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Tags: erfolgreiche, versager

Thema geschlossen
Alt 27.04.2010, 16:48   #1 (permalink)
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Benutzerbild von Historiker
 
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Ort: Warburg, Calenberg
Beiträge: 19
Historiker befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Monarchen Englands

In diesem Forum wurde ja schon öffters mal über die erfolgreichstesten bzw. weniger erfolgreichen Kaiser und Könige von Frankreich diskutiert. Welchen König bzw. welche Königen von England halten ihr für am erfolgreichsten bzw. wer ist eure Niete Nummer eins?
__________________
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Alt 30.04.2010, 19:31   #2 (permalink)
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Benutzerbild von Deimos
 
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Beiträge: 288
Deimos befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
hm Platz eins im positiven: Queen Elizabeth
platz eins im Stümpern: Richard Löwenherz der zu dumm war Akkon zu retten und schließlich in Frankreich an einer Pfeilwunde starb

oder:

Karl I ein beispielloser machtwollender Hanswurst der von O. Cromwell um einen Kopf kürzer gemacht wurde als er versuchte das Parlament aufzulösen(tja karl, Pech gehabt)
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"Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt"(Mahatma Gandhi)
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Alt 01.05.2010, 10:35   #3 (permalink)
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Benutzerbild von 913Chris
 
Registriert seit: 31.01.2008
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Zitat:
Zitat von Deimos Beitrag anzeigen
Karl I ein beispielloser machtwollender Hanswurst
Würd ich nicht so sagen. Der zweite Stuart-König war ein Anhänger des Absolutismus und konnte sich - anders als seine französischen Kollegen - nicht gegen das Parlament durchsetzen (das es allerdings in der Form und Stärke in Frankreich auch gar nicht gab). Sein Todesurteil war es, das Parlament schlicht unterschätzt zu haben. Allenfalls in dieser Hinsicht wäre das Urteil "Hanswurst" angebracht: Er verschloss die augen vor der politischen Realität.

VG
Christian
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Alt 01.05.2010, 19:30   #4 (permalink)
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Rang: Haushofmeister
 
Benutzerbild von Deimos
 
Registriert seit: 07.01.2010
Ort: NRW
Beiträge: 288
Deimos befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
dann von mir aus ein machtwollender Hanswurst der so ähnlich schon mal dar gewesen war^^
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Deimos ist offline  
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Alt 01.05.2010, 21:35   #5 (permalink)
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Benutzerbild von Rohana
 
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Zitat:
Zitat von Historiker Beitrag anzeigen
In diesem Forum wurde ja schon öffters mal über die erfolgreichstesten bzw. weniger erfolgreichen Kaiser und Könige von Frankreich diskutiert. Welchen König bzw. welche Königen von England halten ihr für am erfolgreichsten bzw. wer ist eure Niete Nummer eins?
Die Frage ist, nach welchen Kriterien du Erfolg mißt- und nach welchen Versagen.

Erfolgreich, wenn es um die Erweiterung seines Machtbereiches ging, war auf jeden Fall Edward I Longshanks. Ihm ist es zu verdanken, daß Prinz Charles sich heute "Prince of Wales" nennen darf. Ob allerdings die Erweiterung des machtbereiches wirklich das einzige Kriterium ist, das als "Erfolg" zu werten ist, darf eher bezweifelt werden.

Jakob II unterlag einer völligen Fehleinschätzung, als er den Katholizismus wieder einführen wollte. Was aber verpönt war und er deswegen aus dem Land gejagt wurde. Dürfte einer Niete ziemlich nahe kommen...

Am erfolgreichsten war natürlich Elizabeth I. Sie legte den Grundstein für den Aufstieg Englands zur Weltmacht, und ihre Herrschaft war erstaunlich tolerant für damalige Zeiten...
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Alt 18.05.2010, 16:54   #6 (permalink)
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Benutzerbild von Uriatus
 
Registriert seit: 18.05.2010
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Beiträge: 1
Uriatus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ein großer Erfolg war natürlich die Regentschaft Elizabeths und auch Victorias. Erfolgreich würde ich noch Henry VII sehen, der sich die Macht erkämpfte und das Reich sicherte.
Auch Henry I ist aus meiner Sicht zumindest etwas erfolgreich gewesen, auch wenn er Teile auf dem Kontinent verloren hat, so sicherte er England innenpolitisch, zumindest bis zu seinem Tod.
Aber auch Gottfried Plantagenet war irgendwo erfolgreich. Er sicherte seiner Linie trotz aller Widrigkeiten den Thron Englands.

