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  1. #1
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    Vom Maoismus zum Kapitalismus

    Die Kommunistische Partei Chinas
    1893 Mao Zedong wird geboren.
    1912 China wird Republik. Der sechsjährige Kaiser Ouyi dankt ab.
    1916 bis 1928 Die Republik zerfällt, "Warlords" beherrschen mit Privatarmeen die Provinzen.
    1921 Mao nimmt am Gündungskongress der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in Shanghai teil.
    1927/28 General Chiang Kai-shek bildet eine Nationalregierung und steigt zum führenden Staatsmann Chinas auf. Er bricht die Macht der "Warlords" und verfolgt die Kommunisten.
    1934/35 Vier kommunistische Armeen retten sich vor den Truppen Chiang Kai-sheks mit dem "Langen Marsch" in den Norden
    Quelle: Der Spiegel

  2. #2
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    Aha, eine neue Serie also. Ich bin mal gespannt. Das moderne China ist ein sehr, sehr interessantes Thema.

  3. #3
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    Dieter behandelt hier nur die KP Chinas. Macht aber nichts, ist spannend genug. Muss ehrlich zugeben, dass mir Vieles, was dort abläuft, weder verständlich noch geheuer ist.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Maxdorfer Beitrag anzeigen
    Aha, eine neue Serie also. Ich bin mal gespannt. Das moderne China ist ein sehr, sehr interessantes Thema.
    Lieber Maxdorfer,
    die KP Chinas ist 90 Jahre alt gworden. Durfte China selbst zu meinem 60.Geburtstag besuchen. War in Beijing, auf der Mauer und in der Verbotenen Stadt mit seinen Kaiserpalästen.
    Unser Sohn war als Austauschstudent für vier Wochen in China, bei der Partner-Hochschule der FH Frankfurt/M in Sching Jang, nicht zu verwechseln mit Sink Kiang im Westen von China. Hat dort an Versuchen gearbeitet, sein chin. Bekannter meinte in einem Brief an Holger, dass er sehr clever sei.
    In der Fa. ALD, die Brennöfen für Silizium herstellt, empfängt er am Sonntag zwei Chinesen aus Shanghai, er nimmt mit denen den Brennofen ab, dann soll er ihnen Frankfurt/M. und am nächsten Tag Berlin zeigen. Ich hatte ihm vorgeschlagen, denen das Äppelwoi-Viertel in Sachsenhausen zu zeigen, aber Holgers Schwiegervater, ehemaliger Direktor der Lurgi, den wir beim fünften Geburtstag unseres Enkelkindes Celina trafen, meinte aus eigener Erfahrung, dass die Chinesen keinen Äppelwoi mögen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Triton Beitrag anzeigen
    Dieter behandelt hier nur die KP Chinas. Macht aber nichts, ist spannend genug. Muss ehrlich zugeben, dass mir Vieles, was dort abläuft, weder verständlich noch geheuer ist.
    Falls Du darüber etwas mehr wissen möchtest, empfehle ich Dir:

    * Jonathan D. Spence, Annping Chin, Das Jahrhundert Chinas, Bertelsmann Verlag GmbH, München 1996

    * Jung Chang, Jon Halliday, Mao - Das Leben eines Mannes - Das Schicksal eines Volkes, Karl Blessing Verlag, München 2005

    Jung Chang schrieb auch den autobiografischen Roman "Wilde Schwäne", indem sie das Schicksal ihrer Familie (insbesondere ihrer Großmutter und ihrer Mutter) schilderte.

    Aus allen Büchern kann man die wichtigsten Ereignisse im China des 20. Jahrhunderts entnehmen.

    VG Sansavoir

  6. #6
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    1943 Mao wird Vorsitzender des Zentralkomitees der KPCh. Der Personenkult setzt ein.
    1945 bis 1949 Nach dem Sieg über Japan verhandeln Mao und Chiang ergebnislos über die Verteilung der Macht. Im anschließenden Bürgerkrieg siegen die Kommunisten. Chiang flieht mit seinen Truppen nach Taiwan.
    1946 bis 1952 Radikale Landreform der KPCh. Schätzungen werden bis zu fünf Millionen Chinesen umgebracht.
    1958 bis 1961 In der Kampange "Großer Sprung nach vorn" sterben zwischen 30 und 45 Millionen Menschen. Mao verliert an Einfluss.
    1966 Beginn der "Großen Proletarischen Kulturrevolution", bei Millionen zu Opfern werden. Mao wird wieder zum unangefochtenen Herrscher.
    Quelle: Der Spiegel

