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24.01.2012, 11:30
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#1 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Großkanzler
Registriert seit: 20.06.2011 Ort: Unterm Dach , buchstäblich
Beiträge: 1.085
| 20 % der Deutschen heute Antisemiten ? Für das Wichtigste an dem aktuellen Bericht über Antisemitismus in Deutschland halte ich, dass es, bei immer weniger damaligen Antisemiten , bei den Nachfolgegenerationen weiterhin in nicht geringem Maß antisemitische Meinungen gibt.
Dass rd. 20 % der Deutschen antisemitische Tendenzen haben, gehört kritisiert , ebenfalls, dass in der Mediengesellschaft der facebook-Generation antisemitische Meinungen über das Internet infiltriert werden.
Auch dieses Forum gehört dazu, auc h in diesem Forum wird Antisemitismus geduldet.
Wenn der user titus antisemitische Thesen über jüdische Strippenzieher in der Wallstreet einstellen darf. (Er schrieb zwar nur von Strippenziehern jüdischer Herkunft. DAS ist aber kein Unterschied.
Zitat von Titus_Feuerfuchs
Es ist nichts Neues, dass sich der Zentralrat der Juden gerne in die Opferrolle flüchtet und dass sich die Kritik am Kapitalismus und dem Finanzsystem, die die Linke betreibt, in Richtung Antisemitismus auslegen lässt, da viele der Strippenzieher in der Wallstreet jüdischer Herkunft sind.(Zitat Ende)
Die G-Redaktion löschte zwar den Begriff „Strippenzieher“ meint damit offensichtlich, Ihrer Pflicht gegen das Einstellen antisemitischer Thesen Genüge getan zu haben.
Wer neu hier ist, den verweise ich auf die Beiträge No. 145 und 146 des Themas „Kommunismus und Nationalsozialismug in der Rubrik 3. Reich und 2. Weltkrieg
„Jüdische Strippenzieher“ das ist kein einmaliger Ausrutscher eines Hetzers aus der Nazi-Szene , das ist Weltanschauung. |
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24.01.2012, 17:24
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 23.02.2008 Ort: Deutschland
Beiträge: 5.830
| Mich hat die Studie überrascht. Weiß jemand näheres zu Fragen die gestellt wurden? Zitat: |
Zitat von SZ Wenig überraschend ist die Erkenntnis, dass vor allem von Rechtsextremisten Antisemitismus verbreitet wird - und dort nach wie vor ein bedeutendes ideologisches Bindeglied ist. "Mehr als 90 Prozent der antisemitischen Straftaten werden von Tätern begangen, die diesem Spektrum zuzuordnen sind", sagte der Historiker Peter Longerich. Antisemitismus sei bei Rechtsextremisten - trotz modernem Gewand - noch immer ein "konstitutiver Bestandteil der Ideologie". Auch wenig überraschend ist seine Feststellung, dass dies für den Linksextremismus nicht gelte. Gleichwohl existierten bei einzelnen Personen dieses Lagers antisemitische Tendenzen, die häufig als Israelkritik verbrämt würden. | http://www.sueddeutsche.de/politik/expertenbericht-zur-judenfeindlichkeit-antisemitismus-in-deutschland-weit-verbreitet-1.1264403
__________________ Nette Begegnungen und viele Grüße "Vergessen scheint, dass die europäische Integration uns sechzig Jahre lang Frieden beschert hat; dass der europäische Wirtschaftsraum zu einem der wohlhabendsten und größten der Welt herangewachsen ist; dass hier so viel Menschen in Freiheit leben können wie noch nie zuvor."
~ K. Polke-Majewski |
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28.01.2012, 19:47
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 18.03.2010 Ort: Hessen
Beiträge: 1.352
| Zitat:
Zitat von Diviciacus Mich hat die Studie überrascht. Weiß jemand näheres zu Fragen die gestellt wurden? |
Die Studie ist keine Studie, sondern ein Bericht.
Die Fragen stehen doch im Bericht, hast du sie nicht gelesen?
PS: Seite 55 ff. |
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28.01.2012, 20:19
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 02.10.2008
Beiträge: 6.625
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29.01.2012, 16:58
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#5 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Großkanzler
Registriert seit: 20.06.2011 Ort: Unterm Dach , buchstäblich
Beiträge: 1.085
| Zitat:
Zitat von RedScorpion | Gute Linkeinstellung
Ich habe mir einmal den folgenden Satz herausgegriffen,
" Hierbei arbeiten Rechts-extremisten mit Anspielungen, Insinuationen oder Codierungen, die in der direkten Formulierung und Wortwahl häufi g keine negativen Wertungen gegen Juden enthalten. Werden aber der inhalt-liche Kontext und die spezifi sche Zielgruppe der Äußerungen betrachtet, so lässt sich aus dem Subtext eine antisemitische Wirkungsabsicht beziehen. Für eine Codierung steht etwa der Begriff „Ostküste“, womit die angeblich allmächtigen jüdischen Bankiers in New York gemeint sind"
Und wenn hier ein user ( Zitat von Strippenziehern jüdischen Glaubens in der Wallstreet ) dann ist hier seine Entlarvung als Rechtsextremist BEWIESEN
Geändert von krasnaja (29.01.2012 um 17:01 Uhr).
