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Tags: fiedensangebote

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Alt 06.08.2011, 23:02   #1 (permalink)
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platin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Friedensangebote, die ignoriert oder abgelehnt wurden, was sehr dumm war!

Es gab ja in der Gecshichte immer wieder verschiedene Angebote zwischen verfeindeten Parteien, beziehe ich jetzt mal z.b. auf damiette, wo den kreuzfahrern angeboten wurde, alle gefangen genommenen christen frei zu lassen, das heilige kreuz zurück zu geben, jerusalem zu räumen und die gebiete ringsherum an die christen ab zu geben, sowie die stadtmauern jerusalems wieder zu erneuern, welches von den christen abgelehnt wurde, wie dumm ist das denn!!??

gibt es noch mehr solcher beispiele dummen verhaltens?
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"Der Schein trügt"-- sagte das Glühwürmchen, als es vom Zigarettenstummel stieg.
platin ist offline  
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Alt 06.08.2011, 23:39   #2 (permalink)
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Fabian ist ein sehr geschätzer MenschFabian ist ein sehr geschätzer MenschFabian ist ein sehr geschätzer MenschFabian ist ein sehr geschätzer Mensch
Zitat:
Zitat von platin Beitrag anzeigen
Es gab ja in der Gecshichte immer wieder verschiedene Angebote zwischen verfeindeten Parteien, beziehe ich jetzt mal z.b. auf damiette, wo den kreuzfahrern angeboten wurde, alle gefangen genommenen christen frei zu lassen, das heilige kreuz zurück zu geben, jerusalem zu räumen und die gebiete ringsherum an die christen ab zu geben, sowie die stadtmauern jerusalems wieder zu erneuern, welches von den christen abgelehnt wurde, wie dumm ist das denn!!??

gibt es noch mehr solcher beispiele dummen verhaltens?
Wie dumm ist das denn ??
Das Friedensangebot hatte keinen Hacken. Ich erkenne zumindest keinen.
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Alt 07.08.2011, 07:56   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
Wie dumm ist das denn ??
Das Friedensangebot hatte keinen Hacken. Ich erkenne zumindest keinen.
Es hatte noch nicht einmal einen Haken. Über Gartengeräte möchte ich nicht sprechen.
Aber ich vermute einfach, dass die Muslime für die Christen unter ihrem Niveau waren. Mit Ungeziefer verhandelt man ja auch nicht, das reißt man auch raus oder verscheucht es.

Hinweis: Ich habe Muslime nie mit Ungeziefer verglichen! Ich wollte nur sagen, dass die Christen diese Hochnäsigkeit praktizierten.
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Alt 07.08.2011, 08:01   #4 (permalink)
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Wie im Thread "Hat Deutschland den 1. Weltkrieg gewonnen" schon bilanziert wurde, hätte Deutschland 1917 einen Frieden mit den Kriegsgegnern schließen können, einen weniger Schändlichen. Vielleicht keinen Siegfrieden, aber vielleicht doch die Sicherung des Status quo.

Alles weitere dazu, auch feindselige Äußerungen an meine Adresse bitte hier:
http://www.g-geschichte.de/forum/1-w...-gewonnen.html (Hat Deutschland den 1.WK gewonnen?)
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Alt 07.08.2011, 10:52   #5 (permalink)
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Als die Japaner 1937 in China einnmaschiert sind, hatten sie diese Forderungen:
1. Unterdrückung aller antijapanischen Aktivitäten
2. Anerkennung Mandschukuos und eine freundliche Beziehung zwischen Mandschukuo, China und Japan
3. Gemeinsamer Kampf gegen den Kommunismus.
Erst lehnte China ab, aber nach einem Monat in dem ersichtlich wurde, dass die Japaner überlegegen waren wollten sie es annehmen. Die Japaner jedoch hatten wegen der guten Situation neue Friedensbedinungen und lehnten ab. Das ist zurückblickend ein großer fehler der Japaner, da sie so spätereinen 2. Frontenkrieg hatten und es vieleicht nicht zum Öl-Embargo gekommen wäre.
Die neuen Forderungen waren übrigens:
1. Die Demilitarisierung Nordchinas und der Inneren Mongolei
2. Die Zahlung einer Entschädigung und den Aufbau von politischen Strukturen, die das Zusammenleben von Mandschukuo, Japan und China regeln sollten
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Alt 07.08.2011, 14:17   #6 (permalink)
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dieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nett
Ihr Lieben,
jedes Friedensangebot sollte angenommen werden, da nach meiner unmaßgeblichen Meinung Krieg kein Problem der Welt lösen kann. Siehe Libyen, Irak oder Afghanistan.
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dieter ist offline  
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Alt 07.08.2011, 14:28   #7 (permalink)
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Beiträge: 598
Hornblower wird schon bald berühmt werden
Ein Friedensangebot kann aber erst im Laufe eines Krieges gemacht werden, was bedeutet, dass der Krieg (und die damit akzeptierten Todesopfer) sinnlos war und keinen Erfolg gebracht hat, weil fälschlicherweise auf ein Friedensangebot eingegangen wurde. Wenn schon der Beschluss gefasst wurde, einen Krieg zu beginnen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, welcher Natur auch immer, sollte diese Entscheidung auch mit allen ihren Konsequenzen bis zum Ende getragen und akzeptiert werden.
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Nicht die Bösartigkeit richtet das meiste Unheil an,
sondern die Dummheit.
Alexandre Dumas


