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Tags: tudordynastie

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Alt 21.02.2010, 21:36   #1 (permalink)
Neuer Benutzer
Rang: Knappe
 
Benutzerbild von Gablenzer
 
Registriert seit: 21.02.2010
Ort: Chemnitz
Beiträge: 5
Gablenzer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Elisabeth und Maria Stuart

Als Neuankömmling in diesem Forum möchte ich erst einmal ein herzliches Hallo in alle Richtungen schicken und gleich meine erste Frage loswerden bzw. ein neues Thema erstellen (wenn es denn nicht schon existiert).

Schon seit einiger Zeit beschäftigt mich eine Frage zur Regierungszeit von Elisabeth I. von England. Ihre größte Widersacherin war ja bekanntermaßen die schottische Königin Maria Stuart. Haben sich die beiden Kontrahentinnen eigentlich auch persönlich gekannt?

Vielen Dank für eure Antworten.
Gablenzer ist offline  
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Alt 24.02.2010, 13:47   #2 (permalink)
Erfahrener Benutzer
Rang: Haushofmeister
 
Benutzerbild von Dietrich
 
Registriert seit: 03.01.2009
Ort: Ostfalen
Beiträge: 421
Dietrich sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreDietrich sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Das Schicksal der Maria Stuart zeigt überdeutlich, dass sie an entscheidenden Stellen ihres Lebens falsche Entscheidungen traf. Im Gegensatz zu Elizabeth I. machte sie sich von Männern abhängig - dazu noch von den falschen -, hatte wenig gesunde Urteilskraft und war ihrem königlichen Amt offensichtlich intellektuell und von ihrer Persönlichkeitsstruktur her nicht gewachsen.

Aufgrund der skandalösen Heirat und Bothwells Versuch, an der Seite der Königin die Macht an sich zu reißen, griffen die Fürsten zu den Waffen und die Stuart fand aufgrund ihrer persönlichen Liebesverstrickungen kein Rezept, das drohende Unheil zu wenden.

Wie man es richtig und mit nachhaltigem Erfolg macht, zeigte Elizabeth I. im Verlauf ihrer Regierungstätigkeit. Wo sie im Urteil unsicher war, hatte sie zumindest ein Fingerspitzengefühl für die richtigen, loyalen Berater. Besonders die persönlichen Liebeverstrickungen, die die Stuart letztlich den Thron und das Leben kosteten, sind Elizabeth nicht unterlaufen, da sie den Staat und die Macht letztlich höher veranschlagte, als eine Befriedigung in der Ehe oder einer Liebesbeziehung.

Das ganze Drama hätte - möglicherweise ! - vermieden werden können, wenn Maria Stuart an ihrer zweiten Ehe festgehalten hätte (bei Kaltstellung und interner Trennung vom Prinzgemahl Darnley), zum Protestantismus übergetreten wäre und kluge Ratgeber in Staatsangelegenheiten um sich versammelt hätte. Aber es ist natürlich müßig, das was-wäre-wenn-Spiel zu spielen.

Persönlich gekannt haben sich Elizabeth und Maria Stuart im Gegensatz zu Schillers Drama nicht.

Geändert von Dietrich (24.02.2010 um 13:49 Uhr).
Dietrich ist offline  
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