| Der romanische und der germanische Reichsteil waren viel zu verschieden, um auf lange Sicht vereint zu bleiben. Der romanische Teil war urbanisiert, hatte eine immer noch halbwegs gute Infrastruktur, die Kirche war der alles beherrschende Faktor, territoriale Zersplitterung gab es nicht.
Im Osten lagen die Dinge ganz anders. Da hielten sich immer noch stellenweise starke heidnische Zentren, allen voran Ostfriesland, Städte gab es in den meisten Regionen gar nicht. Zudem waren die gesellschaftlichen Verhältnisse völlig anders. Die Menschen waren grundsätzlich frei, ein entwickeltes Feudalsystem oder wenigstens Ansätze dazu gab es nicht. Die Allmende, die in Gallien gänzlich unbekannt war, war die bestimmende Eigentumsform. Noch dazu waren große Teile des Landes nach wie vor undurchdringlicher Urwald, der die effektive Herrschaft auf ein Minimum reduzierte. Herren waren hier die Stammesverbände, die sich nur widerwillig der romanischen Herrschaft fügten. Dass schon der Vertrag von Verdun in zwei völlig unterschiedlichen Sprachen abgefasst werden musste, zeigt deutlich, wie uneinig die Reichsteile waren.
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Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
-im Kommunismus ist es genau umgekehrt!
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