  7. #7
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    Zitat Zitat von dieter Beitrag anzeigen
    1943 Mao wird Vorsitzender des Zentralkomitees der KPCh. Der Personenkult setzt ein.
    1945 bis 1949 Nach dem Sieg über Japan verhandeln Mao und Chiang ergebnislos über die Verteilung der Macht. Im anschließenden Bürgerkrieg siegen die Kommunisten. Chiang flieht mit seinen Truppen nach Taiwan.
    1946 bis 1952 Radikale Landreform der KPCh. Schätzungen werden bis zu fünf Millionen Chinesen umgebracht.
    1958 bis 1961 In der Kampange "Großer Sprung nach vorn" sterben zwischen 30 und 45 Millionen Menschen. Mao verliert an Einfluss.
    1966 Beginn der "Großen Proletarischen Kulturrevolution", bei Millionen zu Opfern werden. Mao wird wieder zum unangefochtenen Herrscher.
    Quelle: Der Spiegel
    Immerhin zeigt es sich am Beispiel Chinas und das sehr aktuell, dass es neben dem, was uns seit 50 Jahren als SOZIALE Marktwirtschaft aufgeschwatzt wurde und was ein Raubtierkapitalismus schon immer war, einen 3. Weg gibt.


    Neben dem Kapitalismus der „Freien Markwirtschaft“ und der Planwirtschaft nun eine freie Marktwirtschaft in einem kommunistischen Land.


    Die Prophezeihung, dass der Kapitalismus westlicher Prägung ein Auslaufmodell ist , scheint sich zu bewahrheiten.

  8. #8
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    Zitat Zitat von krasnaja Beitrag anzeigen
    Immerhin zeigt es sich am Beispiel Chinas und das sehr aktuell, dass es neben dem, was uns seit 50 Jahren als SOZIALE Marktwirtschaft aufgeschwatzt wurde und was ein Raubtierkapitalismus schon immer war, einen 3. Weg gibt.
    Neben dem Kapitalismus der „Freien Markwirtschaft“ und der Planwirtschaft nun eine freie Marktwirtschaft in einem kommunistischen Land.
    Die Prophezeihung, dass der Kapitalismus westlicher Prägung ein Auslaufmodell ist , scheint sich zu bewahrheiten.
    Liebe Krasnaja,
    der chin. Weg hat bisher an die 40 Millionen Menschen gekostet. War selbst in Beijing, dort gibt es viele Betteler und die Verkäufer verkauften rund um die Uhr. Was die Chinesen haben, ist ein Manchester-Kapitalismus.
    Man wird sehen, was der westl. Kapitalismus noch bringt, wobei ich den Rheinischen Kapitalismus und nicht den der USA oder GB bevorzuge.

  9. #9
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    1969 Schwere Zusammenstöße zwischen sowjetischen und chinesischen Truppen am Ussuri.
    9.9.1976 Tod Maos
    Ab 1978 Die KPCh leitet unter Deng Xiaoping Reformen ein. China öffnet sich dem Ausland.
    1984 Auflösung der Volkskommunen.
    1989 Studentische Proteste auf dem Tiananmen-Platz werden blutig niedergeschlagen.
    seit 1993 Unter Staatspräsident Jiang Zemin öffnet sich die KPCh endgültig Privatunternehmern und der Mittelschicht. Die politische Macht bleibt in ihren Händen.
    2002 Die KPCh nimmt Privatunternehmer als Mitglieder auf.
    2010 Etwa jeder Dritte der chinesischen Superreichen ist KP-Mitglied
    Quelle: Der Spiegel

  10. #10
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    Zitat Zitat von dieter Beitrag anzeigen
    Ich hatte ihm vorgeschlagen, denen das Äppelwoi-Viertel in Sachsenhausen zu zeigen, aber Holgers Schwiegervater, ehemaliger Direktor der Lurgi, den wir beim fünften Geburtstag unseres Enkelkindes Celina trafen, meinte aus eigener Erfahrung, dass die Chinesen keinen Äppelwoi mögen.
    Könnte daran liegen, dass Asiaten ein Enzym fehlt, welches beim Abbau des Alkohols hlift.

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