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29.01.2012, 18:08
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 18.03.2010 Ort: Hessen
Beiträge: 1.352
| Wenn sie das nächste mal ertwas aus dem Bericht hier einstellen, dann machen sie das vernünftig.
Außerdem hat Nafets schon lange vor ihrem Kumpel den Link eingestellt, Guten Morgen! Zum Bericht:
Ich habe selten einen so seltsam allgemein gehaltenen Bericht gelesen.
Die sog. Studien, auf denen dieser Bericht zum Teil fusst sind alle anfechtbar (steht auch so im Bericht).
Die Bielefeld-Studie zum Beispiel basiert auf einer anonymen Telefonumfrage von etwa 1800 Personen aus dem Raum Bielefeld.
Wie man da zu einer gesamtdeutschen Einschätzung kommen will, bleibt fraglich.
Des Weiteren sind bei dieser Studie nicht aufgeführt, wieviele der Befragten streng gläubige Muslime waren, die jede andere Religion ablehnen.
(Für die Schreihälse und Moralapostel: Ich will damit nicht die Muslime verunglimpfen, sondern es geht um die statistische Erhebung).
Noch etwas zur Statistik:
Die Befragung von 1.800 Personen (noch dazu aus einer Stadt/Region) würde nie und nimmer für eine Gesamtbeurteilung ausreichen. Diese sehr gewagten Rückschlüsse für alle Deutschen sind mehr als zweifelhaft.
Als Gegenbeispiel bringe ich mal wieder den Sarrazin ins Spiel (ohne ihn unterstützen zu wollen):
Wer von den Usern hier hätte denn eine Umfrage unter 1800 Berlinern als haltbar angesehen, wenn er sie in seinem Buch als Beweis seiner Aussagen
verwendet hätte, und bspw. Rückschlüsse zöge, es wäre in ganz Deutschland so. . |
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29.01.2012, 18:30
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 18.03.2010 Ort: Hessen
Beiträge: 1.352
| Einige Fragen Aus der Bielefeldstudie: „Ich ärgere mich darüber, dass den Deutschen auch heute noch die Verbrechen an den Juden vorgehalten werden.“
Man konnte ablehnen, eher ablehnen als zustimmen, keine Antwort, eher Zustimmung als Ablehnung und voll zustimmen.
Mehr als 60% haben diese Aussage eher bejaht. Sind sie nun deshalb gegen Juden und deren Glauben?
Bei der nächsten Frage nämlich: „Ich finde es gut, dass wieder mehr Juden in Deutschland leben.“
Haben ebenfalls mehr als 60, ja fast 70% bejaht.
Auch die nächste Frage ist ziemlich tricky: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“
Das haben um die 32 - 38 % eher bejaht.
Es kommt doch aber immer darauf an, wie man diese Frage sieht.
Stelle ich mir einen Palästinenser vor, der durch die Aktionen der Israelis im Gazastreifen seine Familie verloren hat, so kann ich mir gut vorstellen, dass er (man) etwas gegen sie hat.
Oder aber die Fragevariante von 1996: „Juden spielen in Deutschland eine zu große Rolle, zu geringe Rolle, angemessene Rolle.“
Antworten:
Zu große Rolle = 7%
Zu geringe Rolle = 11%
Angemessene Rolle = 66%
Keine Ahnung = 16% . |
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30.01.2012, 14:02
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
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30.01.2012, 21:22
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
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Beiträge: 1.352
| Kannst du bitte erläutern, was dein eingestellter Link zum Thema beiträgt?
Man könnte sonnst annehmen, dass es die besagte Bielefeld-Studie aus dem Bericht sei. |
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30.01.2012, 21:37
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 15.10.2011 Ort: Thüringen
Beiträge: 1.625
| Zitat:
Zitat von adwi Kannst du bitte erläutern, was dein eingestellter Link zum Thema beiträgt?
Man könnte sonnst annehmen, dass es die besagte Bielefeld-Studie aus dem Bericht sei. | Ja, möglicherweise liege ich da etwas daneben. Aber lesenswert ist diese Studie auch. Viele Hintergrundinformationen zum Thema.
Zur Not kannst du diesen Link ja aus deinem Gedächtnis streichen... 
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