Hornblower ist offline  
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Alt 07.08.2011, 14:38   #8 (permalink)
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Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
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Lieber Hornblower,
jeder Krieg ist sinnlos.
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Alt 07.08.2011, 14:48   #9 (permalink)
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Benutzerbild von Hornblower
 
Registriert seit: 01.08.2010
Beiträge: 598
Hornblower wird schon bald berühmt werden
Würde ich so nicht unterschreiben, finde aber Ihre humane Haltung sehr löblich. Es bleibt aber das problem, dass, damit es zu einem Frieden (sangebot) kommen kann, es krieg herrschen muss.
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sondern die Dummheit.
Alexandre Dumas


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Alt 07.08.2011, 15:33   #10 (permalink)
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Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.342
913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick913Chris ist ein wunderbarer Anblick
Zitat:
Zitat von Maxdorfer Beitrag anzeigen
Es hatte noch nicht einmal einen Haken.
platin bezog sich auf die entscheidende Phase des 5.Kreuzzugs.

Das ägyptische Friedensangebot hatte schon einen Haken, denn natürlich wollte Sultan al-Kamil nicht die Landverbindung nach Syrien aufgeben. Daher wollte er neben Jerusalem nur die Gebiete abtreten, die in direkter Nachbarschaft zu Jerusalem lagen, nicht aber ganz Palästina. Zumindest Transjordanien (das heutige Westjordanland) wollten aber die Großmeister der Ritterorden aus strategischen Gründen noch dazu haben, was der Sultan nicht tun konnte. Nebenbei war das Angebot auch geeignet, die Kreuzfahrer zu spalten - was auch gelang. Der päpstliche Botschafter, der nominell Anführer des Kreuzzugsheeres war, und der Patriarch von Jerusalem lehnten jeden Pakt mit den "Ungläubigen" ab, der König von Jerusalem, die Barone aus Palästina und die europäischen Kreuzfahrer wollten das Angebot annehmen.
Letztendlich folgte man den erfahrenen Großmeistern der Templer und Johanniter und forderte Transjordanien zusätzlich zu dem, was der Sultan geben wollte, mit dem Effekt, dass der Sultan die Verhandlungen abbrach.
Die Kreuzfahrer fühlten sich auch in einer Position der Stärke, weil sie mit Damiette eine strategisch wichtige Position innehatten (damit konnten sie Kairo vom Seenachschub abriegeln) und noch das Heer Kaiser Friedrich II. erwarteten (das nicht kam, stattdessen kam der Herzog von Bayern mit 500 Rittern).
Der militärisch völlig unerfahrene Pelagius setzte schließlich gegen die Meinung der zahlreichen militärisch Erfahrenen (darunter die Templer und König Johann von Brienne) durch, dass das Heer auf Kairo marschierte (DAS war dämlich...), auf dem Weg geriet es aber in einen Hinterhalt und musste umkehren, wobei Damiette wieder aufgegeben werden musste.
Rückblickend gesehen war die Entscheidung, Transjordanien zu fordern, wohl richtig, denn über kurz oder lang ließ sich Jerusalem nur mit Hinterland halten. Trotzdem wäre das Heilige Land wohl verloren gegangen, auch wenn dier Handel von Damiette zu Gunsten der Kreuzfahrer ausgegangen wäre.

VG
Christian

PS: Quelle: Piers Paul Ried, "Die Templer", S.213/214.
__________________
De Woch fangt scho guat oo.. (der "Bayerische Hiasl" kurz vor seiner Hinrichtung)
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