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Tags: mittelalter, roemer, rueckschritt

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Alt 30.01.2012, 20:25   #21 (permalink)
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Zitat:
Zitat von WDPG Beitrag anzeigen
Würde das nicht unbedingt so sehen, in vielen Gebieten stellten die sogenannten Barbaren wohl weiterhin eher eine Minderheit dar. Außerdem hätte man von der überlegenen Kultur ja lernen können. Etwas was in der Geschichte ja auch immer wieder passierte (so passten sich z.B. die Mongolen auch mit der Zeit oft den Kulturen über die sie herrschten an, um nur ein Beispielt zu nennen.
Ich hatte das ein bisschen krass ausgedrückt, ein bisschen einseitig.
Aber ich denke schon, dass die Verringerung des Römeranteils einen (gewissen Grad am) kulturellen Niedergang zur Folge hatte.

Zitat:
Zitat von WDPG Beitrag anzeigen
Sehe den Vorgang nicht ganz so einfach wie du da beschreibst. Fakt ist die Zeit ab dem 5. Jahrhundert war eine äußerst stürmische. Rom (bzw. die beiden Reichsteile) musste seine (finanziellen) Ressourcen dafür verwenden sein Reichszentrum zu verteidigen und auch innere Kämpfe zu bestehen. Der Ressourcenfluss zwischen den Provinzen und Rom verschwand, Fernhandel (auch im Reich) usw. verloren an Bedeutung.

Die Lokalen Machthaber (meistens Germanenherrscher) mussten sich darauf konzentrieren ihre Reiche zu erhalten. Für Baumaßnahmen blieb da kaum Geld und Zeit über. Die relativ unsichere Lage blieb relativ lange bestehen. Die Kultur der Römer verschwand immer mehr.
Ein anderer Faktor.
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