiden und vor allem die Komnenen vergessen. Denn sowohl die muslimischen als auch die orthodoxen Herrschaftsgeschlechter bestimmten nicht unerheblich die geschichtiche Entwicklung Europas im Mittelalter.  |
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05.03.2008, 18:42
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#9 (permalink)
| | Neuer Benutzer Rang: Kellermeister
Registriert seit: 19.02.2008 Ort: NRW
Beiträge: 28
| Ich denke, dass die Salier und Staufer die bedeutendsten Geschlechter gewesen sind - wenigstens für Deutschland.
Nach 1600 war der Kaiser so machtlos, dass es wohl vielen Fürsten recht war, bei der Tradition "Habsburg" zu bleiben, auch wenn es 1742 zu einer Unterbrechung mit Karl VII. kam. |
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06.03.2008, 17:17
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#10 (permalink)
| | Neuer Benutzer Rang: Torwächter
Registriert seit: 23.02.2008 Ort: Köln
Beiträge: 16
| Anführen möchte ich noch das Haus der Plantagenet, aus dem zum einen Richard Löwenherz stammte und welche zum anderen lange Zeit und nicht unerheblich den Hundertjährigen Krieg von englischer Seite bestimmt haben. |
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