Johann Ohneland gehört für mich zu den Versagern. Er verlor die Kontrolle über seine Untertanen/Vasallen und die französischen Territiorien und selbst seinen Bruder konnte er nicht übertreffen.
Uriatus ist offline  
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Alt 09.10.2010, 11:16   #7 (permalink)
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Benutzerbild von Harald
 
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Harald wird schon bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Uriatus Beitrag anzeigen

Johann Ohneland gehört für mich zu den Versagern. Er verlor die Kontrolle über seine Untertanen/Vasallen und die französischen Territiorien und selbst seinen Bruder konnte er nicht übertreffen.
Ich schätze Johann Ohneland wegen seiner Verdienste für die englische Demokratie und damit die moderne Demokratie allgemein.
Er war so fies, daß den Baronen und Bürgern gar keine andere Wahl blieb, als ihm die magna charta liberatum abzutrotzen. Bei einem guten mächtigen König wäre das nicht gelungen.
Das negative Gegenteil ist sein Bruder, die Schwuchtel Richard.
Harald ist offline  
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Alt 21.11.2010, 00:06   #8 (permalink)
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Tja, ist ein schwieriges Thema. Zu den erfolgreichen Monarchen muß man auf alle Fälle Elisabeth I. und Heinrich VII. zählen. Erstere, weil sie England zu einer wichtigen politischen Macht aufbaute, letzteren, weil er erfolgreich den Wiederaufbau staatlicher Strukturen nach den Rosenkriegen vollzog. Persönlich schätze ich Karl II., der eine ausgleichende Politik zwischen Royalisten und Cromwell-Anhängern betrieb.

Zu den Stümpern zähle ich deswegen Jakob II., der die Politik seines Bruders nicht fortsetzte und letztlich den Monmouth-Aufstand und die Glorious Revolution direkt provozierte. Man könnte auch Stephen von Blois als Stümper bezeichnen, da er England einen unnötigen Bürgerkrieg zumutete. Und letztlich Eduard II. dessen offen gezeigte Homosexualität und Günstlingswirtschaft das Amt des Königs in Verruf brachte.

Richard Löwenherz und Johann Ohneland sind schwieriger zu beurteilen. Beide sind zwar verantwortlich für den Untergang des Angevinischen Reiches, die Frage ist nur, ob dieses Reich überhaupt langfristig Bestand hätte.

Abschließend noch eine Bemerkung zum obigen Kommentar. Ob Richard homosexuell war oder nicht, ist und wird wohl nie bewiesen werden. Seine Zeitgenossen nahmen ihn jedenfalls als "Schwuchtel" nicht wahr, deswegen bleiben heutige Thesen dazu sehr spekulativ.
Sansavoir ist offline  
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Alt 21.11.2010, 00:43   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Sansavoir Beitrag anzeigen
. Man könnte auch Stephen von Blois als Stümper bezeichnen, da er England einen unnötigen Bürgerkrieg zumutete.
Die Frage ist halt, ob der Bürgerkrieg wirklich so unnötig war. Immerhin hielt es Maud nicht für wirklich nötig, gleich nach dem Tod ihres Vaters in ihr Königreich zu reisen. Meines Wissens lagen 3 oder 4 Jahre zwischen dem Tod des Königs und Mauds Ankunft in England.
Ich nehme an, daß in jedem Fall jemand versucht hätte, ihr die Krone streitig zu machen. Stephens Vorstoß könnte auch verhindert haben, daß sich in England alle bekriegten.
Ich denke, daß er zu den Figuren gehört, die sehr zwiespältig zu betrachten sind.
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Alt 21.11.2010, 01:36   #10 (permalink)
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@ Rohana
Hast schon recht. Es ist im Nachhinein immer schwierig, historische Persönlichkeiten gerecht zu bewerten. Deswegen ist das mit den "Stümpern" so eine Sache, man sollte ihre Möglichkeiten im Kontext ihrer Zeit und ihres politischen Umfeldes sehen. Gruß Sansavoir
Sansavoir ist offline  
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