In der Koalition wird heftig über Europa diskutiert. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen prescht provokant voran.
Sind die vereinigten Staaten von Europa realistisch?
Wenn ja - wann?
Sind sie überhaupt wünschenswert?
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In der Koalition wird heftig über Europa diskutiert. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen prescht provokant voran.
Sind die vereinigten Staaten von Europa realistisch?
Wenn ja - wann?
Sind sie überhaupt wünschenswert?
Lieber Conzaliss,
sie sind notwendig, weil auch D allein nichts mehr ist. Wenn wir die DM noch hätten, dann wäre sie in den letzten Jahren enorm aufgewertet worden und unserer Exportwirtschaft ginge es nicht so gut.
Der Euro ist endlich mit einer Wirtschafts-und Finanzpolitik zu unterfüttern, was Weigl und Kohl vergessen hatten, die das nur als Preis für die Deutsche Vereinigung gesehen haben.
Neben China, Indien, Brasilien, die USA und Rußland kann nur ein Vereingtes Europa bestehen. Deshalb müssen wir die Südländer und Irland durchschleppen.![]()
Wir haben ja schon die EU, also eine Union, eine Vereinigung dem direkten Wortsinn nach. Was zum de facto Staat fehlt, ist eine gewählte Regierung mit EU-Präsident und Ministern und pipapo. Dieser Kommissions- und Kommissar-Unsinn und die ganze, reichlich undurchsichtige Kompetenzenverteilung ist ein Unding und mich wundert, dass der Laden so immer noch halbwegs funktioniert.
Ich würde mir ein echtes Parlament und eine echte Regierung für die übernationalen Interessen wie Außenpolitik und Wirtschaft wünschen, auch eine gemeinsame Armee.
Ich denke, dass wir irgendwann die Vereinigten Staaten von Europa haben werden. Die Frage ist, ob der Präsident der Vereinigten Staaten von Europa eine vergleichbare Stellung wie der US-Präsident erreichen wird.
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